Erschlagen von Fachbegriffen

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#31
Ich arbeite den Fragekatalog jetzt zum ersten mal durch. Bei anderen Prüfungen konnte ich die Fragen mit Alltagsthemen assoziieren.
Bei der Jagdlichen Theorie verstehe ich bei manchen Fragen nur Bahnhof. Sollte sich denke ich legen wenn ich die Fragen wiederhole?
Verstehe ich das richtig, dass Du von eine Lernapp für die schriftliche Prüfung redest?
Wenn ja: Einfach Fragenkatalog im Vorfeld stupide durchackern und die Antworten auswendig lernen, auch wenn Du nichts verstehst. Damit bist Du schon mal für den schriftlichen Teil der Prüfung bestens gerüstet.

Im weiteren Verlauf des Unterrichts/Lernens wirst Du dann viele Aha-Effekte haben und vieles verstehen, was Du bis dato nur auswenidg wusstest.

Das große Lernen beginnt sowieso erst nach der Prüfung. Das große Hindernis dorthin ist die Prüfung selbst.
Ich bin da ganz stringent der Meinung, dass Prüfungen nichts mit dem Lernprozess zu tun haben. Man muss sie halt überwinden, mehr nicht.

Jetzt hast Du - wie es immer geht im Leben - ganz gegensätzliche Antworten erhalten. Das immerhin hast Du durch Deine Frage gelernt, ganz ohne Prüfung.
 
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#32
Ich habe bereits den Seibt durchgearbeitet und lerne nun für die Theorie (Prüfung in NS) mittels App.
Das Problem es tauchen teilweise Fachbegriffe mit denen ich es mir schwer tue.

Legt sich das? Ich möchte die Fragen ja nicht einfach stupide auswendig lernen, gerade für die mündliche Prüfung später.
Bis Februar sollte man sich dieses Wissen doch aneignen können?
Selbst habe ich es sehr sehr ähnlich gemacht, bloß Heintges anstatt Seibt. Die Prüfungsfragen sind meiner Auffassung nach eine sehr gute Lernkontrolle und bieten dem Gehirn die nötigen quer-Verknüpfungen die es braucht um was zu zementieren. Bei allem was Du nicht verstehst lies unbedingt nach bis es klar ist. Wenn im Feb die Jagdschule beginnt wird es wahrscheinlich so kommen, dass bestimmte Themen forciert werden, andere komplett außen vor gelassen. Das dampft die Suppe ein und hilft Dir zusätzlich. Mir hat das so voll getaugt und ich war exzellent vorbereitet (Bayern)
Du lümmelst dich auf die Couch, der Teckel legt seinen Kopf in deinen Schoß und Du genießt den Seibt, herrlich...

Stets guten Anblick und viel Erfolg wünscht concolor
 
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#33
Bei uns hieß es in der Prüfung "Jägersprache wird mitgeprüft". Am Ende ist aber niemand durchgefallen, weil er nicht wusste, ob die Ohren von dem Viech, äh, Stück, jetzt Lauscher, Teller oder Behang heißen.
... in BY wird Waidmannssprache seit mehr als 15 Jahren nicht mehr geprüft, bzw. darf nicht zur Bewertung herangezogen werden.
andererseits schließe ich mich Yumitoris Äußerung bzgl. der Fachbindung an. Kommunikation ist viel...
 
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#34
Die schriftliche Prüfung besteht man durch Fleiß. Ich habe Monate lang jeden Tag geübt.
Nebenbei Heintgens durchgelesen.
Die Jagdschule schafft dann die Querverbindungen.

Die schriftliche Prüfung ist zwar schon nicht geschenkt, aber mit Üben wird er zum leichtesten Teil.
 
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#35
In 20 Tagen, ohne Vorbildung zur Jagd, ist es mir gelungen die Prüfungen zu bestehen. Täglich etwa 8 Stunden guter Unterricht haben für die Prüfungen sicher gereicht. Das Jagdhandwerk lernte ich dann später im Revier;)
 
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#36
In 20 Tagen, ohne Vorbildung zur Jagd, ist es mir gelungen die Prüfungen zu bestehen. Täglich etwa 8 Stunden guter Unterricht haben für die Prüfungen sicher gereicht. Das Jagdhandwerk lernte ich dann später im Revier;)
Ohne vorher für die schriftliche zu üben ? Respekt.

Traditionen zu wahren halte ich für sehr wichtig. Am Anfang waren Wörter wie Schweiß, Wildbret, Aufbrechen, Zerwirken, Aufbaumen, Abbaumen usw. für mich komische Wörter, aber die gehören halt zur Jagd dazu.
 
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#37
Mache dir nicht so viele Gedanken um die Fremdwörter. Das Wichtigste lernst du im Kurs und wenn dir in der mündlichen Prüfung mal die richtigen Bezeichnungen nicht einfallen, ist das auch nicht schlimm.

Zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung ist es so, dass du hier gezielt lernst, um eben die Prüfung zu bestehen und nicht das Thema zu verinnerlichen. Das ist der Part für die mündliche Prüfung. Oder anders rum gesagt, durch deine Lernerei über die App, wirst du sehr schnell feststellen, dass du immer weniger Fehler machst, obwohl dir der Zusammenhang zwischen Frage und Antworten nicht ganz klar ist. Du assoziierst zu bestimmten Wortkombinationen oder dem Satzbau in der Frage, dass Antwort x die richtige ist. Das macht vor allem bei diesen ewig langen Fragen Sinn, wie sie zum Beispiel im Fach Naturschutz & Landsschaftsbau vor kommen.
Auf keinen Fall darfst du jedoch den Fehler machen und durch eine geringe Fehlerquote bei den Vorbereitungen für die schriftlichen Prüfungen, die Lernerei für die mündliche Prüfung zu vernachlässigen oder gar zu locker zu sehen. Denn wie oben erwähnt, lernst du hier die Themen und die Zusammenhänge.

Kurzum: Beim Lernen für die schriftliche Prüfung geht es darum, zeitsparend durchzukommen, um für evtl. knifflige Fragen ein paar Minuten mehr Zeit zu haben.
Die großen Ws (Was, wieso, wann, ...) gehören zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.
 
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