Erstausstattung für Jäger - Jagdwaffen

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#1
Guten Tag zusammen!
Ich komme nun langsam dem Jagdschein immer näher. In etwa 2 Monaten wird die Prüfung sein. Es kommen bei mir also langsam auch Gedanken auf, welche Jagdwaffen es denn mal sein sollen. Meine Vorstellung ist eigentlich recht simpel. Es sollte eine "Allroundbüchse", eine Flinte(gerne aber auch eine Kombinierte) und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt auch mal eine Kurzwaffe werden. An die, die immer meckern: Ich weiß, eine Allroundbüchse gibt es nicht. Ich meine damit etwas, was einen möglichst großen Einsatzbereich hat. Außerdem mag am liebsten recht einfache Waffen ohne viel Schnick-Schnack. Preislich, sollte es sich auch in einem annehmbaren Rahmen befinden, d.h. jetzt nicht unbedingt die Blaser für 8000 Euro. Dennoch sollte es natürlich ordentlich sein. Ich rede preislich von einem Rahmen bis ca. 1000 Euro pro Waffe.
Und Außerdem: Ich weiß es liegen noch zwei Monate+Prüfung dazwischen, und ich muss mich ja auch noch nicht festlegen. Einfach nur ein paar Vorschläge und Empfehlungen.
Dann lasst mal hören!

Vielen Dank

LG

Becks
 
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#2
Nur mal, daß ich das richtig verstanden habe. Du suchst eine Büchse und eine Flinte für jeweils 1000€, die Büchse für den Preis ohne Montage und Optik?
 
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#3
Weißt du denn schon wo du jagdlich mal daheim sein wirst? Gerade daran wird sich viel orientieren. Primär Jagd auf Schalenwild vom Ansitz + Drückjagd im Spätjahr? Viel Niederwild noch vorhanden und damit Treibjagden?

Das sind so Sachen die du klären musst. Prinzipiell würde ich aber Richtung Repetierer mit ordentlichem ZF + BDF gehen. Fall nicht auf irgendwelche JJ Angebote rein und lass dir von keinem BüMa, oder Jagd"freund" alten Plunder für viel zu viel Geld andrehen.
 
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#5
Bockdrilling wird zu teuer sein! Drillinge mit mündungslangem Einstecklauf bis .222 Rem. und guter Optik (ohne LA) gibts schon ab 1.000€ bei eGun. Das ist für den Ansitz wirklich optimal (und auch genug Gewehr, um Beute zu machen).
 
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#6
Wenn man berät, sollte man aber schon etwas auf der Höhe der Zeit bleiben.
Ja ich weiß, mit sowas haben Generationen von Jägern unmengen an Wild erlegt. Bauern haben auch über Generationen Ochsen und Pferde vor den Pflug gespannt und sicher rät da keiner mehr einem Fragenden zum 60 PS Fendt.

Gesendet von meinem F5321 mit Tapatalk
 
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#7
Ich würde von jeglichen Kombinierten, oder Antiquariaten mit z.B. Stecher, SEM o.ä. absehen. Das wird nur unnötig teuer hinten raus.

Günstiger moderner Repetierer in einem gängigen Kaliber, Pica drauf, ZF drauf + irgend eine BDF.
 
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#8
Ja wie gesagt, ich mag es einfach und modern. Ehrlich gesagt verstehe ich auch viele Jäger nicht, die mit voller Überzeugung technisch total veraltete Waffen nutzen, da modernes "umwaidmännisch" ist, oder keiner Tradition entspricht. Ich habe überhaupt nichts gegen Tradition, aber manche Dinge kann ich wohl einfach nicht so gut nachvollziehen.
Mal das Beispiel Selbstladebüchsen - Eigentlich total super, auf dem Stand der Technik, aber irgendwie umwaidmännisch. OK - es gibt das Argument, dass man sich damit beim 1. Schuss nicht so viel Mühe gibt, und deshalb öfter nicht wie gewollt trifft, aber ehrlich gesagt, lasse ich diese Argument nicht gelten, denn das liegt nicht an der Waffe, sondern an einem nachlässigen Schützen. Aber gut, eine Selbstladebüchse möchte ich eh nicht :D Ein einfacher Repetierer mit ZF sollte es schon tun...
 
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#9
Bin auch der Meinung von Passion, ansonsten setzte ich mit mit Chips und Bier mal auf die Bank
und warte ab, was aus diesem Fred noch wird. :roll:

Remy
 
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#10
Ja wie gesagt, ich mag es einfach und modern. Ehrlich gesagt verstehe ich auch viele Jäger nicht, die mit voller Überzeugung technisch total veraltete Waffen nutzen, da modernes "umwaidmännisch" ist, oder keiner Tradition entspricht. Ich habe überhaupt nichts gegen Tradition, aber manche Dinge kann ich wohl einfach nicht so gut nachvollziehen.
Mal das Beispiel Selbstladebüchsen - Eigentlich total super, auf dem Stand der Technik, aber irgendwie umwaidmännisch. OK - es gibt das Argument, dass man sich damit beim 1. Schuss nicht so viel Mühe gibt, und deshalb öfter nicht wie gewollt trifft, aber ehrlich gesagt, lasse ich diese Argument nicht gelten, denn das liegt nicht an der Waffe, sondern an einem nachlässigen Schützen. Aber gut, eine Selbstladebüchse möchte ich eh nicht :D Ein einfacher Repetierer mit ZF sollte es schon tun...
Nebenbei haben SLBs auch einige Nachteile. Und Drillinge und Stecher auch Vorteile, für denjenigen der sie zu bedienen weiß.

WH
 
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#11
Einen guten, günstigen US - Repetierer in .308 mit einem "guten" ZF einer "günstige" Firma (Delta / Meopta / Leupold / Vortex) und du hast erstmal alles was du brauchst in Deutschland :twisted:
 
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#13
Du bist hier in einem Jägerforum, ein wenig Sachkenntnis sollte schon vorhanden sein, ehe man hier ernsthaft mitmischen möchte.

Und diese Sachkenntnis kann Dir kein Forum der Welt vermitteln.

Nix für ungut
 
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#14
Ja wie gesagt, ich mag es einfach und modern. Ehrlich gesagt verstehe ich auch viele Jäger nicht, die mit voller Überzeugung technisch total veraltete Waffen nutzen, da modernes "umwaidmännisch" ist, oder keiner Tradition entspricht.... Ein einfacher Repetierer mit ZF sollte es schon tun...
Nimm einen 98er der ist auch total veraltet, gleichzeitig einfach und modern, derzeit sind viele im Kaliber 7x64 zu haben, ist auch einfach, veraltet und unmodern. Die ideale Kombi um mit allen Jägern +/- auszukommen.

Mit einem guten Abzug+ Sicherung + Schaft bleibst du noch locker unter 1k€.

https://forum.wildundhund.de/showth...-eure-98er-handmade-custom-drückjagdversionen

CdB
 
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