Erste Eindrücke vom neuen JSA IR635 Hersteller Guide-Sensmart (TrackIR Pro 35mm)

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#1
Technische Highlights, oder was besonders auffällt!

F1.0 Optik und 640er Sensor, Core mit sehr gutem Dynamikumfang.

Das Guide ist als echte Konkurenz zu 640er WBK's mit 50mm Brennweite bei 17µm Pitch, im Preissegment bis 3500.-€ zu betrachten.

Wenn man das Gerät mit einer Helion 2 vergleicht (DRI) kommt man auf folgendes Ergebnis:

DRI (wieweit kann ich erkennen, unterscheiden und ansprechen)

Dies ist bei der Guide und Helion 2 nahezu identisch.
Unterschied DRI 12µm mit 35mm Brennweite zu 50mm mit 17µm = 0,84% oder 35mm zu 49,5mm Brennweite.

Thermale Empfindlichkeit (NETD) des Gesamtsystems:

Guide ~60mK wegen F1.0 (Helion2 ~80mK wegen F1.2)

Der auffallend gute Dynamikumfang des Guide ist dem auf ASIC basierenden Plug612 Core von Sensmart geschuldet.

Display:

Durch die Skalierung der Sensorauflösung von 1:2 (640 zu 1280) und durch die Verwendung eines gegenüber (AM)OLED kontrastschwächeren LYCOS Display, geht Information verloren (Bildschärfe).

Details: https://www.guideir.com/product/detail/id/48.html




Zielbild_2.jpg IMG_20200617_033146.jpg IMG_20200618_024908.jpg IMG_20200619_053626.jpg IMG_20200621_204820_2_2.jpg IMG_20200621_231445_3_3_4.jpg IMG_20200621_232338_8.jpg K_IMG_20200621_232330.jpg Zielbild.jpg Zielbild2.jpg Zielbild_2.jpg IMG_20200617_033146.jpg IMG_20200618_024908.jpg IMG_20200619_053626.jpg IMG_20200621_204820_2_2.jpg IMG_20200621_231445_3_3_4.jpg IMG_20200621_232338_8.jpg K_IMG_20200621_232330.jpg Zielbild.jpg Zielbild2.jpg Zielbild_2.jpg IMG_20200617_033146.jpg IMG_20200618_024908.jpg IMG_20200619_053626.jpg IMG_20200621_204820_2_2.jpg IMG_20200621_231445_3_3_4.jpg IMG_20200621_232338_8.jpg K_IMG_20200621_232330.jpg Zielbild.jpg Zielbild2.jpg
 
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#4
Ja, schön dass Du wieder da bist.... die Leistung der WBK‘s in der 640er Klasse sind schon echt gut. Damit kann man arbeiten, mal gespannt, was danach kommt.
 
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#5
Gute Bilder! Ich durfte kürzlich ein Guide Trackir 50 begutachten. Ein wirklich gutes Teil, aber das Display ist auch hier der Pferdefuß.. (am)oled wäre hier echt wünschenswert.
 
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#6
Hallo Wakan,
schön, daß du wieder da bist.
Ich habe von deinen Beiträgen zwar oft nur die Hälfte verstanden, dennoch sind sie meist sehr horizonterweiternd.

Waidmannsheil
Ratatoskr
 
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#7
Horrido Wakan,
wirklich schön das Du wieder hier bist und Dein Experten-Fachwissen mit uns teilst.
Wirklich eine große Bereicherung.
Aus Deinen alten Beiträgen konnte ich viel von Dir lernen.
 
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#8
Mir geht es wie @rataoskr - sorry, ich habe nichts von deinen technischen Ausführungen verstanden!

Als „Nicht-Fachmann“ der Nachtsicht- und Wärmebildtechnik fehlt mir in deinen Ausführungen eine vereinfachte Übersetzung mit nachvollziehbaren technischen Begriffen und Vorgängen für „Jedermann“.

- Am Ende der technischen Ausführung wäre ein Fazit super.
- Gut wäre auch ein Vergleich bzw. eine Empfehlung zu einer Alternative.

Danke im Voraus für deine Mühe + Infos.
 
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#10
Vorab danke! Geht mir aber auch so. An sich verstehe ich nur Bahnhof 😅

Der Laie fragt sich - welches Gerät ist in welcher Praxisanwendung (Detektionsreichweite, Detailerkennung, Schärfe, etc) " besser".

Trotzdem danke 🙂
 
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#11
Vorab danke! Geht mir aber auch so. An sich verstehe ich nur Bahnhof 😅

Der Laie fragt sich - welches Gerät ist in welcher Praxisanwendung (Detektionsreichweite, Detailerkennung, Schärfe, etc) " besser".

Trotzdem danke 🙂
Hallo JEF, sehr interessante Fragen, beschäftige mich auch schon einige Zeit damit den technischen Kram unter einen Hut zu bringen. Anbei das was man als Roten Faden im Konsumermarkt, bezüglich Leistung einer WBK erkennen kann.

1. Optik: Kleinere F-Nummer vor größerer (F1.0 vor F1.2)
2. Größerer Pitch vor kleinerem (17µm vor 12µm)
3. AM(OLED) vor LYCOS, LCD...
4. Display: Kleinere Auflösung vor größerer. D.h. ein physikalisch großes 640er Display liefert wesentlich besseres Bild als ein 1280er mit kleineren Abmessungen.
5. Größerer Sensor vor kleinerem (640er vor 380er)
6. Dynamikbereich: Shutterless-NUC vor mechanischer Kalibrierung.

Obiges steigert die Leistung im Bereich Schärfe und Bildqualität.

Detektionsweite:

Diese ist nur von der Brennweite der Optik und dem Pixel-Pitch abhängig.
Je kleiner der Pitch und je größer die Brennweite, desto weiter kann man detektieren, unterscheiden und ansprechen (DRI = Johnson's criteria).

Leider ist der wirklich gute Online-Calkulator (https://jscalc.io/calc/n6XzdHX2iC6dtIUt) nicht mehr verfügbar. Damit konnte man sehr zuverlässig und leicht, ohne aufwändiger Testerei, die für die eigenen Bedürfnisse (Revier, Wildart) passende Brennweite (größe der Linse) bestimmen.

Hab Windows-Programm zur Berechnung, wenn Bedarf einfach melden!
 
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#12
Da bringst du was auf ;)

Alle Welt ruft nur noch Pitch, Pitch, Pitch.
Den Blick aufs wesentliche Objektiv hat aber keiner getan.

Das wird man vielleicht in der nächsten Werbeaktion besser machen.
 
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#13
Mir geht es wie @rataoskr - sorry, ich habe nichts von deinen technischen Ausführungen verstanden!

Als „Nicht-Fachmann“ der Nachtsicht- und Wärmebildtechnik fehlt mir in deinen Ausführungen eine vereinfachte Übersetzung mit nachvollziehbaren technischen Begriffen und Vorgängen für „Jedermann“.

- Am Ende der technischen Ausführung wäre ein Fazit super.
- Gut wäre auch ein Vergleich bzw. eine Empfehlung zu einer Alternative.

Danke im Voraus für deine Mühe + Infos.
Hallo Monaco, Empfehlungen sind sehr schwer auszusprechen, aber im Konsumermarkt und gleichem Preissegment (+- 500.-) sind die Leistungsunterschiede nur marginal. Den großen WOW Effekt wird man nicht finden.

Leistungsmäßig unterscheiden sich die einzelnen Geräte eigentlich nur durch die Größe des Sensors (640er oder kleiner), größe der Linse (wie weit kann ich sehen, sowie F-Nummer) und Größe und Art des Displays.

Resüme zu obigem Beitrag:

Das JSA IR635 (Track IR Pro35) ist ein gutes Gerät, das in Konkurenz zu den Geräten mit 640er Sensoren, 17µm Pitch sowie 50mm Optik (Pulsar, iRay usw.) steht.
 
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