Es lebe die Querflinte!

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Steht noch nicht Royal drauf.
Hatte die eine gekauft, weil sie mir aufgrund des 38cm Werksschaftes gefiel.
Dann hieß es, dass die gleiche nochmals da wäre, aber diese hätte etwas Holz am Ansatz zur Basküle rausgebrochen. Ich könne die Flinte für 50€ dazu haben.
Da hab ich nicht lang gefackelt, den Schaft hat mir der Büma geflickt, ohne dass man es sieht.
Leider kein "matched pair" 😅😜
 
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"Royal" könnte nur draufstehen, wenn es Ejector-Flinten sind (plus ausgesuchtes Holz, i.d.R. schott. Fischhaut etc.).
 
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Ejektor haben sie, schottische Fischhaut nicht...
Und Riemenbügel hatten sie übrigens auch noch nie!
 
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Wenn man nach dem 2. Glas Rheingaurieasling etwas flüchtig schaut, wird'd Quatsch: Man denkt, dass man doppelt sieht, also den Auszieher doppelt, dabei sind es wirklich Ejectoren, so wie es sein soll: 2 pro Flinte.
Interessant noch die Ansicht auf das Bodenblech:
Beide Flinten im gleichen Monat beschossen, wohl auch im gleichen Zeitraum gebaut; beide die damals übliche verspielte "Gravur" auf den Seitenflächen des Kastens - bei beiden nur eine machinelle Rollgravur.
Unter dem Boden: die eine ebenfalls mit machineller Rollgravur, die andere mit handgemachten Rauten um den Wilden Mann. Man sieht aber deutlich: es waren noch nicht genügend "gelernte Graveure" in der frisch zusammengestellten Truppe - bzw. bei den zugezogenen Suhlern...
 
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So, ich geh jetzt mal auf die Couch, zur Frau😉

Diese meinte vorhin: So wie andere Ihre Jack-Wolfskin Jacken im Pärchenlook tragen (was ich übrigens furchtbar finde! ), gehen wir halt mit Pärchenflinten jagen😅🤷🏼‍♂️👍🏻

Prost und eine schönen Abend...
 
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@AlbertanLuger #234:

Der "Westbeschuss" aus Eckernförde darf Dich nicht wundern: Geco Flinten wurden schon in den 30er Jahren von Sauer & Sohn-Suhl gebaut, indem man das S&S.-Modell 28, ein reines Anson Schloss ohne obenliegende Stangen, ganz leicht vereinfachte, dafür ein paar "Gespannt - Indikatoren" einbaute, mit "GECO" gravierte und an GECO verkaufte. Diese nannten diese Flinte dann "GECO Mod. 34", versahen sie sogar teils noch mit Jagdgravuren und verkauften sie erfolgreich.
Damit Du die Ähnlichkeit erkennst, unten ein Bild meiner S&S-Suhl M28 als Quelle der GECO M34).
3-SuS Mod.28 A&D.JPG
Selbiges "Spielchen" hat sich wohl in 1956 ab Eckernförde zugetragen: das alte Modell VIII wurde seiner technisch aufwendigen oberen Abzugsstange "beraubt", das nun einfache Ansonsystem mit einem Laufbündel mit "Spezial Stahl" versehen, mit GECO graviert und durch GECO vertrieben.
(nach ein paar Jahren stieg GECO zu kostengünstigeren ausländischen Flinten um...)
Interessanterweise hat irgendjemand - wohl in den USA/Canada - die Seriennummer Deines Laufbündels in dem Sinne geändert, dass die Waffe sich (ganz grob) im Bereich tummelt, der vom Fortuna-Werk (Ex S&S-S.) in den Jahren 50 -55 ausgegeben wurde: 400.000 plus...
Wohl um eine Original S&S-Suhl Produktion vorzutäuschen. Er übersah aber, dass Eckernförder Beschusszeichen sich von den Suhlern unterscheiden, wobei die Adler ja ähnlich sind:LOL:
 
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Wollte euch auch mal meine kleine Quer vorstellen.
Es ist eine Simson in 20/76.

Als ich sie gekauft habe war der Zustand als neuwertig zu bezeichnen. Jetzt eigentlich auch noch.

Nutze sie leider nur selten zur Jagd.
Ein paar runden Trap mal probiert aber meistens habe ich sie zur Ausbildung der Hunde dabei.

Verschiesse die Winchester Superspeed in 20/70. Bin super zufrieden mit der Flinte und sie gefällt mir auch optisch sehr.

Einzig der noch sehr stramme Verschluss nervt mich ein wenig. Da muss nochmal nachgearbeitet werden.

Wmh euch.

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Sorry, aber Verschluss nacharbeiten, weil er (noch) zu stramm geht hab ich auch noch nie gehört🤦🏻‍♂️
Wenn du genug Super Speed verschließt erledigt sich das von selbst...

Das ding ist so stramm.... wesentlich mehr als normal. Habe schon ein paar Flinten besessen und viele geschossen. Das ist nicht zu vergleichen. Verarbeitung zur Endzeit der DDR war wohl n bissl grober. Habe schon
N bissl was an SS durch! Keine Besserung. Ein paar Freunde haben selbes Model. Teils damals
Neu erworben und auch dort war es nicht so.
 
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Und wenn Du tatsächlich den verschluss "leichtgängiger" haben willst, sprich zuerst mal mit einem Fachmann/Büchsenmacher: es gibt speziell für solche Situationen Hochleistungsfette (Molycote...)...danach kann man immer noch "mechanisch" weiterdenken. Aber bitte nicht selber - ein falscher Feilenansatz und die Waffe bekommt das große Wackeln!
 
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Geht der Verschluss schwierig auf oder geht nur das Abkippen zu stramm? Dann solltest du das mal ohne Vorderschaft probieren. Wenn das Abkippen dann spürbar besser geht soll dir ein Büchsenmacher ein wenig (wirklich wenig) Druck am Haft rausnehmen.

Ansonsten einfach freuen wenn ein Verschluss stramm geht.
 
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Ich stelle mal ein paar weitere Bilder zum Thema ein. Es sind die Waffen meines in den Sechzigern verstorbenen Großonkels.
Vorkriegsdrilling REMO in 9,3x72r / 16x65
Flinte 16x65 Hersteller unbekannt voraussichtlich Belgien. Sie wird heute noch von meiner Nichte zum Tontaubenschießen genutzt.D76DC2F4-A46F-4385-A427-B56FF0F4CFE8.jpeg1A83C697-1860-4213-B236-E10FE7187C62.jpeg2DA25603-C0B5-4B34-9BB4-CD618B886640.jpegC01BBD53-80B2-4818-996F-4C6483F14509.jpeg4426DDD3-0F20-4B1C-AD62-6B613800AD33.jpeg
 

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