Es muss nicht immer Hightech sein !

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#1
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#2
Und wo wurden wohl die ersten bekannten Jagdwaffen entwickelt ?
In Ferlach?
Gravierte "Kippspitzen-Speere"?

Trotzdem bleibt zu kritisieren, dass auch die Neandertaler schon "geil" auf Distanzwaffen (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) waren, statt sich einfach besser ans Wild ranzupirschen und es im Sprung zu überwältigen, was den deutlichen Mehrwert der Waidgerechtigkeit und des Erlebniswerts gehabt hätte. Den geringeren Jagderfolg hätten sie auch locker mit gesundem Obst und Nüssen kompensieren können. Bestimmt gab es auch damals schon konservative Gralshüter, die das kritisiert haben und die reinen "Speerwerfer" von den "guten Jägern" zu trennen wussten!? ;)
 
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#4
...
Trotzdem bleibt zu kritisieren, dass auch die Neandertaler schon "geil" auf Distanzwaffen (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) waren, statt sich einfach besser ans Wild ranzupirschen und es im Sprung zu überwältigen, was den deutlichen Mehrwert der Waidgerechtigkeit und des Erlebniswerts gehabt hätte. Den geringeren Jagderfolg hätten sie auch locker mit gesundem Obst und Nüssen kompensieren können. Bestimmt gab es auch damals schon konservative Gralshüter, die das kritisiert haben und die reinen "Speerwerfer" von den "guten Jägern" zu trennen wussten!? ;)
Hast du heute früh wieder mit Grillanzünder gegurgelt? :rolleyes:
 
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#6
Hast du heute früh wieder mit Grillanzünder gegurgelt? :rolleyes:
Nö. Ich denke, diese Speere waren vor 200.000 Jahren mindestens so "hightech", wie heute Drohnen, Wärmebildzieloptiken oder Longrange-Präzisionswaffen. So gesehen hat Waldameise das Gegenteil von dem verlinkt, was er eigentlich gern belegen wollte. Und das war mir etwas Sarkasmus wert. ;)
 
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#9
Nö. Ich denke, diese Speere waren vor 200.000 Jahren mindestens so "hightech", wie heute Drohnen, Wärmebildzieloptiken oder Longrange-Präzisionswaffen. So gesehen hat Waldameise das Gegenteil von dem verlinkt, was er eigentlich gern belegen wollte. Und das war mir etwas Sarkasmus wert. ;)
Dann bin ich beruhigt, dass es nichts mit fehlender Krankenversicherung und Rettungshubschraubern zu tun hat. Oder das das Überleben der Sippe heutzutage vom 225m Schuss auf den Knopfbock abhängt, da Sonntags der Metzgerladen geschlossen ist. ;)
 
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#14
Der Zugriff auf nährstoffreiches Fleisch ermöglichte wiederum das Wachstum des Gehirns, was erneut den Jagderfolg steigerte und damit die intellektuelle Weiterentwicklung.
Nicht wirklich. Der evolutionäre Vorteil neuer, besserer Jagdwaffen besteht vor allem in dem Überlebensvorteil, den die Fähigkeit zur Weitergabe erworbenen Wissens (Schilderung auf der einen, Verstehen des Prinzips auf der andern Seite) und damit der Möglichkeit, auf dem Wissen der Vorfahren aufzubauen und es weiter zu verbessern, bietet. Damit ist die Selektion auf bestimmte Gehirnfunktionen ausgerichtet ein Selbstläufer, der zu immer größeren Gehirnen führt bzw. zu immer besser vernetzten und aufeinander abgestimmten speziell adaptierten Gehirnarealen. Dauert übrigens an.
 
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#15
......(Schilderung auf der einen, Verstehen des Prinzips auf der andern Seite) und damit der Möglichkeit, auf dem Wissen der Vorfahren aufzubauen und es weiter zu verbessern, bietet. Damit ist die Selektion auf bestimmte Gehirnfunktionen ausgerichtet ein Selbstläufer, der zu immer größeren Gehirnen führt bzw. zu immer besser vernetzten und aufeinander abgestimmten speziell adaptierten Gehirnarealen. Dauert übrigens an.
Nicht bei Jedem, wie u. a. dieses Forum immer wieder zeigt! ;)
 
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