EuGH- Gutachten zu Leimrutenfängen in Frankreich

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#16
Schon mal was von Fallen gehoert, welche sofort toeten? Soll es in Deutschland ja auch geben.;)

Cheers
Paul
.......iss was anderes......generell haben viele Menschen keine Probleme mit Fangeisen welche den Fuss einklemmen die Knochen zerschlagen und die Sehen ganz lassen ,.....gängige Praxis in vielen Ländern, zB in Neuseeland/Tasmanien/ Australien zum Fang von Opossums.....auch wenn eine Art invasiv ist , muss ich die Tiere noch lange nicht quälen , ......ich habe generell damit ein Problem, weil solche Fallen nicht selektiv sind ❗......Totschlagfallen sind im Fangbunker und über Einlass /bzw Köder kann man schon selektieren......habe ich beim LJV - Fangjagdseminar gelernt .....
Was würden denn die lieben Jäger sagen wenn ihr Hund in solch einem Eisen hängt (???) ......ist doch landestypisch/kulturell erlaubt, und der EUGH hat nichts dagegen........schaut doch mal in den Prüfungsunterlagen nach, was waidmännisch bedeutet !!!!
Wer will es denn da noch einem Chinesen übel nehmen wenn Katzen lebendig gekocht werden , Hunde langsam "weich" geklopft werden , oder der Karpfen lebendig bis zur Hälfte frittiert wird . .???????
Ich, als eines der wenigen Individuen der Gattung "sapiens" berufe mich darauf und lehne jegliche Art der Tierquälerei ab , ob mit oder ohne "vernünftigen Grund" , ob aus religiösen / wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Gründen.......
So einfach ist das , da muss ich mich auch nicht rechtfertigen !!!

Grüße +WMH Olli
 
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#17
Das ist so nicht ganz richtig. Die Verwendung von Tellereisen ist in der EU bzw. Vorgänger seit dem 01.01.1995 verboten.

Des Weiteren ist der Import von Waren, welche auf diese Art und Weise hergestellt worden, ebenfalls verboten.

Regelt alles die Verordnung Verordnung (EWG) Nr. 3254/91 (Tellereisen-VO).

Verhindert natürlich nicht, dass diese Dinger trotzdem verwendet werden.

Bei den Leimruten bin ich ganz bei dir.
.....
Hab ja auch nix von Europa/ Deutschland erwähnt 😁 - ❗
Grüße +WMH Olli
 
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#21
fährst halt hin und protestier dagegen.... die werden dir schon zeigen was davon halten
Brilliante Argumentation,...aus Dir kann noch was werden 😉.....ich muss nirgendwo hinfahren um Tierquälerei scheisse zu finden !!!
Es ist nur traurig, dass die Gesetzgeber mal wieder vor schnöden wirtschaftlichen Interessen und lautstarken Interessensgruppen einknicken und wie überall mit zweierlei Maß gemessen wird .....der eine bekommt Ärger mit dem VetAmt weil er eine zahme Wildsau auf nur 400qm beim Haus hält was zu wenig ist , der andere darf eine Zuchtsau Wochenlang in ein Rohrgestell einklemmen....da wird mit viel Feuerwehr eine Ratte aus einem Gullideckel befreit und in die Tierklinik gebracht , und woanders soll das Wild im Winter verhungern.......!
Und Leute die so etwas mit ruhigem Gewissen tun sind für mich , Kultur hin oder her , eh etwas unterbelichtet.
Grüße +WMH Olli
 
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#22
schön dass du ganze Vereine bzw. deren Mitglieder als unterbelichtet hinstellst. Aber ich hab schon oft festgestellt dass gerade Deutsche alles was sie nicht verstehen oder bei ihnen selbst verboten ist als das Maß aller Dinge betrachten. Zum Glück sind nicht alle so, aber die die so sind sind nicht einmal willens sich selbst ein Bild von den Vorgängen zu machen, die halten das aus Prinzip schon falsch. Ich weiss das man nicht mit einem Schnitzel in der Pfanne liegen muss um zu Wissen dass das Fett heiß ist, aber gerade Dingen die die Einen als Tierquälerei bezeichnen sollte man sich selbst ein Bild davon machen. Viele Tierrechtler halten das Halten von Haustieren schon für Tierquälerei an. Denn Artgerecht ist nur die Freiheit.
Wie heisst ein alter Fluch.... Deine Wünsche mögen in Erfüllung gehen, ALLE deine Wünsche. Also pass auf was du dir wünscht, sonst könnte es sein dass du bald auch ohne Jagd dastehst. Es gibt nämlich Länder da ist es bereits verboten und viele Leute dort finden dass das auch in Deutschland so sein soll.
 
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#23
schön dass du ganze Vereine bzw. deren Mitglieder als unterbelichtet hinstellst. Aber ich hab schon oft festgestellt dass gerade Deutsche alles was sie nicht verstehen oder bei ihnen selbst verboten ist als das Maß aller Dinge betrachten. Zum Glück sind nicht alle so, aber die die so sind sind nicht einmal willens sich selbst ein Bild von den Vorgängen zu machen, die halten das aus Prinzip schon falsch. Ich weiss das man nicht mit einem Schnitzel in der Pfanne liegen muss um zu Wissen dass das Fett heiß ist, aber gerade Dingen die die Einen als Tierquälerei bezeichnen sollte man sich selbst ein Bild davon machen. Viele Tierrechtler halten das Halten von Haustieren schon für Tierquälerei an. Denn Artgerecht ist nur die Freiheit.
Wie heisst ein alter Fluch.... Deine Wünsche mögen in Erfüllung gehen, ALLE deine Wünsche. Also pass auf was du dir wünscht, sonst könnte es sein dass du bald auch ohne Jagd dastehst. Es gibt nämlich Länder da ist es bereits verboten und viele Leute dort finden dass das auch in Deutschland so sein soll.
Mag sein ......aber nur, weil etwas nicht verboten ist, muss es ja noch lange nicht gut sein , und nur, weil irgendein Verein Tiere besendert muss es auch nicht gut sein sie mit (wenn auch gepolsterten) Eisen zu fangen, und nur weil etwas "kulturell" ist muss es auch nicht gut sein !!!!
Schon gar nicht bei den rapide abnehmenden Singvogelbeständen (hat wohl noch nicht jeder gemerkt ?).....
So gilt die Grauammer (kenne ich noch aus meiner Kindheit ) in Mitteleuropa als nahezu ausgerottet (rote Liste), der einstige "Küchenvogel" der Franzosen......aber wen juckts.....?
......und wenn die "halbverhungerten" Franzosen und Österreicher unbedingt die letzten Singvögel fressen wollen, sollte Fangmethode wenigstens etwas "waidmännischer" sein ......aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel......Grüße + WMH Olli
 
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#25
@nerofrankkirn
Darf ich wieder mal klugscheissern?
Also als Küchenvogel der Franzosen gilt der Ortolan, auch Gartenammer genannt, lat. Emberiza hortulana. Die früher grausam gemästeten Ortolane wurden auch als Fettammern bezeichnet.

Die Bestände des Grauammers Emberiza calandra sind auch eingebrochen, in Deutschland steht er auf der Vorwarnstufe. Dort wo noch eine andere Landwirtschaft betrieben wird, wie z.B. in Bulgarien und Mazedonien kommt die Grauammer häufig vor. Da kommen aber die Griechen und schießen sie in Massen. Als ich unten war, hat Angie den Griechen den Geldhahn abgedreht. Sie konnten sich keine Reb- und Steinhuhnjagden mehr leisten, dafür erlegten sie die "billigeren" Grauammern. Die sind mit die größten Ammern, daher für die Küche auch begehrt.

Grauammern in Südosteuropa:
Grauammer KS (5).JPG
IMG_7042.JPG
Klugscheissermodus aus!
 
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#26
@nerofrankkirn
Darf ich wieder mal klugscheissern?
Also als Küchenvogel der Franzosen gilt der Ortolan, auch Gartenammer genannt, lat. Emberiza hortulana. Die früher grausam gemästeten Ortolane wurden auch als Fettammern bezeichnet.

Die Bestände des Grauammers Emberiza calandra sind auch eingebrochen, in Deutschland steht er auf der Vorwarnstufe. Dort wo noch eine andere Landwirtschaft betrieben wird, wie z.B. in Bulgarien und Mazedonien kommt die Grauammer häufig vor. Da kommen aber die Griechen und schießen sie in Massen. Als ich unten war, hat Angie den Griechen den Geldhahn abgedreht. Sie konnten sich keine Reb- und Steinhuhnjagden mehr leisten, dafür erlegten sie die "billigeren" Grauammern. Die sind mit die größten Ammern, daher für die Küche auch begehrt.

Grauammern in Südosteuropa:
Anhang anzeigen 142613
Anhang anzeigen 142614
Klugscheissermodus aus!
Stimmt hatte diese Ammern generell im Gedächtnis, der Ortolan wurde quasi zum Nutztier (die Armen) .....war noch als rudimentäre Allgemeinbildung vorhanden 😁.......abgesehen von den Piepmätzen stört mich überhaupt der respektlose Umgang des Menschen mit den (Nutz-)Tieren......da brachte solch ein Beitrag mal wieder meinen Puls hoch ........ich liebe Hasenbraten , trotzdem verkneifen wir uns aus Rücksicht die Jagd auf die letzten Mümmelmänner hier oben im Hunsrück , bei der Jagd sollte ja auch der Respekt vor dem Lebewesen/der Natur ein wichtiger Faktor des Handelns sein , ob auf Vogel oder Fisch , Sau oder Reh und den anderen......
Grüße +WMH Olli
 
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#27
Nun die letzten Mümmelmänner schießt man als Myslivec auch nicht. Aber wenn sie durch mein Zutun eine Bestandssteigerung erfahren, nutze ich sie auch mit gutem Gewissen.
Ich bin über die (Klein)(Nutz-)Tierhalterszene zur Jagd gekommen. Wenn man das großzieht was man später isst, ..... das prägt.
 
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#28
Olli,

das, was die europäischen Hauskatzen im Jahr an Vögeln fangen, schaffen die bösen, bösen Südeuropäer nicht. Und wenn man dann noch den Pestizidmißbrauch und die agarindustriell optimierte Anpassung der Landschaft dazu nimmt, da. sind ein paar Leimruten nun wirklich kein Problem für den Vogelschutz.

Kanalisier Deinen Tatendrang mal in die Richtung.

Gruß,

Mbogo
 
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#29
Olli,

das, was die europäischen Hauskatzen im Jahr an Vögeln fangen, schaffen die bösen, bösen Südeuropäer nicht. Und wenn man dann noch den Pestizidmißbrauch und die agarindustriell optimierte Anpassung der Landschaft dazu nimmt, da. sind ein paar Leimruten nun wirklich kein Problem für den Vogelschutz.

Kanalisier Deinen Tatendrang mal in die Richtung.

Gruß,

Mbogo
......mache ich schon .....es geht mir ums wie ?
......die Probleme sind mir bekannt , als Mitglied von GNOR, LJV , LFV (ehem. Schulungsleiter)......auch sage ich jedem Katzenhalter was gebacken ist ......Tiere haben dieselbe Hardware wie Menschen, nur die Software ist anders .....❗
Nur mal so.....
Grüße +WMH Olli
 
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#30
....
......und wenn die "halbverhungerten" Franzosen und Österreicher unbedingt die letzten Singvögel fressen wollen, sollte Fangmethode wenigstens etwas "waidmännischer" sein ......aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel......Grüße + WMH Olli
Allein an dieser Aussage sieht man wie viel von davon verstehst und wie stark du dich damit beschäftigt hast.

In Österreich werden die Vögel nicht "gefressen" (erstens essen wir und fressen nicht und zweitens sind die Vögel nicht als Mahlzeit gedacht) sondern sogar wieder in die Freiheit entlassen.

Deshalb sag ich ja, ZUERST nachdenken, DANN erkundigen und anschauen und DANN ERST entscheiden ob man etwas mag oder nicht, und sogar wenn man etwas nicht mag muss es nicht unbedingt schlecht sein.
 
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