Eure Lieblingspatrone mit Geschichte dazu.

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Hallo Zusammen.

Es ist immer wieder spanned voneinder lernen zu dürfen und Erfahrungen an zu nehmen umd möglicherweise dies selber anzuwenden. So starte ich hier einen Faden der eifach die Maxime des Liblingskalibers mit Geschichte dazu enthält.

Ob Sportschütze, Jäger, Sammler oder Interesierter ist eines uns gemeinsam, die faszination dez bewgten Projektils aus dem Lauf und jeder hat dazu seine Vorlieben und Geschichte dazu.

Mein persönliches ist die 7,5 x 55 oder 7,5 x 55 Swiss. Eine Patrone die so viel kann aber nirgens in allen Messlatten übertreibt , wie der Herkunftsort selbt.

So freu ich mich auf einen bunten lehreichen Faden der uns alle bereichert.

Hochachtunsvoll grüsst,

Diopter
 
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5,6x50R
In diesem Kaliber durfte ich aus der Bockbüchsflinte mein erstes Stück Wild erlegen.
In meinen Augen eine ideale Patrone wenn es auf Raubwild/Rehwild gehen soll. Gestreckte Flugbahn,kaum Rückstoß und ergänzt sich herrvorragend mit dem 12/70 Schrotlauf.
Fühle mich damit für Niederwild gut aufgestellt, auf den Nachtansitz geht es dann mit der 7x57.
 
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5,6x52R
In Verbindung mit der 9,3x74R in meinem D99, meine Traumkombination. Lade selbst und es ist mein zickiges Kaliber, was ich mittlerweile gut im Griff habe. Rehwild und einiges an Raubwild konnte ich mit erlegen und finde es ein sehr brauchbares Kaliber, auch wenn die Komponenten sich immer schwieriger besorgen lassen.
 
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8x68S, obwohl ich nie eine Waffe in dem Kaliber besessen habe.
Ich habe für eine Sauer 80 und 90 geladen und dann auch die Tests geschossen.
200 gr Accubond mit über 5000J und es hat Spaß gemacht! Obwohl ich mit 75 kg nicht soooo viel dagegen zu setzen habe.
Den Berichten zu Folge hat es in Afrika super funktioniert und auch im heimischen Revier. Hier sicher an der oberen Grenze, aber mit dem richtigen Geschoss für alles zu nutzen, ohne viel kaputt zu machen.
Für Linkshänder ist der Markt dünn, aber meine Tikka braucht irgendwann einen neuen Lauf.
Wer weiß...
 
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Ein interessantes Thema.

Meine Lieblingspatrone ist die 12,7x70 Schüler auch 500 Schüler genannt, besser bekannt unter der Bezeichnung 500 Jeffery, wobei es zwischen beiden Patronen schon einige Unterschiede gibt.

Angefangen hat die Affäre vor mehr als 50 Jahren durch die Lektüre des Gun Digest von 1960 wo unter anderem über britische Patronen berichtet wurde und man folgendes lesen konnte :

Scannen 2 (4).jpeg

Die Patrone 500 Jeffery war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erhältlich und ich war sowieso zu jung um mir eine Waffe dieses Kalibers zu leisten, geschweige so eine Patrone zu beherrschen. Trotzdem hat das alles ein wenig zum träumen veranlasst.

In den Jahrzehnten danach ist die Patrone 500 Jeffery in Vergessenheit geraten und ich habe mir, dem Rat des Gun Digest folgend, Anfang der Neunziger eine Büchse Kaliber 460 WBY-Magnum zugelegt.

In den Neunziger wurden dann aber überraschenderweise die alten britischen Patronen eine nach der anderen wieder belebt, dabei auch die Patrone 500 Jeffery. Erinnerungen kamen erneut, zusätzlich verstärkt durch die Artikel von Harald Wolf in der Zeitschrift HATARI TIMES die gleichzeitig in diesem Zeitraum erschien. Ich hatte in dieser Zeit auch schon mehrere Großwildjagden in Südost-Asien und Afrika durchgeführt so das ein gewisses Bedürfnis für eine zusätzliche Großwildbüchse bestand.

Ich habe mir eine Büchse Kaliber 500 Jeffery von Herrn Ritterbusch bauen lassen. Die Patrone war aber damals noch nicht genormt so daß die Herstellung nach den Maßen von A-Square und W.Romey erfolgte und die Patrone bezeichnet als Romey Hybrid eher der originalen Patrone 12,7x70 von Schüler ähnelt.

1647939476837.png


Ich habe im Laufe der Jahren mit der Waffe einiges in Afrika erlegt. Es ist nachvollziehbar das man keine riesige Strecke mit solch einer Waffe nachweisen kann, dafür gäbe es aber für fast jedes erlegtes Stück eine Geschichte. Ich denke das diese kaum auf großes Interesse stoßen werden, wie man es auf dem Forum feststellen kann bei Themen die sich mit Großkaliber-Waffen und Großwildjagd beschäftigen. Es ist aber verständlich.

70.jpg
 
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6.5x57r mit dem 6g ks oder tms (weiß garnicht mehr - so lange ist es schon her) hab damit zu jagen begonnen mit einer bbf, welche ich vom Großvater bekam. War für mich im feldrevier perfekt - auch wenns mal weiter zu schießen war. Danach zog eine 270win ein - tolles Kaliber. Ebenfalls gestreckte Flugbahn und für alles oder fast alles in Europa gut zu gebrauchen. In Kombination mit federal fusion einfach super und wirklich viel wild damit erlegt.
Nun warte ich auf eine 6.5 prc - erwarte mir ähnliches wie mit der 270, da sie von der ballistik sehr ähnlich sind.
Und Großvaters 6.5x57r steht noch immer im safe.
Lange Rede kurzer Sinn - Ich mag schnellere Flitzer zwischen 6 und 7mm. Passt bei uns hervorragend.
 
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Ein interessantes Thema.

Meine Lieblingspatrone ist die 12,7x70 Schüler auch 500 Schüler genannt, besser bekannt unter der Bezeichnung 500 Jeffery, wobei es zwischen beiden Patronen schon einige Unterschiede gibt.

Angefangen hat die Affäre vor mehr als 50 Jahren durch die Lektüre des Gun Digest von 1960 wo unter anderem über britische Patronen berichtet wurde und man folgendes lesen konnte :

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Die Patrone 500 Jeffery war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erhältlich und ich war sowieso zu jung um mir eine Waffe dieses Kalibers zu leisten, geschweige so eine Patrone zu beherrschen. Trotzdem hat das alles ein wenig zum träumen veranlasst.

In den Jahrzehnten danach ist die Patrone 500 Jeffery in Vergessenheit geraten und ich habe mir, dem Rat des Gun Digest folgend, Anfang der Neunziger eine Büchse Kaliber 460 WBY-Magnum zugelegt.

In den Neunziger wurden dann aber überraschenderweise die alten britischen Patronen eine nach der anderen wieder belebt, dabei auch die Patrone 500 Jeffery. Erinnerungen kamen erneut, zusätzlich verstärkt durch die Artikel von Harald Wolf in der Zeitschrift HATARI TIMES die gleichzeitig in diesem Zeitraum erschien. Ich hatte in dieser Zeit auch schon mehrere Großwildjagden in Südost-Asien und Afrika durchgeführt so das ein gewisses Bedürfnis für eine zusätzliche Großwildbüchse bestand.

Ich habe mir eine Büchse Kaliber 500 Jeffery von Herrn Ritterbusch bauen lassen. Die Patrone war aber damals noch nicht genormt so daß die Herstellung nach den Maßen von A-Square und W.Romey erfolgte und die Patrone bezeichnet als Romey Hybrid eher der originalen Patrone 12,7x70 von Schüler ähnelt.

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Ich habe im Laufe der Jahren mit der Waffe einiges in Afrika erlegt. Es ist nachvollziehbar das man keine riesige Strecke mit solch einer Waffe nachweisen kann, dafür gäbe es aber für fast jedes erlegtes Stück eine Geschichte. Ich denke das diese kaum auf großes Interesse stoßen werden, wie man es auf dem Forum feststellen kann bei Themen die sich mit Großkaliber-Waffen und Großwildjagd beschäftigen. Es ist aber verständlich.

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Schön gefertigte Büchse. Tolles Detail der Rigby Diopter auf der Zündstiftmutter.
 
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Da auch nach Sportschütze und Sammler gefragt wurde:
Ganz klar die .44 Winchester Center Fire ....und das passende Eisen dazu.
Wie anno dazumal am liebsten mit Schwarzpulver.

Nach heutigen Maßstäben jagdlich für Großwild viel zu schwach,
und auch damals war man dazu mit der etwa zeitgleich eingeführten .45-70 Gov besser aufgestellt. Letztere mag ich auch sehr, lade ich aber nur noch mit Schwarzpulver.

Wiki meint:
"Die 1873 eingeführte .44-40 WCF-Patrone war die Nachfolgerin der .44-Henry-Patrone mit Randfeuerzündung. Im Gegensatz zu dieser war sie eine für ihre Zeit leistungsfähige Zentralfeuerpatrone. Entwickelt wurde sie für das Winchester-Gewehr Model 73."
System bleibt sauber durch den perfekt anliedernden dünnwandigen Hülsenmund.

Weitere Verbreitung durch Einführung in Samuel Colt´s Frontier Six Shooter ("Peacemaker").
Aus der KW annähernd gleichauf mit der .45 LC, bzw. etwas über der heute gebräuchlichen .45 ACP.
Wiederladen eigentlich total einfach, auch wenn man schon öfter das Gegenteil gelesen hat.
 
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Nebst der 10,3 x 60R liebe ich natürlich auch das Kaliber .348 Winchester; dieses Kaliber wird aktuell nur noch von Hornady (und einigen kleineren US-Anbietern) hergestellt.

Entwickelt wurde dieses Kaliber für die Winchester 71, welche von 1935 bis 1953 produziert wurde; danach von Browning von 1986-1987 bei Miroku (etwa 13,000 Exemplare) und nochmals von Winchester von 2011-2013.

Zum Glück besitze ich noch 240 Schuss; wenn die mal aufgebraucht sind, bleibt nur noch Wiederladen.
Browning 71.jpeg
 
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Ich denke das diese kaum auf großes Interesse stoßen werden, wie man es auf dem Forum feststellen kann bei Themen die sich mit Großkaliber-Waffen und Großwildjagd beschäftigen. Es ist aber verständlich.
Ein paar Erlegergeschichten, grade mit solch speziellen Kalibern stelle ich mir zumindest sehr interessant vor.
Wie lässt sich so eine Büchse händeln, bezüglich Rückstoß,etc.?
 

Wheelgunner_45ACP

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Bei mir ist das die banale 8*57IS. Aus verschiedenen Gründen sollte die erste Waffe ein maßgeschneiderter k98 mit Kunstoffschaft und "Kurz" sein. Kurz war damals für mich 1m. Und dann war das Kaliber die Konsequenz, in einen k98 gehört nun Mal eine 8*57IS. Und auch als ich auf den R8 wechselte, blieb ich dem Kaliber treu. Und eigentlich gibt es keinen Grund zu wechsel
 

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