Eure Lieblingspatrone mit Geschichte dazu.

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11 Jun 2009
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Guten TAg an alle,
Ich hab einen 375 Ruger in Sauer 404 mit einem Walter 52cm Lauf.
Leider noch nicht getestet aber so viel gelesen.

Kann mir jemand über diesen Kaliber was erzählen?
Eigene erfarungen auf Rehwild,Sauen, Damm Rot Wild usw.

Besten Dank

Eigentlich geht es hier um Lieblingspatronen mit Geschichte dazu und nicht um eine Diskussion über eine besondere Patrone.

Es wäre deswegen besser ein Thema für die Patrone 375 Ruger zu eröffnen denn sonst besteht die Gefahr daß dieses zerstört wird.
 
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Mein erster Bock fiel (nach Ricke und Kurzfangfuchs) mit 7x64 aus der 66er Mauser meines Vaters, die heute noch in meinem Schrank steht. Ich schleppte ihn auf dem Stock hängend zur Hütte und hatte mir die neue Jagdjoppe ordentlich eingesaut.
An Ostern bin ich am Ort des Geschehens mal wieder vorbeigewandert - der Erlegungstag jährt sich am 30. Mai zum 40. Mal. Den Knopper-Kopp hatte ich auch noch in der Hand an Ostern, er hängt noch immer im Kinderzimmer...
Danach jagte ich lange mit .30-06 aus Drilling und Büchse, dann kamen weitere Gewehre in 8x57 IRS, 8x57 IS, 7x57 R und .308 dazu.

Was soll ich sagen: es sind alle meine Lieblingskaliber aus bewährten und vertrauten Jagdwaffen.
Sie töten alle gut und sicher, von Fuchs bis Hirsch - ich brauche dafür keine Exoten.
Die 8er Kaliber mag ich ein wenig mehr, kurz und dick. ;)
Die .308er als heller knallendendes, preiswertes "Mädchen-Kaliber" hat durchaus auch ihre Stärken.

Ich gehe raus kaliberunabhängig mit der Waffe, die mir grad in die Nase sticht und die lange nicht mehr an der Luft war oder die von Optik oder Bauart her für den jeweiligen Einsatz geboten ist !
 
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Also meine Lieblingskaliber sind die 7x57R und die 9,3x62.
Die 7x57R für den Ansitz und die 9,3x62 für die Drückjagd und den gezielten Ansitz auf dicke Wintersauen.
Mehr brauch ich eigentlich nicht, liebäugel allerdings mit etwas im Durchmesser 6,5 mm.
 
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Jäger und ihre Kaliber - eine immer wieder gern genutztes Thema.

Bei mir war es anfangs eine 7x57R - das ist jetzt fast 4 Jahrzehnte her.
Den Heym-Drilling hatte ich von meinem verstorbenen Großvater übernommen.
Selbst konnte ich mir eine Waffe eher nicht leisten (Schüler).
Meine Jagdgelegenheit war ein Revier mit knapp 20% Waldanteil.
Im bzw. um den Wald habe ich überwiegend mein Rehwild erlegt.

Mit dem Wechsel in ein reines Feldrevier kam erstmalig eine 7x64 im 98er mit.
Den hatte ich von meinem Großvater - er machte die Distanzen von 150+ unauffällig.
Diesen alten 98er führe ich heute noch gern, weil er zuverlässig und präzise ist.
Dieses Kaliber hat mich absolut überzeugt - das Kaliber für jeden Tag.
Die 7x64 führe ich aktuell in Kombination mit Rep., SLB, BBF und Drilling.
Das ist meine Patrone - je nach Anlass wird die Gewehr-Variante gewählt.

Dabei gäbe es genügend Alternativen - von der 8x68S o. 300 WinMag über .308WIN
oder .338FED bis zur 6,5x52R o..222REM.
Wenn der Tag passt und der Anlass stimmt, dann darf auch eine 9,3x72R mit.
Beim Rehwild bis zu 100m habe ich damit beste Erfahrungen.
Nur da müssen die Parameter stimmen - sonst grundsätzlich eine 7x64.
Weil die 7x64 einfach funktioniert - auch bei Rot-, Dam- und Schwarzwild.
 
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Eine Patrone die in ganz Europa aus Balistischer wie gesetzlicher Bestimmungen ihr Können aufgezeigt hat. Ein 7 mm Projektil hat ihre grenzen im Gewicht und derer Energie.

Wird dies berücksichtigt, ist sie wohl eine wirklich "7x57 plus", die ihren Platz hat. Spannend wäre, wenn eine Brenchest Büchse mit schwerem-langen Lauf und die zulässigen optimalen Fertigungstoleranzen eingehalten sind, was alles Loch in Loch möglich währe auf 300-500 Meter?
 
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War da nicht was mit dem Geschossübergang bei der 7x64.....
 
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Eine Patrone die in ganz Europa aus Balistischer wie gesetzlicher Bestimmungen ihr Können aufgezeigt hat. Ein 7 mm Projektil hat ihre grenzen im Gewicht und derer Energie.

Wird dies berücksichtigt, ist sie wohl eine wirklich "7x57 plus", die ihren Platz hat. Spannend wäre, wenn eine Brenchest Büchse mit schwerem-langen Lauf und die zulässigen optimalen Fertigungstoleranzen eingehalten sind, was alles Loch in Loch möglich währe auf 300-500 Meter?

War da nicht was mit dem Geschossübergang bei der 7x64.....

Hm - keine Ahnung, was Ihr da kommunizieren wollt - ich gehe damit nur zum Jagen.
Aber ich habe auch eine Variante 7x64 mit 73cm Matchlauf.
Die durfte mal einen väterlichen Freund begleiten, dem für ein WE das Werkzeug fehlte.

Gams in Österreich - der Jäger hat ihn am Anreisetag noch zur Probe schießen lassen.
Der erste Schuß war präzise auf der Scheibe, der zweite angeblich nicht auf der Scheibe.
Der dritte Schuß hat den ersten noch getroffen - soweit das Spektiv.
Als man die Scheibe dann wieder geholt hatte, hat man auch den 2. Schuß gefunden.
Er war annähernd deckungsgleich im ersten Schuß.
-
Auf 300+ Meter hat diesen 98er noch keiner auf eine Scheibe geschossen.
Die Notwendigkeit bzw. so ein Anlass hat sich noch nicht ergeben.
-
Die 7mm-Murmeln haben bei mir 7,5g bis 11.5g - Verwendung je nach Anlass.
Jede Waffe hat ihre speziellen Murmeln, u.A. auch in bleifrei (Fox Hunter - 8,4g.).
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Summiert ist es auch nur mein Spleen zur 'Lieblingspatrone'.
 
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War da nicht was mit dem Geschossübergang bei der 7x64.....
Geschossüberganskonus, ein grosses Thema in der Präzision- und doch gibt es Ausnahmen. Wer die Technik eines Revolvers anschaut, zuerst Flug duch die zilindrischen Trommelbohrung, kleiner Luftspalt und und flacher Übergangskegel ,wenn nicht alles fluchten sollte beim moment der Zündung. Oft kurze Projektile und doch ist es möglich ein schönes Schussbild zu kreieren.

Da kommt schon der Gedanke auf, das widerholungsgenaukeit der Patrone im Los, sanfte Zuführung ins Lager und eine makellose Mündung ihren grossen Beitrag am Resultat haben.
 
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So, dann werde ich mich mal auch outen. Und zwar mit dem Kaliber, mit der ich meine Jägerkarriere begonnen und jahrelang weitergeführt habe.

Die 16/70 :cool:☺️

Die hatte meine allererste Waffe, eine einläufige Hahnflinte. Später verschoss ich sie aus der Sauer Querflinte meines Onkels, BJ 1928, die heute in meinem Schrank steht. Ein paar Foristen kennen schon die Geschichte dazu bzw. waren massgeblich daran beteiligt😁

Von der Bekassine bis zum Schwan habe ich (und mein Onkel) damit alles mögliche und denkbare Federwild damit geschossen. Dazu natürlich Hase und Fuchs, auch Reh (hier in Schweden). Eine sehr sympathische und ausgewogene Patrone, die leider aus der Mode geraten ist. Macht nix, mein Patronenvorrat reicht noch laaaange... auch bei häufigem Führen😎
 

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