Fährtenarbeit App

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#1
Wir sind wieder am Üben zur Zeit mit 9 Hunden und da sind 1000 Meter Fährten nicht immer einfach im Kopf zu behalten.

Tracking Dog bietet eine App an und die ersten Erfahrungen waren gut.

Die Fährte wurde auch im Wald gut aufgezeichnet und bei der Arbeit konnte mann erkennen ob mann

rechts oder links abkam.

Aber auf 3 Meter war das nicht genau, aber meistens war 10 Meter schon zu erkennen.

Beim Legen war das gut, die vorgesehene Richtung konnte eingehalten werden,

was längst nicht immer einfach ist.

Auch die Länge wird genau angegeben und jedes Wundbett kann eingegeben werden.

Was leider Schade ist, bei der Arbeit auf der Fährte müsste eigentlich per Stimme gesagt werden,

sie sind jetzt rechts neben der Fährte oder links.

Am besten mit Meterangaben.

Dabei würde es reichen, wenn die Stimme erst etwas ab 10 Meter sagen würde.

Das dürfte eigentlich machbar sein, da ich es auf dem Display durchaus sehen kann.

Aber mit der Leine in der Hand und über Sträucher gestolpert ist die Sichtkontrolle auf dem Display

nicht möglich.

Hat schon jemand was besseres gefunden?
 
G

Gelöschtes Mitglied 16230

Guest
#3
IPhone

Ich komme damit noch nicht klar.
Verglichen mit myTracks oder runtastik oder Garmin variieren die Strecken unwahrscheinlich.
Wenn ich Fährten trete und auszeichne bleibe ich ja hier und da mal stehen und überlege was ich einbaue. Um so öfter man stehen bleibt je länger wird die Fährte ,jedenfalls laut App.
Realistisch ist das nicht.
Die App wurde für Trailer gemacht,das sollte funktionieren.
 
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#5
Android


Mit Hundehalsband wollte ich eigentlich nicht rumlaufen
:lol:

Aber letztlich wäre es egal wenn es besser funktioniert.
 
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#6
Egal was Hersteller versprechen. Mit mehr Genauigkeit als etwa 20m sollte man bei einem GPS System ohne zusätzlichen Korrekturfaktor wie DGPS nie rechnen. Im besten Fall wohlgemerkt.

Nach wie vor gibt es viele Einflussgrößen auf die GPS Messung, die von der Satellitengeometrie über atmosphärische Einflüsse bis zu Rundungsfehlern reichen. Offiziell liegt der Einfluss dieser Störfaktoren bei +-12m.

Im Jagdbereich sind solche Test ja eher unüblich, aber wenn im Sport- oder Techniksektor GPS Empfänger, GPS Uhren usw getestet werden gibt es immer ganz erhebliche Differenzen.
 

Rotmilan

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#8
Für Android gibt es Oruxmaps, da kann man eine Strecke als Track aufzeichnen und nachher wieder als Route verwenden. Bei Abweichungen von der Route in einem frei definierbarem Abstand ertönt zumindest ein Signal. Das geht, die Einrichtung der umfangreichen, kostenlosen App ist aber mMn nicht ganz einfach.
 
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#9
Für Android gibt es Oruxmaps, da kann man eine Strecke als Track aufzeichnen und nachher wieder als Route verwenden. Bei Abweichungen von der Route in einem frei definierbarem Abstand ertönt zumindest ein Signal. Das geht, die Einrichtung der umfangreichen, kostenlosen App ist aber mMn nicht ganz einfach.
Ich verwende die App zur Zeit beruflich, testweise. Etwas unübersichtlich, was man wo einstellt, aber es geht.
Die Aufzeichnungsgenauigkeit wird nach meiner Erfahrung erheblich von den empfangenen Satellitensystemen beeinflußt. Wer die russischen mit drin hat, das ist ein Quantensprung. Deshalb wenn Garmin, dann mit einem T5 oder dem neueren DC4(?), jedenfalls dem, das auch GLONASS kann. Das Alpha hat nur die GPS-Satelliten, der Unterschied ist spürbar. Beruflich bin ich mit nem S6 unterwegs, das hat auch GLONASS und GPS, da hab ich manches bereits vom Luftbild abdigitalisiert hinterlegt, die Genauigkeit ist beeindruckend. Wohlgemerkt unter Schirm, im Wald. Ich arbeite normalerweise mit Profi-Geräten, die sind im Vergleich nicht viel besser. Referenzdaten sind was für cm-Messungen. Im Wald ist eine durchschnittliche Genauigkeit von 2m auch mit Profigeräten nicht wirklich zu unterschreiten.

Für längere oder mehrere kreuzende Fährten hab ich bisher das T5 genutzt, das ist schon gut; wird halt ungenauer, wenn man die Fährte arbeitet, denn da braucht man wegen dem Display ja dann das Alpha. Wir machen es eh meist so, daß wir Fremdfährten legen, da geht der Fährtenleger mit dem Alpha in der Hand dem Gespann hinterher, da ist das kein größeres Problem mit dem im Auge behalten. Das Multitasking im Alleingang ist natürlich anstrengender. Da guck ich eigentlich nur drauf, wenn ich das Gefühl hab, wir sind abgekommen. Wenn man die Fährte selber getreten hat, weiß man ja meist, wo's ungefähr langgeht. Bei ner Fremdfährte ist das nochmal was anderes.

Werd das Orux mal ausprobieren für den Zweck, gute Anregung!

Apropos: im Orux kann man sich auch Wegpunkte speichern, geht sehr einfach, für Wundbett oder Verweispunkte, kreuzende Verleitungen etc kann man das sicher prima nutzen. Werde berichten.
 
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#10
Oruxmaps setze ich auch seit einiger Zeit ein. Soweit recht gut. sehr großer Funktionsumfang, allerdings echt Einarbeitung nötig! Und ganz wichtig, wenn kein Empfang: Offline Karten! Es dauert eine ganze Weile bis es einen Fix kriegt, aber das liegt wohl eher an meinem Handy.

Was ich an Oruxmaps aber vermisse ist die Möglichkeit Flächen zu hinterlegen, z.B. Reviergrenzen. Oruxmaps arbeitet nur mit Tracks. Ich fände es schön, einen Alarm zu kriegen, wenn man sich der Grenze einer Fläche nähert.
 

Rotmilan

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#11
Was ich an Oruxmaps aber vermisse ist die Möglichkeit Flächen zu hinterlegen, z.B. Reviergrenzen. Oruxmaps arbeitet nur mit Tracks. Ich fände es schön, einen Alarm zu kriegen, wenn man sich der Grenze einer Fläche nähert.
Das kannst du über einen KML-Overlay lösen. Die erstellt man z.B. über Google Earth und kann sie dann in Oruxmaps einblenden lassen. Reviergrenzen, Ansitzeinrichtungen, Suhlen etc. Alarm dazu wüsste ich aber nicht.
 
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#12
Deshalb wenn Garmin, dann mit einem T5 oder dem neueren DC4(?), jedenfalls dem, das auch GLONASS kann. Das Alpha hat nur die GPS-Satelliten, der Unterschied ist spürbar.
Da bist du auf dem Holzweg, Alpha 100 hat GPS und Glonass, T5 auch. Lies mich.
DC 40 und auch Astro 320 liefen nur mit GPS.
Das Alpha plus T5 ist aber wirklich um Längen genauer als das 320.

Bausaujäger
 
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#13
Das kannst du über einen KML-Overlay lösen. Die erstellt man z.B. über Google Earth und kann sie dann in Oruxmaps einblenden lassen. Reviergrenzen, Ansitzeinrichtungen, Suhlen etc. Alarm dazu wüsste ich aber nicht.
Habe ich gemacht. Aber eine KML Fläche wird beim Import ignoriert. Ein Track, der die Reviergrenze wiedergibt, wird importiert. POIs ebenfalls. Das geht auch als Overlay.
 
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#14
Da bist du auf dem Holzweg, Alpha 100 hat GPS und Glonass, T5 auch. Lies mich.
DC 40 und auch Astro 320 liefen nur mit GPS.
Das Alpha plus T5 ist aber wirklich um Längen genauer als das 320.

Bausaujäger
Ich fürchte, da bist Du auf dem Holzweg. Das GLONASS ist nur im Halsband verwirklicht. Warum auch immer. Genauso bei den DC's. Wenn Du mir nicht glaubst, frag Garmin himself.
 
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#15
Habe ich gemacht. Aber eine KML Fläche wird beim Import ignoriert. Ein Track, der die Reviergrenze wiedergibt, wird importiert. POIs ebenfalls. Das geht auch als Overlay.
Kann nicht sein, ich hab ganze Forstbetriebsflächenaufleger sogar inklusive der dbf-Daten als KLM hinterlegt. Einfach in den Overlay-Ordner kopieren und als Overlay hinzufügen. Allerdings sind meine aus ArcGis/QGis in KLM-Format exportiert. Wird mit den Layout-Einstellungen angezeigt, die ich in QGis festgelegt habe. Vllt ist das der Unterschied?
 
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