Fährtenarbeit App

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#16
Guten Morgen,

der letzte Post ist ja jetzt schon ein viertel Jahr her und ich wollte fragen, ob jemand in der Zwischenzeit mit einer Tracking App für iOS Erfahrungen hat ? Welche ist zu empfehlen ? Wichtig wäre, dass die App über eine Offlinefunktion verfügt. Danke.

Gruß
CF
 
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#17
Interresantes Thema!

Tracking Dog ist ein sehr hilfreiches APP für Übungsfährten wie auch zur Nachsuche!

WmH
 
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#18
Hab hin und her gesucht, dies scheint der aktuellste Thread zum Thema sein, daher reanimiere ich mal.
Am WE hab ich mit der komoot App für Android die Fährten aufgezeichnet. Ist ziemlich selbsterklärend, beinhaltet aber einen Haufen Krempel, den man wegklicken oder einfach ignorieren muss. Hat mich ein bissel genervt.
Gibt's iwas, das weniger umfangreich ist? Also einfach nur Aufzeichnen und wieder abspulen? Ohne doofe Fragen zwischendurch?
 
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#19
Eigentlich das Garmin wenn die Fährte nicht genau markiert ist.
Im Übrigen ist es völlig überflüssig, dass das Gerät mit einem spricht, achte auf den Hund. Der muss auch garnet Zentimetergenau auf der Fährte laufen, manchmal hängt die Witterung weit daneben
 
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#20
Eigentlich das Garmin wenn die Fährte nicht genau markiert ist.
Im Übrigen ist es völlig überflüssig, dass das Gerät mit einem spricht, achte auf den Hund. Der muss auch garnet Zentimetergenau auf der Fährte laufen, manchmal hängt die Witterung weit daneben
Sorry, ich verstehe Deine Antwort nicht.
Die oben genannte App spricht nicht. Und es sollte eine App sein, Garmin hab ich ned.
Es geht drum, bei einer angespritzten Fährte halbwegs zu erkennen, ob der Hund noch drauf ist. Das muss nicht zentimetergenau sein, aber als Fährtenleger und bei drei Fährten aufwärts, sollte man trotzdem wissen, wo es entlang geht. Andere Markierungen scheiden aus - wg. Prüfungssituation. Der Hufü soll ja nicht anhand der Markierungen zum Stück kommen.
 
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#21
Gibt's iwas, das weniger umfangreich ist? Also einfach nur Aufzeichnen und wieder abspulen? Ohne doofe Fragen zwischendurch?
Nutze GPS Maps 3d verschiedene OSM-Karten wählbar (kostenlos), relativ sparsame Oberfläche. Genauigkeit im dichten Wald ohne Netzabdeckung z.T. mässig (bis 10m), wird aber die anderen APPS genauso betreffen. Ohne Fährtenmakierung gehts halt nicht. Zum messen der Fährtenlänge und um einen Überblick der Übungsfährten zu haben passt die.
 
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#22
Es ist extrem wichtig, wenn man schon mit GPS im Wald arbeitet, daß die GPS Antenne optimal positioniert ist für Empfang. Also nicht in der Hosentasche (hat mir neulich statt nem 40 m Widergang nach rechts nen 10m Haken nach links angezeigt :rolleyes:), sondern am besten über dem Kopf des Fährtenlegers. Die Garminhalsbänder sind nicht umsonst so konstruiert, daß die GPS Antenne im Nacken aufsitzt. Die besten Ergebnisse hatte ich bisher tatsächlich, wenn ich mir selbst beim Treten ein Halsband umgelegt habe. Handy vllt in ne Oberarmtasche stecken für den Zweck. Dann ist man immer noch mit ner Genauigkeit von ca 10 m dabei, aber zumindest gegen gröbere Ausreisser wie den obigen gefeit.
Der muss auch garnet Zentimetergenau auf der Fährte laufen, manchmal hängt die Witterung weit daneben
DAS seh ich anders.

1. Wie willst Du Bestätigung und Erkenntnisse über den Zustand des Wildes gewinnen, wenn Du nicht annähernd auf der Fährte läufst? Selbst dann ist es noch schwer genug. Und der Hund wird Dir auch nichts verweisen können, kein Wundbett, keinen Knochensplitter, keine Änderung im Blutverlust. 2. Wird der Hund bei Abrissen in der Luftströmung, bei Änderungen der Fluchtrichtung Probleme bekommen, die er bei exakter Arbeit auf der Fährte nicht hätte. 3. Können 10 m hin oder her bei Sauen lebensgefährlich sein.

Das Ziel muß immer sein, daß der Hund so genau wie möglich auf der Fährte läuft und nicht versetzt.
 
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#23
Es ist extrem wichtig, wenn man schon mit GPS im Wald arbeitet, daß die GPS Antenne optimal positioniert ist für Empfang. Also nicht in der Hosentasche (hat mir neulich statt nem 40 m Widergang nach rechts nen 10m Haken nach links angezeigt :rolleyes:), sondern am besten über dem Kopf des Fährtenlegers. Die Garminhalsbänder sind nicht umsonst so konstruiert, daß die GPS Antenne im Nacken aufsitzt. Die besten Ergebnisse hatte ich bisher tatsächlich, wenn ich mir selbst beim Treten ein Halsband umgelegt habe. Handy vllt in ne Oberarmtasche stecken für den Zweck. Dann ist man immer noch mit ner Genauigkeit von ca 10 m dabei, aber zumindest gegen gröbere Ausreisser wie den obigen gefeit.

DAS seh ich anders.

1. Wie willst Du Bestätigung und Erkenntnisse über den Zustand des Wildes gewinnen, wenn Du nicht annähernd auf der Fährte läufst? Selbst dann ist es noch schwer genug. Und der Hund wird Dir auch nichts verweisen können, kein Wundbett, keinen Knochensplitter, keine Änderung im Blutverlust. 2. Wird der Hund bei Abrissen in der Luftströmung, bei Änderungen der Fluchtrichtung Probleme bekommen, die er bei exakter Arbeit auf der Fährte nicht hätte. 3. Können 10 m hin oder her bei Sauen lebensgefährlich sein.

Das Ziel muß immer sein, daß der Hund so genau wie möglich auf der Fährte läuft und nicht versetzt.
Dadurch , dass ich zum Thema Fährtenarbeit schon en bisschen was gelesen hab von dir gehe ich mal davon aus, dass du wohl jemand bist der in der Materie drin steckt.
Natürlich hast du Recht, dass es das Ziel ist , dass der Hund unmittelbar auf der Fährte läuft. Witterungsgegebenheiten wie bspw etwas stärkerer Seitenwind können aber eben auch eine Verschleppung des Dufttunnels bewirken und dann läuft mein Hund auch mal neben der eigentlichen Fährte. Von mehreren Metern spreche ich da aber nicht, da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.

Eins möcht ich aber gern wissen, 10m hin oder her bei Sauen lebensgefährlich? Warum?

Ich stecke beim Treten das Handgerät in die Brusttasche der Forstjacke die ich dafür trage. Trete ich Fährten für jemanden der den Verlauf nicht kennen soll wird zusätzlich Buch geführt über den Verlauf anhand markanter Punkte die ich anlaufe. Wird ja in der Prüfung nicht anders gemacht
 
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#24
Eins möcht ich aber gern wissen, 10m hin oder her bei Sauen lebensgefährlich? Warum?
Schon an jeder grossen Schirmfichte und erst recht an jedem ordentlichen Brombeerverhau kann es ernst werden, selbst wenn man auf der Fährte ist. Ist man schon vorbei und die angeflickte Wutz kommt von der Seite oder von hinten, dann kann man gut geleimt sein. Deshalb erscheint es auch mir als sehr zweckmässig, wenn der Hund ziemlich genau auf der Fährte bleibt, dann sollte man auch am Verhalten des Hundes erkennen, dass man ziemlich nah dran ist, jedenfalls wenn man seinen Hund kennt und genau beobachtet. Nix für ungut.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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#25
Hi,
was spricht dagegen, die Fährte zu markieren? Wir machen immer in Richtung zum nächsten Baum einen Punkt auf diesen Baum. Wandbett 2 Punkte etc.
Und für die Prüfung hat der Ausbilder Karten gemalt und für alle Prüfer kopiert.

Für einmalige Fährten sollten wir einen Ast in Blickrichtung gegen den angepeilten Baum stellen. Das merkt der Hund in normalen Wälder auch nicht.

Ich bin ja ein Technik-Freak, aber mit normalem Equipment scheinen mir 10 Meter zu ungenau... @z/7 hat es ja oben ausgeführt.

Aber da ich kein Nachsuche-Profi bin, übersehe ich ggf was. Und praktisch wäre so eine elektronische Lösung schon- hier in Stadtnähe riskiert man, dass andere den Track auch verwenden... was nicht hilfreich ist :-(
Peter
 
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#26
Schon an jeder grossen Schirmfichte und erst recht an jedem ordentlichen Brombeerverhau kann es ernst werden, selbst wenn man auf der Fährte ist. Ist man schon vorbei und die angeflickte Wutz kommt von der Seite oder von hinten, dann kann man gut geleimt sein. Deshalb erscheint es auch mir als sehr zweckmässig, wenn der Hund ziemlich genau auf der Fährte bleibt, dann sollte man auch am Verhalten des Hundes erkennen, dass man ziemlich nah dran ist, jedenfalls wenn man seinen Hund kennt und genau beobachtet. Nix für ungut.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
Uiuiuiui , das klingt gefährlich. Gut, dass ich sowas noch nie erleben musste.
Aber ich hab ja auch noch nicht so viele Nachsuchen gemacht
 
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#27
Etwa Hermann? Egal, freu‘ Dich, wenn/dass Dein Hund nich nicht geschlagen wurde, von einer angeflickten Wutz natürlich. Waidmannsheil, DKDK.
 
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#28
Mir geht es nicht um Übungsfährten. Die kann man sich markieren. Völlig schnuppe, wie.
Es geht um Prüfungsfährten. Davon ab 2 aufwärts, auch mal 7.
Ab wann das Gespann definitiv "runter" ist und einen Abruf kassiert. Das passiert bestimmt nicht, wenn der Hund mal 10m nebendran ist, aber z.b die Richtung noch stimmt oder er sich wieder näher dran einsortiert.
Den relativ exakten Verlauf mehrerer Fährten kann man sich nicht merken. Also ich zumindest ned. Markierungen sind eher auch ne schlechte Idee. Gibt genug Hundeführer, die das iwie spitz bekommen und sich selbst dann daran orientieren.
Ebenfalls kann man im Wald Markierungen nicht weit genug sehen, um immer sicher sagen zu können, die Richtung stimmt noch.
Die App, die ich neulich benutzt hab, ist schon extrem hilfreich gewesen und war auch immer sehr exakt, nahezu zentimetergenau.
Freundliche Waldbesucher hatten uns nämlich die Markierung der Fährtenanfänge, Zettel an den Baum gepinnt, entfernt, so dass wir selber am Suchen waren. Zum Glück mit der App, sonst hätten wir das Ganze, also die Prüfung, nochmal machen dürfen, weil die Fährte ja eine gewisse Standzeit braucht.
Mir is einfach nur zu viel für mich unnötiger Plunder in der App beinhaltet. Deshalb suche ich nach was einfacherem.
 
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#29
"My Tracks" scheint mir nicht genau zu sein, manchmal war ich sogar ziemlich irritiert. Einen "Königsweg" habe ich jedoch auch noch nicht gefunden, drum interessiert mich das Thema.
Gruss, DKDK.
 
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#30
Um was für Prüfungsfährten handelt es sich denn? Brauchbarkeit oder Verbandsachweiß-/fährtenschuhprüfung?
 
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