Fallenjagd - Fuchsschädel als Trophäe

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#1
Bisher habe ich gefangenes Raubwild immer mit der .22 lfB aus der KW erledigt.
Da ich dieses Jahr gerne einen Fuchsschädel als Trophäe behalten möchte,
stellt sich mir die Frage, wie ich das am besten bewerkstellige, der soll dann ja kein Loch haben.
Beim Marder hatte ich das letztes Jahr mit einem Blattschuss gelöst, das war aber keine besonders schöne Erfahrung.
Das einzige was mir nun eingefallen ist, wäre den Fuchs in der Kofferfalle mit der Flinte zu erlegen.
Nun Frage ich mich ob das sicherheitstechnisch klug ist, mit der Flinte quasi direkt vor meine Füße in den Boden zu schießen.
Ist das unbedenklich (Waldboden, keine Steine zu erkennen)? Kann jemand eine bessere Vorgehensweise empfehlen?
Danke schon mal im voraus.

ps: Habe mich da etwas ungünstig ausgedrückt - beim Fuchs erscheint mir die die .22 lfB aufs Blatt unzureichend und ich hätte gern etwas wirkungsvolleres, aber bei größeren Kalibern kommen eben Sicherheitsbedenken.
 
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#2
1ne 3006 in den Maschinenraum.
Schädel - Gut
Rest - naja.

Auf jedenfall nichts mehr für den Kürschner ;-)

WMH!
Carsten
 
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#3
Ist ja viel besser:what: eine Große Kugel 1m vor mir in den Boden zu schießen.

Schieß ihn beim Ansitz mit großer Kugel.
 
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#4
servus

Bisher habe ich gefangenes Raubwild immer mit der .22 lfB aus der KW erledigt.
Da ich dieses Jahr gerne einen Fuchsschädel als Trophäe behalten möchte,
stellt sich mir die Frage, wie ich das am besten bewerkstellige, der soll dann ja kein Loch haben.
Beim Marder hatte ich das letztes Jahr mit einem Blattschuss gelöst, das war aber keine besonders schöne Erfahrung.
Das einzige was mir nun eingefallen ist, wäre den Fuchs in der Kofferfalle mit der Flinte zu erlegen.
Nun Frage ich mich ob das sicherheitstechnisch klug ist, mit der Flinte quasi direkt vor meine Füße in den Boden zu schießen.
Ist das unbedenklich (Waldboden, keine Steine zu erkennen)? Kann jemand eine bessere Vorgehensweise empfehlen?
Danke schon mal im voraus.

ps: Habe mich da etwas ungünstig ausgedrückt - beim Fuchs erscheint mir die die .22 lfB aufs Blatt unzureichend und ich hätte gern etwas wirkungsvolleres, aber bei größeren Kalibern kommen eben Sicherheitsbedenken.
..ich lasse das mal als Vollzitat stehen ...

Woraus genau, bitte, konstruierst Du Dir Dein Problem ?

Von all meinen letztjährigen Füchsen war nur einer wegen ungünstigem Abkommen mit der großen Kugel nicht präparationsfähig :?
2 Stück, sowie einen Marderschädel, habe ich präparieren lassen.


Anhang anzeigen 64168


Egal ob nun mit 7x65R, 12/70 Schrot, 8,5x63, 6,5x57 R oder .223 erlegt....

Sicherheitsbedenken ?
Richte einen Luderplatz ein, an dem Kugelfang gegeben ist und sorge dafür, dass immer etwas dort liegt.

Dann kannst Du dort auch Füchse sicher erlegen!

Anlauf und Waidmanns Heil :cheers:
 
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#5
Ist ja viel besser:what: eine Große Kugel 1m vor mir in den Boden zu schießen.

Schieß ihn beim Ansitz mit großer Kugel.
Ich merke, nicht immer wird das verstanden was ich meine ;-)

Nochmal:
Teil a) der Frage:
hier die 3006. Einwandfrei! Selbst auf 20Meter, nahezu 2 gleich große "Löcher", kaum Balgverlust.
Meinen erstes Präparat ist so entstanden. ;-D

Teil b) der Frage:
Schrotpatrone, aus 5-8 Meter, weicher Boden und vorallem aufs Heck des Fuchses.
Der stirbt nicht durch Innere Verletzungen sondern vielmehr durch Schock!
Im Abfangkorb muss halt Ruhe herrschen - halt genügen Abstand von der Kreatur.

So, hoffentlich nun klarer beschrieben.....

Grüße, Carsten
 
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#6
Es ist leider tatsächlich so, dass ich hier auf Fallenjagd festgelegt bin.
Die Fallen stehen in meinem Garten (der hintere Teil davon gehört zum örtlichen Jagdrevier, Erlaubnis vom Pächter natürlich vorhanden), mitten im Wohngebiet.
An schießen auf Distanz ist absolut nicht zu denken.
Und natürlich möchte ich einen Schädel von einem der Füchse, die sich an meinen Hühnern gelabt haben...

ps: Speziellen Abfangkorb bauen und auf 3-4m schießen wäre vielleicht eine Option.
 
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#7
Es ist leider tatsächlich so, dass ich hier auf Fallenjagd festgelegt bin.
Die Fallen stehen in meinem Garten (der hintere Teil davon gehört zum örtlichen Jagdrevier, Erlaubnis vom Pächter natürlich vorhanden), mitten im Wohngebiet.
An schießen auf Distanz ist absolut nicht zu denken.
Und natürlich möchte ich einen Schädel von einem der Füchse, die sich an meinen Hühnern gelabt haben...

ps: Speziellen Abfangkorb bauen und auf 3-4m schießen wäre vielleicht eine Option.
Ok, das macht die Diskussion einfacher ;)

Da Du offensichtlich guten Kontakt zum Jagdausübungsberechtigten hast.. Spreche doch mit ihm, dass er das gefangene Raubwild im komplett abgedunkelten Abfangkorb mit ins Revier nimmt und draussen tierschutzgerecht abfängt.

Dazu muss man nicht unbedingt in den Schädel schießen...
 
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#8
Wäre vermutlich möglich, sicher objektiv betrachtet auch eine gute Lösung, macht mich aber nicht wirklich glücklich diese Variante.
(Vor allem weil ichs gern selbst machen würde und ohne ihn zu behelligen.)
 
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#9
Es ist leider tatsächlich so, dass ich hier auf Fallenjagd festgelegt bin.
Die Fallen stehen in meinem Garten (der hintere Teil davon gehört zum örtlichen Jagdrevier, Erlaubnis vom Pächter natürlich vorhanden), mitten im Wohngebiet.
An schießen auf Distanz ist absolut nicht zu denken.
Und natürlich möchte ich einen Schädel von einem der Füchse, die sich an meinen Hühnern gelabt haben...

ps: Speziellen Abfangkorb bauen und auf 3-4m schießen wäre vielleicht eine Option.
damit ich das auch richtig verstehe.. Du sprichst vom Abfangschuss in befriedetem Bezirk :what:

In welchem Bundesland bist Du denn da zu Gange ?
 
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#10
Das hab ich mir auch gerade gedacht..
Würde beim abfangen sowieso das Revier dem Garten vorziehen..
Abfangkasten. Revier . JAB . Und gut ist es .
WMH
 
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#11
Ich habe das damals mit der OJB (Saarland) besprochen, weil ich dachte es wäre befriedet und eine entsprechende Erlaubnis beantragen wollte.
Mir wurde beschieden, da das Grundstück keine Verbindung zu einem Wohnhaus habe sei dies nicht möglich, es sei nicht befriedet und Teil des Jagdbezirks, man könne mir das nicht erlauben (Wilderei), das dürfe nur der Pächter, weitere Genehmigungen wären dann aber nicht notwendig.
Dessen Erlaubnis liegt wie gesagt vor. Das Grundstück ist aber kein Garten im üblichen Sinne - man stelle sich einen winzigen Wald (ganz grob geschätzt 3-4000m²) vor. Der teilt sich ein in 4 Streifen. Der erste grenzt an meinen Garten und gehört meiner Familie, für den 2. habe ich quasi uneingeschränktes Nutzungsrecht. Die letzten 2 sind verwaist. Drum herum stehen aber Häuser (jeweils mit dem Garten zum "Wald"). Der von mir bejagte Streifen ist der erste. Er hat am einen Rand einen Abhang, am andern eine Böschung (könnte als Kugelfang dienen). Der Streifen ist aber eben nur 5-7m breit (Grundstück ist leicht trapezförmig) dafür >100m lang.
Ich befinde mich also im Revier, bin aber natürlich durch die Nähe zu den Wohngebäuden in meinen Möglichkeiten eingeschränkt, mit der Büchse würde ich da jetzt nicht schießen wollen.
 
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#12
Der Schuss in das Rückrat ist auch immer tötlich. Ich weiß jetzt nicht ob die 22 da Probleme hat aber so ein großen Aufwand würde ich mir nicht machen.

Ansonsten stelle ich noch die Frage in den Raum, ob das Abfangen mit Conibär Falle funktioniert. Die schlägt ja eher auf den Nacken.
 
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#13
Conibear scheidet aus, das saarländische Landesjagdgesetz erlaubt nur Lebendfallen.
Davon abgesehen - die Nachbarn finden es gut, dass ich dort Füchse, Marder und Ratten aus dem Verkehr ziehe.
Dieses Wohlwollen wäre aber bei toten Katzen (die locker 80% meiner Beute ausmachen) schnell dahin.
Wenn die Katze halt mal ein paar Stunden in der Falle sitzt und bei der täglichen Kontrolle entlassen wird, wird das problemlos akzeptiert.

Es geht hier ja auch nur um einen einzigen Fuchs. Danach geht es dann wie gehabt weiter - mit der KW in .22 auf den Kopf, das ist vollkommen unproblematisch.
 
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#14
Schieß´ ihm mit der .22lfB Hohlspitz (RWS, Stinger, Yellow-Jacket etc.) in die Kammer Richtung auf´s Herz und gut ist´s. Zur Not halt gleich 2 oder 3 Schuss, aber einer reicht auch. Sicher.
 
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#15
Also ne 5 bis 7 Meter breite Böschung als Kugelfang dürfte wohl reichen, soweit daneben zu schießen mit der Büchse halte ich für unwahrscheinlich ;-) wie hoch ist den sie Böschung? Ansonsten würde ich es wie tommy-lee halten, die 22lfb ist 50~60 Meter in die Kammer auch noch sicher tödlich! Da würde ich mir keine großen Gedanken drüber machen, aber dabei nicht vergessen, das sterben halt nen Moment dauert, auch wenn man das vom Hochsitz aus nicht immer unbedingt sieht!
 
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