Fangjagd mit der "Bonnekiste"

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#16
Funktioniert. Respekt. Der Deutsche Trapper ist offensichtlich zu unbeschreiblich und unendlicher Leidensfähigkeit erzogen worden. Der Deutsche Fallenjäger muss offensichtlich unendliche Muse, Zeit und Personal haben, um mit solch umständlichen Methoden, die Fallenjagd zu betreiben. Das war jetzt ja nur eine Falle.
Mit der Beiszange die Unterhose anziehen, trifft das Vorgehen. Ich habe professionell getrappert, mit diesen Deutschen Vorschriften wäre ich verhungert. Aber wer sich dafür begeistern kann, immer ran an den mühsam verdienten Speck.
Schicke Falle, schicker Aufbau. Es darf aber kein Schlamm in den Auslöser schwemmen. Dann fängt man nichts. Aber bei diesen gesetzlich erzwungenen Umstandsmoden / Methoden kommt es ohnehin mehr auf Basteln und Spass an der Freud an, als aufs effektive Fangen. Und blos nichts tot machen. Sorry aber das musste mal sein. Aus diesem Grund fängt man in D auch keine Großprädatoren (z.B Schadwölfe)

Aber die Falle ist schick, keine Frage, sie darf aber im Bereich des Auslösers nicht absaufen bzw. es darf kein Sand etc nachrutschen.
sca
Exakt. Scharf erkannt. Es geht um die die Freude an der Jagd. Am Fallen bauen und stellen.
Toll das du als Trapper Profi Geld damit verdient hast und sicherlich sind Schlageisen sehr effizient, keine Frage.
Aber wir müssen nun mal mit diesen Deutschen Vorschriften klar kommen. Die Fangjäger sind allesamt ein Haufen Verrückter die jedes Jahr Unsummen investieren ohne damit Gewinn zu machen.
Doch Gewinn schon, dem Niederwild zu helfen und die Artenvielfalt zu stärken und ich habe großen Respekt vor allen die sich diesen Aufgaben stellen und ihre Zeit und ihr Geld opfern um die Fangjagd allen Hindernissen zum Trotz auszuüben.
Mit " früher war mehr Lametta" Sprüchen hilft man dem Niederwild leider nicht.
 
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#17
Genau: Spass am Basteln und der Beschäftigung mit der FJ. Akzeptiert.

Bezüglich Lametta: Mit der Fallenjagd leider auch nicht. Das soll aber die Fallenjagd nicht degradieren.

Aber für eine stabiles Niederwild, wo und wie es früher einmal war, flächendeckend, da hilft die Fallenjagd überhaupt gar niemals heute nicht mehr. Niemals nicht.

Es ist wie ein lauwarmer Tropfen auf einen brutal heissen Stein, der täglich heisser wird.

Wir hatten Niederwildpopulationen und somit Niederwildstrecken, die traumhaft waren, ohne eine einzige Falle oder Fallenjagd

Aber: Mit Fuchsbegasung/vergiftung (böse) 1% der Wirkung, Krähen, Elster, Greifvogeljagd (gut, ca 10% der Wirkung) und besonders wichtig 89 % Anteil - eine intakte bäuerliche Feldervielfalt, ohne und besonders ohne Energiemais, und das trotz brutalem Einsatz von Chemie, der damals gepuscht wurde.

Wir hatten keine Katzen (wurden geschossen, heute wir darüber gepostet und nicht geschossen, sonder kastriert) in den Revieren und schon gar keine Waschbären, die von den grünen Gutmeschen zu Göttern erhoben wurden.

Leute es ist nicht schön, aber die Wahrheit muss man sagen dürfen.

Fallenjagd ist Hobby, lokal eventuell ein wenig erfolgreich.

Ansonsten sinnlos, in der Sache - weil wir unsere Felder ökonomisieren bis in die Sterilität.

Den Rest an Niederwild vernichtet dann öko-grün-politischer Unverstand - und daran wird sich nichts ändern.

Und da könnte und muss Ich noch immer wieder weinen, wenn ich zu den ehemaligen Feldern meiner Familie und Vorfahren gehe und nichts als Agrawüste sehe, Felder, auf denen ich Hamster gefangen haben für ein gutes Taschengeld, Felder, die Hasen, Rebhühner und Fasane zu Hauf ernährt haben.

sca

ich bin mal gespannt, wie die Jagd in 10 Jahren aussieht. Eine Gesellschaft, die nicht mehr jagen können darf, weil neue Internetgötter, welt- und naturfremde Gutmenschen die Macht ergreifen, geht im Geiste zu Grunde und auch tatsächlich, schneller, als man das Energieproblem dieser Welt geregelt bekommt.
 
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#18
Eine ähnliche Konstruktion.
Leider nicht so stabil wie die Q-Falle.

https://www.yumpu.com/de/document/view/62512545/platten-falle-mit

50 Waschbetonplatten als Boden verlegen. 2 in der Mitte etwas tiefer. Wippe aus Siebdruckplatte mit Fliesenkleber bestrichen. Die Seitenwände aus Betonsteine mauern. als Deckel wieder Waschbetonplatten. Schieber oder Klappen je nach Wunsch einbauen. Mit Gestänge als Auslöser. Fertig ist eine günstige Falle.
https://forum.wildundhund.de/threads/fangjagd-2017-18.111322/post-3527312

Setter
 
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#20
Genau: Spass am Basteln und der Beschäftigung mit der FJ. Akzeptiert.

Bezüglich Lametta: Mit der Fallenjagd leider auch nicht. Das soll aber die Fallenjagd nicht degradieren.

Aber für eine stabiles Niederwild, wo und wie es früher einmal war, flächendeckend, da hilft die Fallenjagd überhaupt gar niemals heute nicht mehr. Niemals nicht.

Es ist wie ein lauwarmer Tropfen auf einen brutal heissen Stein, der täglich heisser wird.

Wir hatten Niederwildpopulationen und somit Niederwildstrecken, die traumhaft waren, ohne eine einzige Falle oder Fallenjagd

Aber: Mit Fuchsbegasung/vergiftung (böse) 1% der Wirkung, Krähen, Elster, Greifvogeljagd (gut, ca 10% der Wirkung) und besonders wichtig 89 % Anteil - eine intakte bäuerliche Feldervielfalt, ohne und besonders ohne Energiemais, und das trotz brutalem Einsatz von Chemie, der damals gepuscht wurde.

Wir hatten keine Katzen (wurden geschossen, heute wir darüber gepostet und nicht geschossen, sonder kastriert) in den Revieren und schon gar keine Waschbären, die von den grünen Gutmeschen zu Göttern erhoben wurden.

Leute es ist nicht schön, aber die Wahrheit muss man sagen dürfen.

Fallenjagd ist Hobby, lokal eventuell ein wenig erfolgreich.

Ansonsten sinnlos, in der Sache - weil wir unsere Felder ökonomisieren bis in die Sterilität.

Den Rest an Niederwild vernichtet dann öko-grün-politischer Unverstand - und daran wird sich nichts ändern.

Und da könnte und muss Ich noch immer wieder weinen, wenn ich zu den ehemaligen Feldern meiner Familie und Vorfahren gehe und nichts als Agrawüste sehe, Felder, auf denen ich Hamster gefangen haben für ein gutes Taschengeld, Felder, die Hasen, Rebhühner und Fasane zu Hauf ernährt haben.

sca

ich bin mal gespannt, wie die Jagd in 10 Jahren aussieht. Eine Gesellschaft, die nicht mehr jagen können darf, weil neue Internetgötter, welt- und naturfremde Gutmenschen die Macht ergreifen, geht im Geiste zu Grunde und auch tatsächlich, schneller, als man das Energieproblem dieser Welt geregelt bekommt.

Guten Morgen,

Also ganz so möchte ich deinen Beitrag nicht stehen lassen.

Ja es stimmt. Die Landwirtschaft hat sich verändert, musste sich auch verändert und auch die gesetzlichen Vorschiften zum Thema Fallenjagd haben sich geändert.

Aber das die Fallenjagd nichts bringt kann ich nicht sagen.

Das Problem was ich sehe ist ganz einfach das dass Interesse an einer effektiven Raubwildjagd immer weiter sinkt.
Würde die Fallenjagd und auch die Raubwildjagd an sich wieder mehr Interesse erfahren und auch Flächendeckend ausgeübt werden bin ich mir sicher das auch wieder ruhigen Gewissens in den meisten Revieren aufs Niederwild gejagd werden kannn.

Obs wieder so wird wie früher, keine Ahnung dafür bin ich zu jung. Besser wirds aber nur "mit früher war alles Besser" auch nicht.
 
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#21
Genau: Spass am Basteln und der Beschäftigung mit der FJ. Akzeptiert.

Bezüglich Lametta: Mit der Fallenjagd leider auch nicht. Das soll aber die Fallenjagd nicht degradieren.

Aber für eine stabiles Niederwild, wo und wie es früher einmal war, flächendeckend, da hilft die Fallenjagd überhaupt gar niemals heute nicht mehr. Niemals nicht.

Es ist wie ein lauwarmer Tropfen auf einen brutal heissen Stein, der täglich heisser wird.

Wir hatten Niederwildpopulationen und somit Niederwildstrecken, die traumhaft waren, ohne eine einzige Falle oder Fallenjagd

Aber: Mit Fuchsbegasung/vergiftung (böse) 1% der Wirkung, Krähen, Elster, Greifvogeljagd (gut, ca 10% der Wirkung) und besonders wichtig 89 % Anteil - eine intakte bäuerliche Feldervielfalt, ohne und besonders ohne Energiemais, und das trotz brutalem Einsatz von Chemie, der damals gepuscht wurde.

Wir hatten keine Katzen (wurden geschossen, heute wir darüber gepostet und nicht geschossen, sonder kastriert) in den Revieren und schon gar keine Waschbären, die von den grünen Gutmeschen zu Göttern erhoben wurden.

Leute es ist nicht schön, aber die Wahrheit muss man sagen dürfen.

Fallenjagd ist Hobby, lokal eventuell ein wenig erfolgreich.

Ansonsten sinnlos, in der Sache - weil wir unsere Felder ökonomisieren bis in die Sterilität.

Den Rest an Niederwild vernichtet dann öko-grün-politischer Unverstand - und daran wird sich nichts ändern.

Und da könnte und muss Ich noch immer wieder weinen, wenn ich zu den ehemaligen Feldern meiner Familie und Vorfahren gehe und nichts als Agrawüste sehe, Felder, auf denen ich Hamster gefangen haben für ein gutes Taschengeld, Felder, die Hasen, Rebhühner und Fasane zu Hauf ernährt haben.

sca

ich bin mal gespannt, wie die Jagd in 10 Jahren aussieht. Eine Gesellschaft, die nicht mehr jagen können darf, weil neue Internetgötter, welt- und naturfremde Gutmenschen die Macht ergreifen, geht im Geiste zu Grunde und auch tatsächlich, schneller, als man das Energieproblem dieser Welt geregelt bekommt.

Das die "moderne" Landwirtschaft nicht gerade segensreich für die Niederwildbesätze ist dürfte jedem klar sein und das man bei sterilen 200ha+ Schläge keine bejagbaren Niederwildbesätze erwarten ist klar. Insofern geb ich dir recht.
Die Fangjagd ist aber ein hervorragendes Mittel um in entsprechend noch strukturierten Revieren die Besätze zu heben und das sind mehr als man denkt.
Das es dabei meist nur lokal begrenzte Erfolge gibt liegt schlicht und einfach daran das es zu wenige " Waidmänner" gibt die dem Raubwild auch nachstellen.
Und auch wenn ihr keine Fallen gestellt habt kenne ich keinen der alten Bauern, Kleinviehhalter etc. die keine Fallen (ganzjährig) stehen hatten und die meisten Förster und Holzhauer früher haben im Winter( wenn nicht die Tollwut zugeschlagen hat) Fuchs und allem anderen Raubwild nachgestellt weil es gutes Geld für die Bälge gab und das flächendeckend. Du hast ja bestimmt auch nicht wegen der frischen Luft getrappert.
Wenn heutzutage die Förster die Füchse streicheln, es die Kleintierhalter nur noch im Altersheim gibt und der Sauen wegen nur noch in jedem 10ten Revier den Füchsen nachgestellt wird kann man auch bei gutem Biotop keine Hurra- Strecken erwarten.
Schmälert aber trotzdem die Wirkung der Falle im nagativen auf die Raubwildbesätze und im positiven auf die Niedewildbesätze keinesfalls.
 
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#23
Waidmannsheil,

@Hr. Dammler: Meinerseits, und ich denke auch für viele andere User hier im Forum, wäre es wünschenswert, wenn sie ihre Erfindungen in einem eigenen Beitrag sammeln und präsentieren würden.
In jedem Beitrag in dem es um Fallen geht ihre geistigen Ergüsse zu Bewerben macht die Sache äußerst unübersichtlich und ich empfinde es als lästig.
Zusammengefasst zu einem Ganzen kann jeder der sich dafür interessiert darin schmökern und der Rest kann ihn einfach gekonnt ignorieren.


Nun zum eigentlichen Grund, warum ich mich hier melden wollte. ;)
Solltet ihr die Wippe aus 2 Platten machen, achtet darauf, dass sie annähernd das selbe Gewicht haben!
Ich hab selbst erfahren müssen, dass hier gravierende Unterschiede vorhanden sind. Bei mir waren es 600g bei identer Plattengröße, was dazu führte, dass sich das Auslösegewicht zwischen links und rechts um rund 300g unterschied.

Sobald es repräsentative Fotos meiner Falle gibt, stell ich sie hier ein.


WMH, Unitrac
 
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#24
Meine Erfindungen zu den Tierfallen sind gesammelt in dem kostenlosen eBook

https://www.yumpu.com/de/document/view/58648150/jagd-bauanleitungen

Die Q-Falle wird im September auch dort zu finden sein. Vorher sammel ich noch die Erfahrungen der anderen Jäger zu dieser Falle mit einem Trittbrett von 100 cm Länge und der Magnetauslösung nach Dammler.

Was man von anderen verlangt, sollte man selbst ausführen und nicht seine geistigen Ergüsse in Text und Bildern aufgeteilt so andere belästigen.
 
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#26
:D

Ich bin mir sicher dass man damit was fangen kann..... Bewässerungsrohre werden gut angenommen. Haben auch einige davon bei uns und wissen nicht wie wir das Raubwild dort abfangen sollen wenns rein oder raus wollen.

Sagen wir mal wir verwenden so eine "Bretterfalle"!!!!
Wie bekommen wir das Wild aus den Rohren raus?
Solche Abwasserrohre "nach Dammler" sind ja nicht immer gerade und nur ein paar Meter lang. Wie sieht es aus wenn man einen Knick drinnen hat oder das Rohrsystem einfach recht lange ist?
Sollen wir warten bis es darin verhungert?
Hat der "Erfinder" des liegenden Brettes auch da einen geistigen Erguss?

Einfach etwas vor ein Rohr stellen und meinen, nur weil da ein Schieber runterfällt sei eine Falle finde ich irgendwie belustigend. Da sollte eher stehen "Blockade nach Dammler"

Sicher schon hundert Füchse damit gefangen worden :D
 
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#28
:D

....

Wie bekommen wir das Wild aus den Rohren raus?
Solche Abwasserrohre "nach Dammler" sind ja nicht immer gerade und nur ein paar Meter lang. Wie sieht es aus wenn man einen Knick drinnen hat oder das Rohrsystem einfach recht lange ist?
Sollen wir warten bis es darin verhungert?

....
1565767419532.png
(Bildquelle: https://www.mytoys.de/chicco-bobby-buggy-ferngesteuertes-auto-5607085.html)

An Front und Heck eine Actioncam, welche mit dem Mobiltelefon verbunden und mittels Magneten montiert ist, könnte funktionieren. :ROFLMAO:
 
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#30
Hier ist der richtige Aufruf für die geniale Wipp-Tritt-Falle nach Dammler

https://www.yumpu.com/de/document/view/62282397/wipp-tritt-auslosung-1-2

Den Fuchs bekommt man am leichtesten aus der Kanalröhre, wenn man einen Bauhund hat.

Man kann auch auf einer Seite den Abfangkasten nach Dammler mit dem Schlitz stellen und auf der anderen Seite einen Funkrauchmelder mit Rotlicht einsetzen. Es dauert dann etwas länger, wenn draußen alles ruhig ist und keiner im Wind steht, ist die Zeit nur kurz.

Der Funkrauchmelder ist auch gut für den Kessel beim Kunstbau geeignet. Der kann häufig kontrolliert werden ohne das der Hund den Bau verstänkert.
 
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