Fangschuss bei Drahtkastenfalle

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#1
Hallo und Waidmannsheil.

Ich bin Neuling beim Thema Fallenjagd.

Im speziellen geht es mir um den Fangschuss.
Mein Büchsenmacher des Vertrauens hat mit letztens für meine .45 acp Schrotmunition angedreht. Soweit macht das auch Sinn für mich.
Was jedoch, wenn ich den Marder oder Fuchs in der Falle habe? Aus welcher Entfernung schieße ich auf die Falle? Denke auch, dass es nicht ganz unklug wäre, einen vorherigen Probeschuss mit dieser für mich unbekannten Munition zu machen...
Wie macht ihr das mit dem Fangschuss?

DANKE vorab für eure Antworten!!
 
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#2
Das haben wir schon viele Jahre hinter uns, die Wirkung mit Schrot aus Kurzwaffen ist Mist.
ein gezielter Kopfschuß mit Cal. 22, egal ob aus Lang-, oder Kurzwaffe und egal was sich gefangen hat, ist Tierschutz- und Waidgerecht.

Horrido
 
G

Gelöschtes Mitglied 15851

Guest
#3
Kauf dir für 50€ ne olle .22lfb und Subsonic Munition dazu.
Fertig is...
Mit der Langwaffe musst du auch nicht mehr so nah ran und das Wild bleibt in der Regel ruhig sitzen für einen gezielten Schuss.
 
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#4
Ich nehme auch immer den Kleinkaliber, 22lfb, normale Ladung. Ich hatte es auch schon mal mit Subsonic Munition versucht, aber die kann für den Fuchs schon mal in der Ladung zu schwach sein.

Gruß
 
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#5
Okay, nehmen wir an und nehme meine Kombinierte mit 22.
Auch hier stellt sich für mich die frage, aus welches Entfernung? Denke da auch an Abpraller o.ä.
 
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#7
Vor 20 Jahren gab es mal einen Test mit verschiedenen Schrotpatronen für Kurzwaffen. Gerade die 45er hat beim Telefonbuchbeschusstest ganz ordentlich abgeschnitten, sowohl die Streuung alsauch die Penetration war gut.
Da die Munition schonmal da ist, könntest Du mal ein Telefonbuch und einen Kürbis beschiessen und uns das Ergebnis mit Bildern kundtun. :thumbup:
 
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#8
habe selber im 38 er die schrotmunition ausprobiert -- für mich nicht weidgerecht.
Die 22 lfb/6,35 zeigt sofortige Wirkung.
Meines wissens werden die kurzwaffen-Schrotpatronen in den USA für schlangen genommen.
 
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#9
Vor 20 Jahren gab es mal einen Test mit verschiedenen Schrotpatronen für Kurzwaffen. Gerade die 45er hat beim Telefonbuchbeschusstest ganz ordentlich abgeschnitten, sowohl die Streuung alsauch die Penetration war gut.
Da die Munition schonmal da ist, könntest Du mal ein Telefonbuch und einen Kürbis beschiessen und uns das Ergebnis mit Bildern kundtun. :thumbup:
Gerne.
Sag mal was zu der Entfernung. Damit ich auch das thema anharken kann :D
Ich bin mit dem Thema noch nicht durch und weiß halt nicht, ob es üblich ist, diese Munition aus 2-3m vor der Falle abzufeuern oder aus 15-20m...
 
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#10
Sag mal, hattet ihr schon mal ein Stück Raubwild im Abfangkasten ? Das Tier bewegt sich und sucht eine Möglichkeit zu entkommen. Da ist ein Gitter drum rum.

Da kann man nicht ein paar Meter abbleiben, da befindet sich die Laufmündung unmittelbar am Draht, besser gesagt an einer Lücke im Draht. Warten, bis das Tier kurz einmal inne hält und dann schießen. Die .22 lFB Z ist da genau richtig und wird mit jedem Fuchs oder Dachs fertig.
 
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#13
Gerne.
Sag mal was zu der Entfernung. Damit ich auch das thema anharken kann :D
Ich bin mit dem Thema noch nicht durch und weiß halt nicht, ob es üblich ist, diese Munition aus 2-3m vor der Falle abzufeuern oder aus 15-20m...
Die Entfernung würde ich an der Streuung festmachen: Es sollten nach meinem Gefühl die halbe Garbe im Ziel landen. Zielen würde ich auf Kopf und Hals.
 
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#14
Ich schieße nicht auf das Tier in der Falle sondern auf das Tier im selbstgebauten Abfangkasten, die Laufmündung durchs Gitter gesteckt mit 22lfb.
Der Boden des Abfangkasten ist aus MDF. Die hält eine gewisse Menge Murmeln aus dann gibt es eine neue, aus dem Baumarkt, für einen Preis für den ich nicht mal die Säge anstellen würde.
 
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#15
Ich versuche auch so nach wie möglich ranzukommen, also in der Regel < 10 cm. Marder und Wiesel sind im Abfangkorb ja recht unruhig, da wird es schon recht schwer, sie auf weitere Entfernung sicher zu treffen.
 
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