Fangschuss

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Für Sie gern ;)

Hast du überhaupt nur ein einziges Mal irgendeinen Quellbeleg für deine Mutmaßungen eingebracht?
Leider hast du jetzt nicht konkret ausgesagt, wie hoch dein "Dabeisein" war.
Wenns soviel ist, wie deine jagdlichen Erfahrungen sind sicher alle beeindruckt :D

Damit soll das Geplappere an dieser Stelle auch beendet sein. Es gibt sicher mehr Interesse an der Sache als diesen Albereien deinerseits.
 
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.., unsere Gesetzeshüter würden sich hüten Hand anzulegen. Unvorstellbar das Geschreibsel nachher auf dem Polizeiposten:rolleyes:
 
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Geringfügige Anmerkung: Nicht Stopp-, sondern Tötungswirkung. Stoppen tut zuverlässig die ZErstötung der Motorik (Becken etc.). Todesursache ist neben der Zerstörung des ZNS nur der Sauerstoffverlust. Der tritt als direkte Folge des Blutverlustes ein, den dort wird der Suaerstoff transportiert.
Faustfeuerwaffen haben mit richtiger Munition eine sehr hohe Geschossdeformation. Daher sind die großen Kaliber ja überflüssen geworden.
Bei reinem Blutverlust

eines Wirkungstreffers werden 10 bis 15 Sekunden genannt, dann gehen die Lichter aus. Kann beides sein, Stopp- und Tötungswirkung.

Die Deformationsgeschosse haben lt. der Studie zuviel Abhängigkeiten durch Bekleidung und Auftreffwinkel /-richtung, daher ist die Penetration + Durchmesser Wirkung entscheidend. Siehe die Vergleiche zwischen .45 und 9 mm, auf die die Studie hinweist.

Gruß,

Mbogo
 
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Oh. Da wollte ich nicht "schlauer" sein, sondern nur spezifizieren. Kann man bei Kneubuehl (Wundballistik) alles genauer nachlesen.
Die aktuellen Deformationsgeschosse haben diese Probleme nicht mehr. Daher haben sie auch keine Nachteile.
Deshalb hat man eben die 9mm ausgwählt.
 
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Mit dem Ergebnis: funktioniert.
Oder? Dann wären wir ja quasi man ende des Fadens 🙄
Mit dem Ergebnis, daß die 9 mm Grenzen hat, deutliche Grenzen.
Schon mal ein 9mm Geschoss unter der Schwarte auf dem Blatt rausgepult? Ich schon. Schussdistanz 5m....
EFMJ 124gr +P+

Somit ist die Diskussion (für mich) überflüssig.
Ein 210gr Geschoss in .41 konnte ich noch aus keiner Sau bergen, die hatten immer zwei Löcher.
 
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Wo schießt du denn hin :LOL::ROFLMAO:

Vielleicht hättest du am Straßengraben mal besser aufgepasst.
https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp201507/$file/WildunfallLangDP.pdf

Der Gesetzgeber verlangt 200J und da ist jede 9mm Luger bei Weitem drüber.
Der Wert wird allg. als ausreichend betrachtet.
Die Berliner Forst hat übrigens 2014 die Polizeimunition 9mm Luger Action 4 beschafft - für Fangschüsse im innerstädtischen Bereich.
 
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Ich kann es einfach nicht begreifen wie unsere Väter und Großväter in der Lage waren auch nur einen angeschroteten Fuchs mit Ihrer 7,65 oder dem popeligen 38er zu erlösen....--u.U. haben die aufs Haupt geschossen...und sogar getroffen....
Das Wild muss außerdem eine wesentlich schwächere Konstitution gehabt haben .
Da wurden in Schlachthöfen und bei der Hausschlachtung 1000de Ochsen mit dem
KK vor die Blesse geschossen, brachen wie vom Blitz getroffen zusammen.
nach dem Krieg damit (der .22er)gewildert usw.--
Und heute ?-- Verdammt harte Zeiten für uns Dschungelkämpfer +Lodenrambos....
Natürlich muss der teutsche Waidmann heute mit Deer on Speed, Schweinen auf Crack, Kevlarrehwild etc. rechnen...
Alles unter 9x19 hat offensichtlich einfach gar keine Wirkung...--- und die ist auch zu schwach..
und die Waffe geht gar nicht.----aber die Glock /Revolver/ SA/ Da / im Kaliber xyz -alles andere ist Müll und außerdem:
brauchst Du mindestens 15-20 Schuss im Magazin (das ist voll wichtig!!)
Und wer die Waffe/Kaliber hat oder nicht hat überhaupt keine Ahnung und so weiter
Und das ist heute DIE Waffe der Spezialkräfte und der Armeen und die würden auch nix anderes tragen (ausserdem kriegen sie auch nix anders weil Tupperware für die Beschaffer am billigsten ist)
Ja, Glocks sind gut ,hatte selber 2 Stück-
- hatte weil ich Dino auf Ganzmetall stehe.
Und so weiter und so weiter
Murmeltiertag.
Junx kommt mal zu Euch ,viele Wege führen nach Rom.
Um auf den Anfangsthread zurück zu kommen..
Meine 5 Cent: Schuss auf immobiles Wild (schätze das macht,- niedrig geschätzt- 95% des
gesamten jagdlichen Kurzwaffeneinsatzes aus)
Bei einem korrektem Schuss aufs Haupt mit einer 9x19 Vollmantel gibt es vermutlich kein freilebendes Tier in Europa das dadurch nicht sehr schnell erlöst wird.
Für den annehmenden Keiler(ich bin vermutlich der Einzige hier der noch nicht von einem angenommen wurde- fühle mich deshalb auch ein bisschen unterpriviligiert...)
Bei der Jagd und generell im Revier trage ich im allgemeinen eine Langwaffe.
Ob das dann ein vernünftiges Gewehrkaliber oder eine Flinte mit Brenneke ist spielt in der Regel keine Rolle.
 
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Schau mal mit was für Kaliber die Amis jagen.
357,44 mag,45lc,454 Casull und 10mm Auto,45acp.
Dazu das Hornady xtp weil gut und auch günstig.Gold dot auch öfter.
Meine kws werden mit xpt geladen und funktionieren.
 
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Die jagen auch damit. Hier gehts um den Fangschuss. Jedenfalls steht das dick oben drüber.
Für die Jagd würde ich wiederum eine Waffe und Kaliber die dem BJagdG entsprechen empfehlen.

Ich vermute es wird auch niemand erklären können, was eine 45 Auto Remington UMC besser kann als bspw. eine 9mm Luger Remington Golden Sabre
 
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Und was unterscheidet da die Jagd vom Fangschuss? Auf der Jagd gibt's meist nur einen Schuss und das Wild sollte dann liegen. Mit den genannten Kalibern Jagen die auch Elch und Braunbär. Ich bevorzuge beim Fangschuss auch Kaliber, Geschosse die mit einem Schuss alles beenden.
 
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Na überleg mal. Entfernung. Bewegung. Trefferfläche.
Man muss nicht mit der 10mm Auto einem sich bewegenden Weißwedel aus 75yd in die Kammer schießen.
Man drück ihm das Hirn aus kurzer Entfernung weg. Hilfsweise in Kammer/Herzgegend.
Man kann ja mal bei Langeweile nachrechnen, wieviel Energie bei welcher Variante am Wildkörper ankommt und auf welche Entfernung man welche Trefferwahrscheinlichkeit hat.
 
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