FAZ - Warum es immer mehr Jäger in Deutschland gibt

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#7
Leider kann ich den Artikel nicht lesen (kostenpflichtig). Aber wahrscheinlich wieder das übliche larifari von Entschleunigung für den gestressten Manager, Naturverbundenheit, selbst erlegtes Wild essen, usw. Ganz klar, diese Argumente treffen auch bei mir zu. Aber in einem anderen Faden hat Sir Henry es auf den Punkt gebracht: was ein Jäger auch haben muss ist die nötige "Schärfe", sprich Beutetrieb. Dieser Aspekt wird leider in diesen Berichten immer ziemlich vernachlässigt. Und das die Jagd auch eines der letzten wirklichen Abenteuer unserer Zeit ist. Ich weiss nicht wie viele dieser "neuen" Jäger es sich vorstellen können welche Plackerei es ist nachts um halb drei eine Sau von 50 kg aus unwegsamen Gelände zu bergen. Diese Berichte sind für mich zu weichgespült. Ich bin zwar auch noch fast ein Jungjäger aber mittendrin im harten Jägeralltag als mittlerweile Pächter angekommen. Und das bedeutet viel viel mehr Verantwortung, Aufgaben und Pflichten als dies in diesen Berichten erwähnt wird.
 
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#8
Ich weiss nicht wie viele dieser "neuen" Jäger es sich vorstellen können welche Plackerei es ist nachts um halb drei eine Sau von 50 kg aus unwegsamen Gelände zu bergen.
Und das nicht einmal, und als Story vom Lebenskeiler für die Enkel, sondern immer wieder täglich aufs neue und ohne daß irgendwer groß Notiz davon nimmt...
 
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#9
Es scheint das es immer mehr artikel, über die zuhnamme von Jägern, in der Presse gibt.
Haben sie angst das es bald eine mehrheit von Jägern in Deutschland gibt und damit verbundene Waffengesetz änderung befürchten?
Nur so ein gedanke!
 
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#10
Es scheint das es immer mehr artikel, über die zuhnamme von Jägern, in der Presse gibt.
Haben sie angst das es bald eine mehrheit von Jägern in Deutschland gibt und damit verbundene Waffengesetz änderung befürchten?
Nur so ein gedanke!
„Bei stetig steigender Zahl

von Jagdscheininhaberinnen eine merkwürdige These... 380.000 derzeit, ggü. knapp 300.000 vor 20 Jahren.

Gestern saß ich mit ein paar Eingeweihten am Tisch, die auch öfters beruflich mit Landespolitikern zu tun haben. Es gab da Vorwürfe an die Durchführenden von Jagdscheinkursen -keine Jagdschulen- , sie würden das Land geradezu mit Jägern und Jägerinnen überschwemmen. Die Vorwürfe kamen aus der grünen Ecke. Die haben nämlich voll den Trend verpennt.

Gruß,

Mbogo“

Sagte ich gestern.

Gruß,

Mbogo
 
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#11
Die Vorwürfe kamen aus der grünen Ecke. Die haben nämlich voll den Trend verpennt.
Wie meinst Du das? Welchen Trend?

Ich würde das gesellschaftlich eher als Gegenentwurf zu der Vegetarier, Veganerbewegung, Tierschutz- und Tierrechtsbewegung sehen.

Und somit irgendwo auch eine Art "Modeerscheinung".
Daher bin ich gespannt, wie sich die Zahlen der jeweiligen "Glaubensrichtung" entwickeln werden.
 
G

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Guest
#12
Es scheint das es immer mehr artikel, über die zuhnamme von Jägern, in der Presse gibt.
Haben sie angst das es bald eine mehrheit von Jägern in Deutschland gibt und damit verbundene Waffengesetz änderung befürchten?
Nur so ein gedanke!
Keine Sorge, wenn die Zahlen und damit der legale Waffenbesitz weiter so zunehmen, lässt sich die von Angst und Medien getriebene Politik schon etwas zur Geburtenkontrolle einfallen. Ich denke mit ein paar kleinen eher unauffälligen Nachjustierungen an den gesetzlichen Stellschrauben vielleicht im Rahmen der angestrebten Vereinheitlichung der Jägerausbildung lässt sich schon viel Wirkung erzielen.

Wenn nächstes Jahr Schwarz-Grün auf der Regierungsbank sitzt, ist das eines der ersten Geschenke unter den Neuverliebten. Kostet nichts und erzeugt Freude unter den Anhängern.
 
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#13
Wie meinst Du das? Welchen Trend?

Ich würde das gesellschaftlich eher als Gegenentwurf zu der Vegetarier, Veganerbewegung, Tierschutz- und Tierrechtsbewegung sehen.

Und somit irgendwo auch eine Art "Modeerscheinung".
Daher bin ich gespannt, wie sich die Zahlen der jeweiligen "Glaubensrichtung" entwickeln werden.
Mag ja ein Trend sein,

allerdings ist es kein Billigtrend, dem man mal eben 1 Jahr lang folgt und dann was Anderes macht. Da sind die Lehrgänge & Kosten vor, außerdem der Umstand, erst mal ein paar Jahre Begeherin sein zu müssen vor dem 1. Revier. Und dann noch ein gewisser Zeitaufwand.

Wenn es ein ernsthafter Trend ist oder wird, finde ich es positiv.

Gruß,

Mbogo
 
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#14
Keine Sorge, wenn die Zahlen und damit der legale Waffenbesitz weiter so zunehmen, lässt sich die von Angst und Medien getriebene Politik schon etwas zur Geburtenkontrolle einfallen. Ich denke mit ein paar kleinen eher unauffälligen Nachjustierungen an den gesetzlichen Stellschrauben vielleicht im Rahmen der angestrebten Vereinheitlichung der Jägerausbildung lässt sich schon viel Wirkung erzielen.

Wenn nächstes Jahr Schwarz-Grün auf der Regierungsbank sitzt, ist das eines der ersten Geschenke unter den Neuverliebten. Kostet nichts und erzeugt Freude unter den Anhängern.
Was leider zu befürchten ist. :sick:
 
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#15
Es scheint, daß es immer mehr Artikel, über die Zunahme von Jägern, in der Presse gibt.
Haben sie angst das es bald eine mehrheit von Jägern in Deutschland gibt und damit verbundene Waffengesetz änderung befürchten?Nur so ein gedanke!
Ist mir auch aufgefallen. Der Grund ist aber ein anderer: Journalisten haben schon immer voneinander abgeschrieben. Das ist denen irgendwie angewölft. Fällt natürlich nicht so auf, wenn man nur ein Abo von 1 oder 2 Printmedien hat. Da wird der Reporter schon mal auf ein Thema angesetzt und meist kann man da ja auch verschiedene Interessen der Leserschaft bedienen: Abenteuer, Waffen, Männlichkeit oder jetzt Frauen, die in dieser 100.000 Jahre alten männlichen Geschichte als Alleinernährer und Wildtöter einen erstaunlich großen Kuchen gefunden und für sich erobert haben.
Korrigierende Leserbriefe aus dem Fachpublikum an die Redaktion erzeugen meist einen
Tadel für den jungen Volontär. Dieser wird das Thema Jagd in der Zukunft vergrämt meiden, was schade ist. Man muß PR kennen und können. Da hapert es leider bei uns auf allen Ebenen.
 
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