Feldhasen erholen sich langsam

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#1
so steht es heute in der Gifhorner Rundschau, bezogen auf NDS.
Aber nicht überall kann man dies beobachten. Wie ist es bei Euch im Revier?
D.T.
 

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#3
Wir sehen bei uns schon eine stetige Zunahme, ob’s nur an der WBK liegt!?

Aber auch die Füchse haben wieder zugelegt und wurden soweit möglich erlegt. Jetzt sind die Jungfüchse ja wieder offen, da kann man gleich was gegen tun.
 
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#4
Bei uns in der Umgebung geht es seit ein paar Jahren nun steil bergauf (90 bis 100/100ha momentan), allerdings auch nur dort, wo wirklich viel gemacht wird.

Unsere Jagdzeitschrift hat aber in der aktuellen Ausgabe einen sehr kritischen und meiner Meinung nach auch richtig betitelten Artikel heraus gegeben, quasi nach dem Motto nicht auf den ersten kleinen Erfolgen und Aufwärtstrenden ausruhen.
IMG_20200404_131120.jpg

Lg und WMH
 
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#5
Bei uns stabil, aber auf niedrigem Niveau. Wir bejagen sie nicht, entnehmen höchstens mal einen Küchenhasen. Wenn wir bei uns, in Gesellschaft, jagen gilt es den Sauen und dem Raubwild, oder Tauben und Krähen.
 
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#7
Das kann man beim Hasen so nicht behaupten. Er braucht weniger als man denkt. Die höchsten Hasendichten haben wir in Bayern in Niederbayern: Agrarsteppe bis zum Horizont. Der Hase ernährt sich von Raps, Zuckerrüben, Mais und Wintergetreide. Gärsubstrat von den Biogasanlagen auf den meisten Flächen. Weit und breit keine Wiese, die Hasenapotheke liegt weit hinterm Horizont. Aber dieser Lebensraum ist auch extrem raubwildfeindlich und die dortigen Niederwildjäger machen ihn noch feindlicher.
Der angeblich fehlende Lebensraum ist oft das Argument. Es sind hohe Anstrengungen die nicht jeder stemmen kann. Zu weit weg vom Revier, andere Interessen. Andere Wildarten stehen im Focus. Ich kenne eben auf der anderen Seite viele Reviere die mit dem Bestand plötzlich durchgestartet sind: Junge Pächter mit Feuer. Mit dem Alter kommt eine gewisse Bequemlichkeit.
Einer unserer jungen Mitjäger hat im Revier einen Weiher mit Umgriff. Mit dem Bagger gräbt er alles um, dort noch ein Weiher, da den Graben öffnen. Ich war auch mal so, hab mich heute auf dem Minibagger gesehen. Heut würde ich sagen: Lass das Zeug doch wachsen. Brauch ich noch einen Weiher?
 
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#9
Rein subjektiv, sieht es bei uns sehr gut aus. Es sind im Vergleich zu den letzten Jahren, sehr viele Hasen zu sehen und das im Feld und Wald.
Mit dem neuen Gesetz, können wir in Hessen jetzt auch noch die Jungfüchse bejagen (y)
Wobei hier in de Gegen die Räude wohl auch zu weniger Füchsen geführt hat.
 
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#11
Wir sehen bei uns schon eine stetige Zunahme, ob’s nur an der WBK liegt!?

Aber auch die Füchse haben wieder zugelegt und wurden soweit möglich erlegt. Jetzt sind die Jungfüchse ja wieder offen, da kann man gleich was gegen tun.


Wenn man die Entwicklung des Hasenbestandes auf einer definierten Fläche über Jahre realistisch beurteilen will, muss immer wieder die gleiche Zählmethode und auch die gleiche Vorgehensweise bzw. Zählroute (PKW) verwandt werden. Es ist ja nun die Entwicklung der Technik hier nicht vollkommen an uns vorbei gelaufen, aber im vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, zählen wir weiterhin nach dem gleichen und alten System. Scheinwerfertaxation mit drei Nasen im Pkw, einer leuchtet rechts ab, der andere die linken Flächen und beide zählen ihre Beobaxhtungen. Und das seit 6 Jahren im Frühjahr und im Herbst.
Die WBK wird bei der Hasenzählung nur eingesetzt um eventuelles Vorkommen von Schwarzwild sicher zu spotten und sofort darauf reagieren zu können!

Gruß

Prinzengesicht
 
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#13
Bei uns machen die Landwirte zu 70% Grünland, wo sie 6-7 mal im Jahr Mähen. Zur Belohnung bekommen sie dann keine Greening-Auflagen.
 
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#14
Seite 2 sagt aus, dass wenn die Lebensbedingungen schon nicht optimal passen, man zwingend den Raubwildbesatz verringern muss.

Das sind Fakten, auf Grund langjähriger Studien.

@colchicus hast ja oben weiter aus der Praxis belegt. Dazu muss man eigentlich nichts mehr schreiben. Es reicht, wenn mans praktiziert.
 
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#15
HIer stand heut in der Zeitung, dass es Fälle von Tularämie im Landkreis gibt...:(
 
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