Fellwechsel - eine Aktion von DJV und LJV

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#2
Ich kann den administrativen Verbandsschxxxx nicht mehr hören.

In Sachsen kam vor ein paar Tagen eine Landtagsabgeordnete wegen eines Fotos mit Waschbärfell in einen gewaltigen shitstorm. Die Jagdverbände blieben stumm wie ein Fisch und starr vor Angst abgetaucht in Deckung und sahen zu wie die Frau und ein Pelzgeschäft wegen eines Waschbären, der zu zehntausenden erlegt wird, öffentlich durch die Manege getrieben wurde.

Waren wohl damit beschäftigt wichtige Initiativen auszuhecken. Die Gegenseite hat nicht geschwiegen, sondern das Podium genutzt.
 
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#3
Solange es Mode ist, vegan zu leben, wird das immer schwer werden, denn kein Normalo wird ständig versuchen der Welt zu erklären, dass es Fleisch ißt und Tiere nutzt!



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#5
@Fex
halte die Aktion für großen Blödsinn! Man kann nur wirtschaftlich Dinge produzieren, für die es auch einen Markt gibt. Der Markt für Rauchwaren ist nicht mehr vorhanden.
Raubwildbejagung aus Tierschutzgründen! Lieber Kampagnen mit Räude-, Staupekranken Füchsen in Großaufnahme und dabei auch auf die Gefahr für Hunde und Katzen hinweisen, das würde, nur meine Meinung, mehr Sinn machen.

Horrido
 
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#6
Solange es Mode ist, vegan zu leben, wird das immer schwer werden, denn kein Normalo wird ständig versuchen der Welt zu erklären, dass es Fleisch ißt und Tiere nutzt!


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Der DJV hat doch sicher Geld, sollen die doch einen Medien begabten Menschen einstellen der jeden Tag erklärt warum er Fleisch ist und Tiere nutzt. Ab und an dann noch eine Erklärung warum Wäschbärfell tragen toll ist. Es ist eh traurig das wir alle in Plastik rumrennen und Felle weggeworfen werden.
 

Fex

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#7
@Fex
halte die Aktion für großen Blödsinn! Man kann nur wirtschaftlich Dinge produzieren, für die es auch einen Markt gibt. Der Markt für Rauchwaren ist nicht mehr vorhanden.
Markt ist durchaus vorhanden - nicht bei uns, aber ringsum.



Raubwildbejagung aus Tierschutzgründen! Lieber Kampagnen mit Räude-, Staupekranken Füchsen in Großaufnahme und dabei auch auf die Gefahr für Hunde und Katzen hinweisen, das würde, nur meine Meinung, mehr Sinn machen.

Horrido
Mann kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.

Das einzige, was mich an der Aktion stört, ist die Art der Planung und Veröffentlichung, komplett an der Basis, den Multiplikatoren und Organisationen vorbei.
 
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#8
@ Jon
was hätte denn deiner Ansicht nach der DJV tun sollen ? Dies bei einem Pelz der laut Aussehen noch nicht einmal WB war und wahrscheinlich aus einer Pelztierfarm stammt.
 
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#10
@ Jon
was hätte denn deiner Ansicht nach der DJV tun sollen ? Dies bei einem Pelz der laut Aussehen noch nicht einmal WB war und wahrscheinlich aus einer Pelztierfarm stammt.
Du kannst dich ja noch melden und sagen, daß für dich als Jäger der Pelz aus krimineller ostasiatischer Zucht kommt. Schon beeindruckend, wie du anhand des Bildes eines bearbeiteten Pelzes die Herkunft spekulierst.

Für mich reicht aus, wenn die Frau den Waschbär mit den Worten "Waschbär, Selbst erlegt und trägt sich gut" in die Öffentlichkeit gebracht hat. Das ist mehr als die Verbände und viele Jäger für Raubzeugjagd und Pelzverwertung jemals getan haben.
 
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#11
Liebe Leute,

jetzt redet diese Aktion nicht kaputt, sondern bringt euch ein. Jetzt hatten unsere Funktionäre mal eine wirklich gute Idee und ihr zerreißt die sofort wieder. Erst permanent meckern, dass die "da oben" nichts machen, jetzt wird etwas angeschoben und schon geht die Meckerei wieder los. Es gibt Jäger/Jagdscheininhaber, denen kann man überhaupt nichts recht machen.
Warum ist denn von euch niemand auf diese Idee gekommen?
Klar ist, dass diese Initiative natürlich öffentlichkeitswirksam begleitet werden muss. Und ganz wichtig: es muss unbedingt eine Möglichkeit geschaffen werden, dass potentielle Kunden, die Pelzkleidung kaufen wollen, zweifelsfrei sofort erkennen können, dass diese Pelze aus unseren Revieren stammen, erlegt bei regulärer Jagdausübung, und nicht aus irgendwelchen Pelzfarmen stammen. Es kann ein langer, steiniger Weg werden, aber am Ende wird es ein Erfolg werden. Also, hängt euch rein und helft, diese Initiative weiter nach vorne zu bringen, statt hier dauernd alles zu zerreißen.
Beste Grüße
rotfuchs2
 
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#12
Es wäre schon sinnvoll, wenn die "Basis" bereit und in der Lage wäre, gute Ideen zu unterstützen - gerade auch im eigenen Interesse. :thumbup:

Immer nur jammern und den Arsch nicht hoch bekommen ist keine Alternative.
 

Fex

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#13
Sorry, aber andersherum wird ein Schuh draus. Ich kann doch nicht an denjenigen vorbei planen, ohne die das ganze Projekt nicht funktionieren wird, und das sind die Funktionsträger und Verantwortlichen vor Ort.

Ich kann doch nicht eine Info herausgeben, in der steht dass bei den HGs und KJV Tiefkühltruhen bereitstehen, während diese überhaupt nichts davon wissen.

Bevor ich mit einer solchen Aktion nach draussen gehe, muss das doch alles organisiert sein. Die Abbalgstation ist noch nicht mal gebaut, ein Prokurist noch nicht gefunden, und jetzt sollen irgendwelche Tiefkühltruhen mit Füchsen befüllt werden, ohne weitere Info? Wer holt die ab, wie wird das organisiert, an wen muss man sich wenden - alles offene Fragen.

Ein ähnliches Projekt gibt es übrigens bereits in BaWü - fürs Auerwild, halt regional begrenzt.

Ich bin der Meinung, in diesem Stadium der Planung kann man so ein Ding nicht veröffentlichen - das ist doch kein Start, das ist ein Absturz...

Die Basis wäre froh, eine solche Möglichkeit zu haben - zumindest hier bei den örtlichen HGs habe ich das so vernommen. Aber ohne irgendetwas konkretes...

Es geht nicht gegen das Projekt - es geht um die Vorgehensweise...
 
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#14
Liebe Leute,

jetzt redet diese Aktion nicht kaputt, sondern bringt euch ein. Jetzt hatten unsere Funktionäre mal eine wirklich gute Idee und ihr zerreißt die sofort wieder. Erst permanent meckern, dass die "da oben" nichts machen, jetzt wird etwas angeschoben und schon geht die Meckerei wieder los. Es gibt Jäger/Jagdscheininhaber, denen kann man überhaupt nichts recht machen.
Warum ist denn von euch niemand auf diese Idee gekommen?
Klar ist, dass diese Initiative natürlich öffentlichkeitswirksam begleitet werden muss. Und ganz wichtig: es muss unbedingt eine Möglichkeit geschaffen werden, dass potentielle Kunden, die Pelzkleidung kaufen wollen, zweifelsfrei sofort erkennen können, dass diese Pelze aus unseren Revieren stammen, erlegt bei regulärer Jagdausübung, und nicht aus irgendwelchen Pelzfarmen stammen. Es kann ein langer, steiniger Weg werden, aber am Ende wird es ein Erfolg werden. Also, hängt euch rein und helft, diese Initiative weiter nach vorne zu bringen, statt hier dauernd alles zu zerreißen.
Beste Grüße
rotfuchs2
ich fürchte, wenn wir unsere "Pelze aus heimischen Revieren" als tierfreundlich gefangen zu deklarieren, wird man uns auf den Zahn fühlen und nachforschen wie genau in unseren revieren die Pelze gewonnen werden (Fallenjagd).

Man wird uns dann zerreißen, Jagd, Fallenjagd, gefangene Haustiere in Fallen.
Ich mag gar nicht dran denken.
Dein Vorschlag eigene Pelze als Tierfreundlich gefangen zu deklarieren ist schon ein guter Ansatz.

Aber er führt, in der heutigen Zeit, in eine Sackgasse.
 
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#15
Sorry, aber andersherum wird ein Schuh draus. Ich kann doch nicht an denjenigen vorbei planen, ohne die das ganze Projekt nicht funktionieren wird, und das sind die Funktionsträger und Verantwortlichen vor Ort.

Ich kann doch nicht eine Info herausgeben, in der steht dass bei den HGs und KJV Tiefkühltruhen bereitstehen, während diese überhaupt nichts davon wissen.

Bevor ich mit einer solchen Aktion nach draussen gehe, muss das doch alles organisiert sein. Die Abbalgstation ist noch nicht mal gebaut, ein Prokurist noch nicht gefunden, und jetzt sollen irgendwelche Tiefkühltruhen mit Füchsen befüllt werden, ohne weitere Info? Wer holt die ab, wie wird das organisiert, an wen muss man sich wenden - alles offene Fragen.

Ein ähnliches Projekt gibt es übrigens bereits in BaWü - fürs Auerwild, halt regional begrenzt.

Ich bin der Meinung, in diesem Stadium der Planung kann man so ein Ding nicht veröffentlichen - das ist doch kein Start, das ist ein Absturz...

Die Basis wäre froh, eine solche Möglichkeit zu haben - zumindest hier bei den örtlichen HGs habe ich das so vernommen. Aber ohne irgendetwas konkretes...

Es geht nicht gegen das Projekt - es geht um die Vorgehensweise...

Bingo ,
genau so ist die Lage . Wir hatten heute Strecke legen mit 19 Füchsen vom Hegering , von denen wären 8-10 schon ok gewesen . Ich hätte meine 3 auch nach Rastatt gefahren , oder sogar alle aber nicht erst im Februar . Die auch noch zu streifen um sie dann zu verschenken übersteigt meinen guten Willen .Wäre das ganze zu Mitte des kommenden Jagdjahres ans Jägervolk gebracht worden ,mitsamt vorbereiteter Infrastruktur hätte es einen Besseren Start gehabt.
 
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