Fernglas mit Entfernungsmesser / oder "Zurück zu den Wurzeln"

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#16
Seit 5 Jahren habe ich das EL Range 8x42. Hat damals 2100.-E neu gekostet.Vorher hatte ich den "Klotz" Habicht 8x56.
Man schleppt eh schon genug Gerödel mit sich rum und ich war mehr als froh endlich ein leichteres Glas am Hals zu tragen was sich auch wunderbar händeln läßt.
Gerade in der heutigen Zeit haben viele auch noch eine WBK dabei. Die auch noch am Hals mit einem FG und dann noch zusätzlich einen EFM? Nein danke!
 
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#19
Was machst du wenn das Teil 15 Jahre alt und die Elektronik irreparabel? Noch einen RF dazu kaufen?
 
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#20
Hab auch seit ein paar Jahren das EL Range 8x42 und bin hoch zufrieden, ein separater Entfernungsmesser wäre für mich keine Option. Ansonsten habe ich mit dem Swaro Service mehrfach beste Erfahrungen gemacht...
 
G

Gelöschtes Mitglied 20129

Guest
#21
Eine WBK ist ein echter Mehrwert, den es lohnt mitzunehmen. Ein EFM ist nice to habe.
In der Kombination WBK, EFM und FG bin ich höchst selten unterwegs.
 
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#22
Ich benutze ein 8x42 und einen separaten 60€ Entfernungsmesser. Das Teil hat eine optische Leistung wie ein Mülleimer, aber für die 15Sekunden die ich Gerät in unbekanntem Terrain brauche um meine maximale Schussentfernung zu bestimmen reicht es lockerst. Man muss in heimischen Gefilden nämlichen nicht wissen ob ich nun 90 oder 120m weit schieße. Interessant wird es eigentlich erst ab 200m, je nach Patrone, bzw je nach "Point Blank range".

Der Mehrpreis für ein kombiniertes Gerät lohnt sich meiner Meinung nach nur für den Jäger bei dem es auf wenig Gerödel ankommt. Das dürfte der absolute Ausnahmefall sein. In Deutschland eigentlich nie notwendig, da ist immer noch Platz.

Ein Kombigerät ist sicherlich auf den ersten Blick eine praktische Sache, genauer betrachtet aber eher nicht.
 
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#23
..., ich hatte früher das Leica Geovid 8x42. Dieses wurde mir bei einer Auslandjagd gestohlen.
Als Übergangslösung borgte ich mir das Bushnell Fusion10x42. Ich war so zufrieden damit
das ich es mir in der Bucht kaufte (599.-Euro) Seit 10 Jahren jage ich damit, wollte nie was anderes.
 
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#24
Wer hat ähnliche Erfahrungen und gibt es weitere Meinungen dazu?

Wmh aus Kärnten!
Ich konnte mir im Laufe der Zeit verschiedene Varianten des Swarovski EL von Bekannten ansehen, bei Einladungen usw.
Die Version mit eingebautem Entfernungsmesser ist schon praktisch. Aber ich hatte auch den Eindruck dass die Varianten ohne ihn irgendwie "besser" sind.
Nach langem hin und her ist es dann bei mir das 10x50 geworden. Es hat meinen alten Klassiker, das typische "lange Zeiss" mehr oder weniger in Rente geschickt und weil ich nunmehr mit 10x unterwegs bin lass ich tatsächlich auch öfter das Spektiv weg.
Ergänzend ist bei mir ein simpler Entfernungsmesser dabei, irgendein (echtes) Billigteil. Vorab ein paar Geländepunkte einmessen langt mir normal.

DAS Wunderding gibt es einfach noch nicht. Ob ich es noch erleben werde - außer im Science-Fiction Film - weiß ich nicht.
Wenn es ein Kombi-Gerät gäbe das ich mir wünschen würde? Ich würd das 10x50 EL behalten und mir dazu eine kleine kompakte Wärmebildkamera mit eingebautem Entfernungsmesser als Ergänzung wünschen.
 
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#25
Werte Gemeinde-

Ich benutze -so wie der werte Busker- das Leica Geovid 8x56R.
Natürlich dachte auch ich, daß die Kombination aus nachttauglichem Glas und
E-Messgerät die absolute Lösung sei.
Aber mit der Erfahrung mußte ich mir auch die Frage nach der Praxistauglichkeit
stellen. Die Einblendung nimmt geringfügig Licht, das kann ich nicht leugnen.
In der Dämmerung knallt das "Absehen" ganz schön auf das Auge, und ich drehte
versuchsweise das Glas auf den Kopf, um mit dem linken Auge messen zu können.

Dann überlegte ich eine Teilung der Aufgaben, Beobachten/Ansprechen mit leichterem Glas
und Messen mit einem Leica LRF. Werkzeuge ausgeliehen und ab auf die lange Wiese.
Die Umgreiferei war ernüchternd...

Das Ergebnis war nach einem Ansitz klar: Vor- und Nachteile nehmen sich für mich nichts.
Wenn ich in die Dämmerung komme, wird der Höhenturm auf "3Hoch" gestellt,
und die Entfernung eben begrenzt.
Das Umdrehen des Glases ist eine Albernheit, das Auge hat sich in den paar Sekunden
bis zum sauberen Anschlag wieder halbwegs beruhigt.

Lediglich die unfreundliche Handhabe der massiven Konstruktion und das
nicht zu knappe Gewicht könnte ich bemängeln.

Es passt schon so...


derTschud
 
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#26
Servus.

weil immer wieder als "Gegenargument" die vermeintlich nicht vorhandene Langlebigkeit der Elektronik angeführt und die Frage gestellt wird "Was ist dann in 15, 20 oder mehr Jahren..."?

Ist das wirklich ein "Ausschlusskriterium"? Muß ich immer gleich "in der Ferne liegende Eventualitäten", die niemand heute genau weiß in meiner Kaufentscheidung berücksichtigen? Dann dürfte auch niemand ein E-Auto kaufen/fahren, denn niemand weiß heute wie die Batterien jemals recycelt werden können.....

Die Frage (zurück zum EL Range oder einem anderen Glas mit Entfernungsmesser ob in 15, 20 oder mehr Jahren die Elektronik ausfällt) kann niemand wirklich genau beantworten. Die Frage ist für mich aktuell nur sehr, sehr begrenzt wichtig. Wozu auch? Das Teil funktioniert sehr gut und es gibt ja auch noch den Swarowski Service..... Wenn irgendwann mal der "worst case" eintritt wird sich eine Lösung finden.... Aber eben "irgendwann", deshalb laufe ich nicht heute oder die nächsten 15, 20 oder mehr Jahre mit zwei Geräten rum. Man kann auch ständig überall Probleme sehen.... Und wenn generell Artikel/Sachen 15, 20, 30 Jahre funktionieren ist das doch auch schon mal was..... Muß alles Tausend Jahre funktionieren? Dann gehen die Hersteller den Bach runter....;) Muß ein Fernglas noch 1 oder 2 Folgegenerationen weitervererbt werden? Wird es da nicht sowieso inzwischen viel "bessere" Dinge geben? Also ich müßte z.B. jetzt nicht unbedingt mit einem Fernglas aus der Weltkriegszeit rumrennen....;) Ist weder cool noch mit moderner Optik vergleichbar....

Gruß
 
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#27
Servus.

weil immer wieder als "Gegenargument" die vermeintlich nicht vorhandene Langlebigkeit der Elektronik angeführt und die Frage gestellt wird "Was ist dann in 15, 20 oder mehr Jahren..."?

Ist das wirklich ein "Ausschlusskriterium"? Muß ich immer gleich "in der Ferne liegende Eventualitäten", die niemand heute genau weiß in meiner Kaufentscheidung berücksichtigen? Dann dürfte auch niemand ein E-Auto kaufen/fahren, denn niemand weiß heute wie die Batterien jemals recycelt werden können.....

Die Frage (zurück zum EL Range oder einem anderen Glas mit Entfernungsmesser ob in 15, 20 oder mehr Jahren die Elektronik ausfällt) kann niemand wirklich genau beantworten. Die Frage ist für mich aktuell nur sehr, sehr begrenzt wichtig. Wozu auch? Das Teil funktioniert sehr gut und es gibt ja auch noch den Swarowski Service..... Wenn irgendwann mal der "worst case" eintritt wird sich eine Lösung finden.... Aber eben "irgendwann", deshalb laufe ich nicht heute oder die nächsten 15, 20 oder mehr Jahre mit zwei Geräten rum. Man kann auch ständig überall Probleme sehen.... Und wenn generell Artikel/Sachen 15, 20, 30 Jahre funktionieren ist das doch auch schon mal was..... Muß alles Tausend Jahre funktionieren? Dann gehen die Hersteller den Bach runter....;) Muß ein Fernglas noch 1 oder 2 Folgegenerationen weitervererbt werden? Wird es da nicht sowieso inzwischen viel "bessere" Dinge geben? Also ich müßte z.B. jetzt nicht unbedingt mit einem Fernglas aus der Weltkriegszeit rumrennen....;) Ist weder cool noch mit moderner Optik vergleichbar....

Gruß

Diejenigen die immer an der Lebensdauer mäkeln betrifft diese meistens nicht.
Die sind in dem Alter, das die Elektronik sie mit Sicherheit überlebt. 😉
 
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#28
Genau!

1. E-Autos sind nicht die Lösung

2. Ja, Ein FG für den Preis muss für mich mindestens 30 Jahre halten. Das haben die „alten“ Teile auch getan. Ich verstehe eher nicht, warum alles soviel teurer wird und dann nach wenigen Jahren schon auf dem Müll landen darf. Die Qualität sollte steigen, nicht sinken.

Fazit aus beiden Punkten: Alles nur „Abzocke“.....
 

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