Fernglas mit RF, welches kaufen?

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#76
Hallo, ich bin neu hier, lese schon lange mit und hab mich jetzt mal angemeldet. Bin m50j Jäger und Sportschütze aus rlp. Also ich bin Entsetzt, nach dem ich diesen Beitrag gelesen hatte schaute ich auf mein neues Kahles RF in 10x42 und auch bei mir steht doch tatsächlich ganz klein made in china drauf. Spass bei Seite, was kommt denn heutzutage nicht aus asien und wenn auch nur die Einzelreile oder wird dort zusamnen gebaut. Jetzt zur eigendlichen Sache, ich habe mir zuerst das meopta rf 10x42 bestellt und es mit meinem minox bv 10x42 ohne rf verglichen. Wenn es um randschärfe geht dann hat meopta und kahles die nase vorn. Das meopta war klasse, ich hab mich aber doch für das kahles entschieden weil 1500€-10% gegenüber 1800€ das meopta. Das kahles ist deutlich kürzer und hat einen Waldkautz Riemen mit Lodenbikini. Entfernungsmessung klappt wunderbar, display lässt sich auch für nacht einstellen und es hat die ehc berechnung bei der eine zweite entfernung angegeben wird wo der winkel mit einbezogen wird.
Ich hab mich für 10 Fach entschieden da ich es zur Gamsjagd haben wollte. Für Dämmerung war es mir nicht so wichtig obwohl es da garnicht so schlecht ist. Hab es aber dahingegen nicht vergleichen können. Gruss und Waidnannsheil Gelbhansel
 
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#77
Hatte in uraltes Zeiss mit Leuchtabsehen zur Reparatur gesandt. Kommentar von Zeiss geht auf Kulanz! Wenn sie aber das neueste LA haben wollen, nur den Aufpreis zahlen.

Top! Wenn sich die Firmenpolitik nicht ändert, was ich nicht glaube, bin ich nicht bange....
 
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#78
Hatte in uraltes Zeiss mit Leuchtabsehen zur Reparatur gesandt. Kommentar von Zeiss geht auf Kulanz! Wenn sie aber das neueste LA haben wollen, nur den Aufpreis zahlen.

Top! Wenn sich die Firmenpolitik nicht ändert, was ich nicht glaube, bin ich nicht bange....
Das war bei einem damals brandneuen Fernglas auch ein wenig meine vorsichtige Erwartungshaltung. Die Annahme war bei der in Rede stehenden Zeiss Optik durchaus gerechtfertigt, dass ich die Beschädigung verschuldet hatte und Zeiss berechnete den Service. Das kann ich erstmal grundsätzlich so nachvollziehen.

Swarovski und Leica haben das in vergleichbaren Situationen schlicht anders gehandhabt und selbst bei unzweifelhaftem Verschulden meinerseits (teils mechanische Zerstörung) eine Instandsetzung ohne jegliche Debatte kostenlos durchgeführt. Das hat mich schon deutlich beeindruckt.

Swarovski hat mir mal ein Z6i erstetzt, das samt (ungeladener ;) ) Waffe eine Metallhochsitzleiter runtergepurzelt ist (ja, meine ausgeprägte Dummheit/ Ungeschicklichkeit) und die Zieloptik - nach meiner Einschätzung - ein ansatzweiser Totalschaden war. Ich habe ≈ € 35,00 Bearbeitungskosten bezahlt.

Wenn ich zugrunde lege, dass die funktionale Leistung und der ausgewiesene UVP der drei Anbieter - bei vergleichbaren Optiken - nahezu identisch ist, heben sich Swarovski und Leica für mich damit wahrnehmbar ab. Man darf ja durchaus annehmen, die Unternehmen haben die geschilderte Art der Kulanz in ihrer Kalkulation berücksichtigt und damit wäre Zeiss entweder signifikant teurer oder sie handhaben solche Fälle nicht immer gleich.


Grosso
 
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#80
Werter Gelbhansel-

Vorsicht vor den Angaben von E-Messgeräten bei Winkelschüssen!
Hierbei wird der Cosinus von der gemessenen Distanz subtrahiert-
nicht jedoch von der Geschoßflugbahn.

Schauen Sie, ich zweifle ja nicht an Ihrem Vermögen an der Schußauslösung,
aber wenn Sie in eine Situation kommen, die Entfernung UND Winkel zu
berechnen erfordert, kann diese allzu einfache Technik zu unnötigen Erfahrungen führen.
Vom Tier will ich noch gar nicht reden.

Die um den Cosinus des Schußwinkels bereinigte Entfernung (Distanz!) ist eine
bedenkliche Angelegenheit, die -selbst unter Einbezug aller Umweltparameter-
auf beispielsweise 300m bei einem Winkel von 15° schon um mehr als
eine Daumenbreite von der berechneten Bahn abweicht.
Bei 30° verdreifacht sich die Abweichung- darauf das Licht, die Waffe, der Schütze
und die Höhenabweichung durch Wind, und schon gibts Flüche.

Natürlich gibt es dabei auch einen Unterschied zwischen der .308Win
und etwa der 7mmWSM...

Informieren Sie sich bitte über die Begriffe
"Riflemans Rule", "Improved Riflemans Rule" und "Sierra Approach".

Natürlich ist das eine sehr komplexe Materie, aber das eröffnet Ihnen
vielleicht einen neuen Standort -und von dort eine neue Sicht der Dinge.

Also Vorsicht: Vertrauen Sie nicht den einfachen Lösungen,
die haben allzu oft einen verdeckten Makel!

Der Hersteller will verkaufen, das Wild kümmert den einen Dreck.


derTschud
 
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#81
Werter Gelbhansel-

Vorsicht vor den Angaben von E-Messgeräten bei Winkelschüssen!
Hierbei wird der Cosinus von der gemessenen Distanz subtrahiert-
nicht jedoch von der Geschoßflugbahn.

....

derTschud
Das stimmt zwar, jedoch ist der Fehler m.M. nach i.d.R. weniger dramatisch als Du es darstellst.
Bei einer auf Meereshöhe eingeschossen .308 mit einem 140gr. Geschoss und 840m/s Mündungsgeschwindigkeit beträgt der Fehler lt. Quicktarget und COS (30 Grad) auf 300m tatsächlich 5,5cm.

Begebe ich mich aber ins Gebirge auf z.B. 1.500m und gehe ich davon aus, dass der Entfernungsmesser keine Luftdruckmessung vornimmt, schrumpft der Fehler auf 2,5 cm.

Ferner wird man sich vermutlich bei den meisten Modellen auch einfach nur den Winkel anzeigen lassen können anstelle der horizontalen Entfernung. In Verbindung mit eine Schusstabelle ist man dann auf der sicheren Seite.
 
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#82
Werter Gelbhansel-

Vorsicht vor den Angaben von E-Messgeräten bei Winkelschüssen!
Hierbei wird der Cosinus von der gemessenen Distanz subtrahiert-
nicht jedoch von der Geschoßflugbahn.

Schauen Sie, ich zweifle ja nicht an Ihrem Vermögen an der Schußauslösung,
aber wenn Sie in eine Situation kommen, die Entfernung UND Winkel zu
berechnen erfordert, kann diese allzu einfache Technik zu unnötigen Erfahrungen führen.
Vom Tier will ich noch gar nicht reden.

Die um den Cosinus des Schußwinkels bereinigte Entfernung (Distanz!) ist eine
bedenkliche Angelegenheit, die -selbst unter Einbezug aller Umweltparameter-
auf beispielsweise 300m bei einem Winkel von 15° schon um mehr als
eine Daumenbreite von der berechneten Bahn abweicht.
Bei 30° verdreifacht sich die Abweichung- darauf das Licht, die Waffe, der Schütze
und die Höhenabweichung durch Wind, und schon gibts Flüche.

Natürlich gibt es dabei auch einen Unterschied zwischen der .308Win
und etwa der 7mmWSM...

Informieren Sie sich bitte über die Begriffe
"Riflemans Rule", "Improved Riflemans Rule" und "Sierra Approach".

Natürlich ist das eine sehr komplexe Materie, aber das eröffnet Ihnen
vielleicht einen neuen Standort -und von dort eine neue Sicht der Dinge.

Also Vorsicht: Vertrauen Sie nicht den einfachen Lösungen,
die haben allzu oft einen verdeckten Makel!

Der Hersteller will verkaufen, das Wild kümmert den einen Dreck.


derTschud
Vielen Dank, das ist mir auch bekannt, ich arbeite mit dem Strelok Balistikrechner da ich mich zur Zeit auf eine Jagd im Gebirge vorbereite ( Newzealand).
Gleich vorab, ob und wie weit und hoch oder runter ich schiessen werde weiss ich noch nicht, aber ich überlasse nichts dem Zufall. Bisher habe ich auf 350m geschossen und es hat alles gepasst. Es war nur ein (kalter) Schuss mit der .30-06 und einer mit der .222. Und jetzt bitte nicht sagen man schiesst nicht so weit, das habe ich auch garnicht vor. Es soll mir nur Vertrauen bringen. Das Kahles benutzt die EHC Berechnung die laut Kahles genauer sein soll als die Rifelmans Rule. Luftdruck Höhe Luftfeuchte Temperatur werden zur verwendeten Munition mit eingerechnet (Strelok). Aber wie gesagt ich bin noch nicht am Ende der Vorbereitung und mir schon klar darüber das es ein Lebewesen ist auf das ich schiesse. FROHE OSTERN UND WAIDMANNSHEIL
 

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#83
Das stimmt zwar, jedoch ist der Fehler m.M. nach i.d.R. weniger dramatisch als Du es darstellst.
Bei einer auf Meereshöhe eingeschossen .308 mit einem 140gr. Geschoss und 840m/s Mündungsgeschwindigkeit beträgt der Fehler lt. Quicktarget und COS (30 Grad) auf 300m tatsächlich 5,5cm.

Begebe ich mich aber ins Gebirge auf z.B. 1.500m und gehe ich davon aus, dass der Entfernungsmesser keine Luftdruckmessung vornimmt, schrumpft der Fehler auf 2,5 cm.

Ferner wird man sich vermutlich bei den meisten Modellen auch einfach nur den Winkel anzeigen lassen können anstelle der horizontalen Entfernung. In Verbindung mit eine Schusstabelle ist man dann auf der sicheren Seite.
Hallo, es gibt zwei Möglichkeiten man kann auch den Winkel im Strelok eingeben und der rechnet das um, ich gebe die winkelkorrigierte Entfernung ein und dann im Strelok keinen Winkel. Ergebnis ist ähnlich. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem ein und Ausschuss bei Winkelschüssen.Frohe Ostern und danke.
 
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#84
Werter LoneRider-

Der Winkelschuß ist halt wiederum eine Kleinigkeit, die sich leicht irgendwo
einschleicht- bei meiner .308Win habe ich auf die Zigarettenschachtel auf
285m/18°abwärts ständig danebengesemmelt, bis ich die Differenz der drei Rules
rausbekommen habe. Dann ging es plötzlich ganz gut.
Die Sache mit der Höhe habe ich nicht bedacht, das muß ich schon zugeben.
Meine Heimat ist gut hügelig, aber nicht hoch gelegen.


Werter Gelbhansel-

Ihre Schußweite werde ich nicht verdammen, so weit kommt es noch.
Es war mir eher ein Anliegen, auf die Differenz hinzuweisen.
Alles, was den Schützen besser macht, will ich fördern.

Strelok Pro benutze ich selbst, was mich nicht abhält, die Büchlein
ständig zu erweitern. Ja, ich vertraue dem Programm, das Gegenrechnen
mit JBM zeigt keine für mich relevanten Abweichungen.

Als Glas/LRF-Kombi benutze ich das LEICA Geovid 8x56R,
ein fürchterlicher Klotz mit entsprechender Ergonomie.
Ich werde es trotzdem behalten- zu viele Flausen im Kopf.
Also: Anschaffungen...


derTschud
 
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#85
Laut Aussage Leica ist diese Kulanz mitkalkuliert.
Das war jetzt eine ganz schrecklich kluge Bemerkung.

Natürlich ist die Kulanz ein Teil der seriösen kaufmännischen Kalkulation und entsprechend bedarf es da keiner Aussage von Leica. Es ist Teil der Kalkulation von Swarovski, Leica ... und sollte, ceteris paribus, eben auch Teil der Zeiss Kalkulation sein.

Wen dem denn so ist, entwickle ich eben auch einen entsprechenden (gleichen) Erwartungshorizont. Den hat dann Zeiss, in meinem konkreten Fall, nicht erreicht.

Um das klarzustellen: es ist Zeiss freie unternehmerische Entscheidung, das Thema Kulanz nach den eigenen internen Regeln zu behandeln und entsprechende Entscheidungen abzuleiten. Somit ist das völlig in Ordnung!

Es ist widerum meine freie Entscheidung, dann, in Kenntnis dieses Parameters, ein anderes Produkt zu wählen.


Grosso
 
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#86
Werter LoneRider-

Der Winkelschuß ist halt wiederum eine Kleinigkeit, die sich leicht irgendwo
einschleicht- bei meiner .308Win habe ich auf die Zigarettenschachtel auf
285m/18°abwärts ständig danebengesemmelt, bis ich die Differenz der drei Rules
rausbekommen habe. Dann ging es plötzlich ganz gut.
Die Sache mit der Höhe habe ich nicht bedacht, das muß ich schon zugeben.
Meine Heimat ist gut hügelig, aber nicht hoch gelegen.


Werter Gelbhansel-

Ihre Schußweite werde ich nicht verdammen, so weit kommt es noch.
Es war mir eher ein Anliegen, auf die Differenz hinzuweisen.
Alles, was den Schützen besser macht, will ich fördern.

Strelok Pro benutze ich selbst, was mich nicht abhält, die Büchlein
ständig zu erweitern. Ja, ich vertraue dem Programm, das Gegenrechnen
mit JBM zeigt keine für mich relevanten Abweichungen.

Als Glas/LRF-Kombi benutze ich das LEICA Geovid 8x56R,
ein fürchterlicher Klotz mit entsprechender Ergonomie.
Ich werde es trotzdem behalten- zu viele Flausen im Kopf.
Also: Anschaffungen...


derTschud
Hallo, ich suche ja noch jemanden mit dem ich über Strelok fachsimpeln kann. Ich wollte eigentlich einen Tröt starten. Das ist auch einer der Gründe meiner Anmeldung hier. Ich habe die Sako App zum Vergleichen und die hat schon eine deutliche Abweichung zur Strelok. Mein Hauptproblem ist die Eingabe der Wetterdaten. Ich gehe davon aus das ich die Wetterdaten nicht Online bekomme da Wildnis, benutze ich natürlich das eingebaute Barometer. Dann kann ich aber ein weiteres Häckchen setzen, nutze Standardluftdichte für die Höhe, siehe Screanshot. Soll ich hier die Höhe nochnal eingeben? Ich hab sie doch zuvor schon gemessen? Vielen Dank
 

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#88
Ruhig, Brauner. Du hast angenommen, dass es so ist. Und ich habe dir bestätigt, dass es so ist.
O.k., ich entschuldige mich, ich habe initial unpräzise formuliert.

Nachdem die Leica und Swaro Optiken auf Kulanz instand gesetzt wurden, war mir durchaus klar, dass das Bestandteil der Kalkulation ist und war. Kein halbwegs gebildeter Kaufmann würde das in seiner Kalkulation 'schlabbern'.


Grosso
 
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#89
Hallo, es gibt zwei Möglichkeiten man kann auch den Winkel im Strelok eingeben und der rechnet das um, ich gebe die winkelkorrigierte Entfernung ein und dann im Strelok keinen Winkel. Ergebnis ist ähnlich. Und dann gibt es ja noch die Sache mit dem ein und Ausschuss bei Winkelschüssen.Frohe Ostern und danke.
Wenn die für den Winkel korrigierte Schussentfernung nicht nach der "riflemans rule" ermittelt wurde, sondern eine Berechnung aller außenballistischen Einflüsse der längern Flugbahn beinhaltet (wie es z. B. bei Leica HD-B der Fall ist), ist das Ergebnis sehr ähnlich. Wer jagdlich kaum weiter als 300m - 350m schießt, wird ohnehin nur geringe Abweichungen verschiedener Mess- und Berechnungsmodelle feststellen und kann auch Spindrift vernachlässigen.

Zum Thema:
Mit dem Leica HD-B 8x42 bin ich nach Jahren immer noch sehr zufrieden. Von der optischen Leistung gefällt mir das Swaro EL Range auch sehr gut.

Zum Einsatz bei der Jagd:
Mit dem Leica messe ich die winkelkorrigierte Distanz und stelle sie nach der selbst beschrifteten Meterzahl an meiner ASV ein (oder nach einer am Schaft aufgeklebten Tabelle), denn das ist präzise genug und geht schneller, als mit der App zu rechnen. Da ich beim Schuss auf Lebewesen gern mit dem ersten Schuss sofort tödlich treffen möchte, schieße ich jagdlich sehr selten über 400m und dabei liefert eine Tabelle oder CDS gute Ergebnisse, wenn man keine gewaltigen Meereshöhendifferenzen hat und Extremtemperaturen beim Schießen etwas korrigiert (bei mir reichen dafür 0.1mrad plus oder minus vom Winter zum Sommer).

Für Trainingsschüsse jenseits von 400m gebe ich lieber den vom HD-B gemessenen Winkel in das Ballistikprogramm ein, als mit dem korrigierten Distanzwert zu rechnen, denn das hat auch Auswirkungen auf andere außenballistische Einflüsse, z. B. die Windtrift oder Vorhaltewerte (tof). Es bietet sich auch an, für weite Schussdistanzen mal mit verschiedenen Ballistic-Apps zu rechnen und für die eigene Laborierung (G1 oder G7) das Programm zu wählen, das am besten die Feldergebnisse abbildet, bzw. die beste Möglichkeit für Korrekturen der Feldergebnisse zulässt.
 
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502
#90
O.k., ich entschuldige mich, ich habe initial unpräzise formuliert.

Nachdem die Leica und Swaro Optiken auf Kulanz instand gesetzt wurden, war mir durchaus klar, dass das Bestandteil der Kalkulation ist und war. Kein halbwegs gebildeter Kaufmann würde das in seiner Kalkulation 'schlabbern'.


Grosso

Alles gut. Passiert in Forum halt mal (y)

Im Kaufpreis ist eine größere Reparatur gut mit einkalkuliert. Früher hatte man davon etwas in einen Reparaturpool gesteckt, das war dann irgendwann ziemlich viel Geld. Das sollte dann in eine andere Konzernsparte gehen, das war aber wohl Betriebswirtschaftlich problematisch, da das Geld für die Reparaturen "gebunden" war. Danach entschied man sich, das abzuschaffen und dass pro Gerät einfach eine Pauschale mit eingerechnet wird. So in etwas wurde mir das mal von einem Mitarbeiter erklärt.
Leica und der Habicht können so auch sehr kulant sein. Die meisten Geräte sehen das Werk schließlich nie wieder. Außerdem möchten sie die besten sein, da muss man auch bestem Service liefern. Ich kann beide Firmen nur aufs wärmste empfehlen.
 
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