Findlinge als Eiweißquelle (Ameisennester)

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#1
Moin

Vielleicht ist es schon bekannt, aber ich habe heute per Zufall (leider Freischneider) an Findlingen Ameisennester entdeckt.

Diese waren oberirdisch und die Ameisen müssen dort Erde an dem Findling hochgearbeitet haben.
Die Nester waren immer an der Südseite des Findlings, Untergrund mittelschwerer Boden, da das ganze aber eine kleine Erhöhung ist, wohl immer recht trocken.

Ich vermute mal, der Findling bietet den Ameisen Wärme(Speicher) und auch etwas Schutz von oben oder zumindest einer Seite.

Also schlussfolgere ich mal, mit Findlingen kann man Ameisen und somit eventuell auch unsere Bodenbrüter fördern!?

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Waidmannsheil

Meetschloot
 
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#3
Flache Steine sind ideal als Ameisenhabitat. In Colorado habe ich Steine en masse - und unter fast jedem größeren ist ein Ameisennest mit teils sehr dicken Larven.
Wenn ich abends draußen bin, höre ich es an den Hängen klappern - das sind die Schwarzbären, welche die Steine umdrehen und sich peu À peu ihre Eiweißration holen. "Kleinvieh macht auch Mist" 2019-07-15 schwarzbär Creek.jpg
 
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#4
Nicht nur die Bären: in jungen Jahren habe ich mal ein Spatzenjunges hauptsächlich mit Ameisenlarven ("Ameiseneiern") aufgezogen. Da habe ich auch meist unter Steinen, Brettern etc. gesucht. Bei Deckung von oben ist oft auch der Bau größtenteils oberirdisch.
 
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#5
Nach ein paar Wochen habe ich Jahr für Jahr Ameisennester in umgedrehten Blumentöpfen aus Ton.
Wenn oben Brösel rausquellen, ist der Topf voll.
Mit einem Pappkarton drunter geschoben, kann man sie so aus dem Garten entfernen, ganz ohne Gift und sie in die Wildbahn entlassen.
 
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