Ford Ranger vs Toyota Hilux

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Moin zusammen,

angeregt durch den Nachbartread " Alternativen zum Navara gesucht ", stelle ich jetzt die Frage in den Raum an die Ranger und Hilux Besitzer was für oder gegen ihr Modell spricht.

Der NEUE Hilux ist ab sofort mit dem 2,8l ,204 PS Motor zu bekommen. Dieser Motor ist seit Jahren ausserhalb der EU im Einsatz.
Ich habe da noch nichts negatives drüber gelesen.
Was ich nicht zeitgemäß finde, ist die 6 Gang Automatik.
Und der Preis ist bei einen Neuwagen schon ziemlich heftig, soweit die vorläufigen Preisangaben zutreffend sind.

Der Neue Ranger ist mit der Top Motorisierung 2,0l, 204 PS seit Mitte 2019 auf dem Markt.
Ich weis nicht ob der Motor schon vorher in irgend einen Ford verbaut wurde.
Dieser Motor ist mit einer 10 Gang Automatik zu bekommen. Hört sich für mich als Laien fortschrittlicher an. Ob es wirklich etwas bringt oder ob 6 Gang vollkommen ausreichend ist, kann hier im Forum vielleicht beantwortet werden.
Preislich liegt er mit dem Hilux gleich auf aber es gibt bessere Kontitionen / Preisnachlässe für z.B. Tageszulassungen.

Nun die Qual der Wahl, welcher ist geeigneter.
Vorrangig soll er einen Wohnwagen mit 1700kg mühelos ziehen können.
Das kann mein Vitara mit 2,4l, 166 PS Motor leider nicht. Kassler Berg mit 80 km/h im dritten Gang kann es für mich nicht sein.
Gehört habe ich, dass die Pick Ups beim ziehen von Anhängern auf der Autobahn sehr windanfällig sein sollen, wenn keine Ladung auf der Pritsche ist.
Hat da jemand Erfahrungswerte?

Somit bin ich auf eure Meinungen zum Thema sehr gespannt.

ich würde von beiden die Finger lassen. Für die Jagd reicht zu 99,9% jedes andere Auto auch aus. Ich jage zur Zeit mit einem Ford Galaxy im Gebirge.
 
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Ist doch ganz normal das Hersteller einen Motorblock in verschiedenen Ausführungen anbietet. In dem Fall zB mit 130 170 und 213Ps. Einfach gesagt kleiner Turbo großer Turbo und Bi Turbo , alles eine Frage des Geldes.
170 PS und 213 PS sind beide Bi Turbo.
130 PS ist mir nicht bekannt, wäre mir aber auch zu schwach.
 
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Ja kann ich begründen!

die beiden genannten Fahrzeuge sind extreme Spritfresser. Sind zu fahren wie ein LKW, Komfort genau null. Für die Jagd in 99,9% der Fälle nicht notwendig aber für 99,9% der Einsatzzeit unbequem.

wie gesagt, ich jage im Gebirge, wohne auf 850m Seehöhe.
 
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Hab den Ranger mit dem 213 ps 2 Liter Biturbo seit Anfang des Jahres als Geschäftswagen.
In der Limited-Ausstattung ist er eine gute Mischung aus Eisdielen-Pickup und Arbeitstier.
Ist kein Rennwagen aber die 10 Gang Automatik ist ein Traum.
Egal ob In Feld und Wald, auf Autobah und Landstraße, mit und ohne (teilweise schwerem) Anhänger, er tut was er soll!
Ich finde er fährt sich wie ein PKW, mal abgesehen von dem flugzeugträgerhaften Wendekreis. Und ich würde ihn als uneingeschränkt langstreckentauglich bezeichnen.
Mit vorausschauender Fahrweise lässt er sich problemlos mit unter 10 Litern fahren.
 
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Ja kann ich begründen!

die beiden genannten Fahrzeuge sind extreme Spritfresser. Sind zu fahren wie ein LKW, Komfort genau null. Für die Jagd in 99,9% der Fälle nicht notwendig aber für 99,9% der Einsatzzeit unbequem.

wie gesagt, ich jage im Gebirge, wohne auf 850m Seehöhe.
Ich selbst habe den Ranger als Wildtrak mit dem 213 PS Biturbo und kann dir bestätigen: Du hast keine Ahnung! Sehr komfortables Fahrverhalten (und mein vorheriger war ein A6), viel Platz auch für Urlaubsreisen mit Kind und Hunden und ein Durchschnittsverbrauch von ca. 10l Diesel, wenn man vorausschauend fährt noch weniger. Für so ein Auto also völlig im Rahmen.
 
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20 Feb 2019
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Wenn meiner im Service ist dann muss ich immer wieder einen Ranger aus dem Fuhrpark nutzen. Haben auch einige bei uns in der Abteilung, Probleme ohne Ende. Bleiben im Fuhrpark für ca4-5 Jahre, maximal 250000km. 2 mal Motorschaden ist da normal. Geht zwar alles auf Garantie, lästig ist aber auch so. Da ist mir ein Fiesta 10 mal lieber.
10 Liter auf 100km ist nur dann möglich wenn man schon sehr gemächlich fährt. Bei uns im Fuhrpark sind es eher 14-16 Liter. Bei genau dem von dir genannten Wildtrak.
 
Zuletzt bearbeitet:
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15 Sep 2019
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Wenn meiner im Service ist dann muss ich immer wieder einen Ranger aus dem Fuhrpark nutzen. Haben auch einige bei uns in der Abteilung, Probleme ohne Ende. Bleiben im Fuhrpark für ca4-5 Jahre, maximal 250000km. 2 mal Motorschaden ist da normal. Geht zwar alles auf Garantie, lästig ist aber auch so. Da ist mir ein Fiesta 10 mal lieber.
10 Liter auf 100km ist nur dann möglich wenn man schon sehr gemächlich fährt. Bei uns im Fuhrpark sind es eher 14-16 Liter. Bei genau dem von dir genannten Wildtrak.

Und wie werden die Autos aus einem Fuhrpark von den Mitarbeitern so gefahren und gepflegt? Ich könnte mir vorstellen, dass da eklatante Unterschiede im Tretverhalten bestehen, als beim Nutzer, der sein Erspartes dafür ausgegeben hat.

Motorschaden in vermehrter Zahl könnten auch darin begründet sein.
 
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Und wie werden die Autos aus einem Fuhrpark von den Mitarbeitern so gefahren und gepflegt? Ich könnte mir vorstellen, dass da eklatante Unterschiede im Tretverhalten bestehen, als beim Nutzer, der sein Erspartes dafür ausgegeben hat.

Motorschaden in vermehrter Zahl könnten auch darin begründet sein.
Ja, das könnte Teil des Problems sein.

Trotzdem hat es seinen Grund, dass Toyota die Leistungsdichten der Motoren eindeutig in niedrigeren Bereichen hält und für die höhere Leistung dann von 2,4 Liter auf 2,8 Liter Hubraum im Vier-Zylinder geht: Toyota will den Ruf der Haltbarkeit & Zuverlässigkeit nicht verlieren. Daher meinerseits klare Präferenz für dieses Konzept.

Auch zu beachten: Im PKW laufen hochaufgeladene Motoren generell mit einer niedrigen Grundlast wegs des geringeren Luftwiderstands und der geringeren Masse gegenüber einem Pickup. Wenn man sie also nicht permanent über die Autobahn prügelt sondern die Höchstleistung nur gelegentlch nutzt kann das Konzept stimmig & ökonomisch sein. Im Pickup sehe ich diese Verhältnisse für einen 2,0 Liter Motor aber nicht wirklich positiv im Sinne von langlebig & zuverlässig. Wurde ja aber schon oft diskutiert hier...

Viel Glück mit euren Fahrzeugen und vor allem Waidmannsheil, concolor
 
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