Forst hat versagt đŸ€”

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#17
Diese Einstellung hat zunĂ€chst schon ihren Charme und wird in Bayern auch im Offenland praktziert. Wir ĂŒberziehen unser Offenland, sprich die Landwirtschaft mit allen möglichen Programmen, z.B. KULAP am grĂŒnen Tisch gemacht. Wenn wir dann ehrlich sind: Was hat es bisher gebracht? Konnte der RĂŒckgang der BiodiversitĂ€t gestoppt werden? Wir drehen uns stĂ€ndig im Kreis und jammern. Vielleicht hilft es ĂŒber den Tellerrand zu schauen.

Kann man von anderen etwas lernen? Wenn ich nach CZ schaue, mit den großen Feldern dann habe die dort mehr Artenvielfalt als 20 km weiter westlich ĂŒber der Grenze. Schauen wir nach Brandenburg oder McPomm. Riesige Felder aber dazwischen die Söller aus der Eiszeit entstanden, nicht durch ein Programm gefördert. Aber eben auch nicht angetastet durch irgendein Schutzkonzept.

Ich denke dass in CZ der Anteil von WÀldern, Feldgehölzen und AuwÀldern die nicht genutzt werden bei geschÀtzen 30 % liegen. Zumindest dort wo ich mich bewege...
Ich will niemand langweilen, soll ich mal ein paar Beispiele einstellen? Überall dort wĂŒrde bei uns einmal geregelte Forstwirtschaft auf diesen FlĂ€chen entstanden sein.
Ich gehe jetzt 50 Jahre jagern,fast außschließlich im gleichen Revier. Es ist genauso ,wie Du beschreibst. Gesetze und Vorschriften gibts mitlerweilen genug,die BiodiversitĂ€t geht dabei den Bach runter . Ein hahnebĂŒchendes Bsp. hier ist die von der EU geförderte Schwarzbrache. Fast 60(!) ha sind hier bei mir seit 5 Jahren betroffen. WĂ€chst was GrĂŒnes hoch,wird`s umgegrubbert. Total tote FlĂ€che.Die Folge,keine Insekten,keine WildĂ€sung,Bodenerosion !Vor ĂŒber 20 Jahren war da Stillegung mit BlĂŒhaufwuchs und eine tolle BiodiversitĂ€t.Heute wirds immer schlimmer statt besser.Die Schuldigen sitzen in BrĂŒssel und in Berlin !Eingaben nĂŒtzen nichts,Nabu und FfF kĂŒmmern sich nicht um die wahren Ursachen des Niedergangs unserer Natur !
 
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#18
Ich lese das jetzt hier nicht alles weil MĂŒĂŸig.
Aber fĂŒr mich sind die Förster / der Forst verantwortlich fĂŒr die jetzige Situation denn ausschließlich unsere Förster zeichnen fĂŒr diesen Deutschen Wald seit 70 Jahren verantwortlich da ist es ein Hohn wenn sich Heute ausgerechnet Förster berufen fĂŒhlen die Probleme die wir ohne Sie nicht hĂ€tten zu lösen.

Ich weiß es ist provokant aber nun mal meine Meinung;)

Das ist ungefĂ€hr so schlau wie dem VW Fließband Mitarbeiter das Dieselgate vorzuwerfen...

Der Förster bekommt die Vorgaben aus der Politik oder vom EigentĂŒmer und setzt diese um,
 
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#19
Das ist ungefĂ€hr so schlau wie dem VW Fließband Mitarbeiter das Dieselgate vorzuwerfen...

Der Förster bekommt die Vorgaben aus der Politik oder vom EigentĂŒmer und setzt diese um,
Ja stimmt sind immer die anderen schuld hat mir meine Oma schon erzĂ€hlt und außerdem haben alle nix gewusst.
Die Förster sind die Fachleute zumindest behaupten sie das von sich Sie sind Verantwortlich und sonst niemand.
 
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#20
Auch Förster sind Kinder ihrer Zeit und der Zielrichtung des Staates durch Unis und Lehranstalten, wie auch Lehrer oder Richter.
Gar nix zu machen, weil erkannt wird, dass etwas falsch war, bringt auch nix.
Jeder Versuch, falsche Dinge zu korrigieren ist besser, als nur einen Zustand zu beklagen.

Wenn ein Staatsdiener gegen die staatlichen Vorgaben angeht, weil er glaubt es besser zu wissen, dann bleiben nur wenige Möglichkeiten und nur wenige werden eine Zukunft außerhalb ihres Berufes finden können, allenfalls noch als Politiker, die u.U. seine PensionsansprĂŒche kompensieren.
 
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#21
@Dergerl
Ok, die Logik gefĂ€llt mir. Du bist der SouverĂ€n, Du bist verantwortlich fĂŒr unsere Gesetze, Du bist derjenige, den wir jetzt fĂŒr die ZustĂ€nde in diesem Land verantwortlich machen. Hang 'm high.
 
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#22
Ernsthaft. Der klassische Förster hat in diesem unserem Lande gar nix zu sagen. Der ist ausfĂŒhrendes Organ. Der darf BĂ€ume anmalen und Unternehmer beaufsichtigen. Die Waldbaurichtlinienkompetenz liegt beim Betriebsleiter, frĂŒher Forstamtsleiter. Der sagt, wann welche BĂ€ume angemalt werden dĂŒrfen, welche Baumarten die nĂ€chste Generation bilden werden, welche Unternehmer zu beschĂ€ftigen sind. Und die bekommen das vom Vorstand aufgegeben. FrĂŒher Ministerium, OFD etc.

Die beratenden Förster bei der Verwaltung bekommen ihre Richtlinien vom Ministerium, was wann wie gefördert wird ist von der EU abhÀngig. In dem Rahmen wird beraten, immer schon.

Entscheidend sind am Ende ein paar Hansel ganz weit oben.
 
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#23
Auch Förster sind Kinder ihrer Zeit und der Zielrichtung des Staates durch Unis und Lehranstalten, wie auch Lehrer oder Richter.
Gar nix zu machen, weil erkannt wird, dass etwas falsch war, bringt auch nix.
Jeder Versuch, falsche Dinge zu korrigieren ist besser, als nur einen Zustand zu beklagen.

Wenn ein Staatsdiener gegen die staatlichen Vorgaben angeht, weil er glaubt es besser zu wissen, dann bleiben nur wenige Möglichkeiten und nur wenige werden eine Zukunft außerhalb ihres Berufes finden können, allenfalls noch als Politiker, die u.U. seine PensionsansprĂŒche kompensieren.
Ja aber das versuchen sie jetzt seit 50 Jahren ohne Erfolg im Gegenteil sie wissen immer genau wer von den anderen Schuld ist und zeigen mit dem Finger ĂŒberall hin nur nicht auf die Verursacher.
 
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#24
50 Jahre sind nix im Wald. Den "Erfolg" der letzten 50 Jahre werden Du und ich nicht mehr erleben.
 
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#25
@Dergerl
Ok, die Logik gefĂ€llt mir. Du bist der SouverĂ€n, Du bist verantwortlich fĂŒr unsere Gesetze, Du bist derjenige, den wir jetzt fĂŒr die ZustĂ€nde in diesem Land verantwortlich machen. Hang 'm high.
Ich weiß Das Förster nur Marionetten sind die Schuldigen sind immer die anderen.
Wenn der Elefant durch den Porzelanladen geht dann ist auch der Ladenbesitzer schuld weil der Elefant konnte ja nicht wissen das dort ein Porzellanladen ist.

Unser Problem ist keiner ĂŒbernimmt mehr Verantwortung alle zeigen auf die anderen. Der Wald ist Förstersache und das was wir Heute sehen von Förstern so gemacht worden in den letzten 70 Jahren.
 
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#26
Die Bundesregierung kann natĂŒrlich gut ein 5%-Ziel verkĂŒnden, wenn sie selber de facto nur 0,...% dazu beitragen kann, indem sie FlĂ€chen an die DBU oder andere abgibt.
Es ist und bleibt nach meiner Überzeugung unsinnig, aber zweifellos öffenlichkeitswirksam FlĂ€chen (z.B. durch DBU, oder als Ausweisung zum Nationalpark) um der Umwelt Willen "zu schĂŒtzen". Dadurch schafft man sich neue Probleme durch teilweise fehlende/mangelnde Bejagung auf den angrenzenden FlĂ€chen.
Es hilft in meinen Augen sehr viel mehr, viele kleinere Bereiche ökologisch wertvoller zu gestalten und dadurch ein Netz im Verbund mit WirtschÀftsflÀchen in Wald und Flur zu schaffen.

wipi
 
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#27
Was mir ĂŒberhaupt nicht gefĂ€llt ist das Södersche Dummsprech, daß nun ein "Klimawald" einen Wirtschaftswald vorzuziehen sei, bzw. das dieser "wertvoller" sei als ein Wirtschaftswald.

Gerade der Wirtschaftswald und die damit verbundene Gewinnerzielungsabsicht hat doch zu einem Waldwachstum beigetragen. Lieber eine ordentliche Holzplantage als diesen romantisch verklÀrten "Klimawald"!
 
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#30
Ich weiß Das Förster nur Marionetten sind die Schuldigen sind immer die anderen.
Wenn der Elefant durch den Porzelanladen geht dann ist auch der Ladenbesitzer schuld weil der Elefant konnte ja nicht wissen das dort ein Porzellanladen ist.

Unser Problem ist keiner ĂŒbernimmt mehr Verantwortung alle zeigen auf die anderen. Der Wald ist Förstersache und das was wir Heute sehen von Förstern so gemacht worden in den letzten 70 Jahren.

Wenn du die Probleme etwas genauer benennen könntest.....der Wald den wir heute sehen ist deutlich mehr und Artenreicher als der vor 70 Jahren.

Ja BorkenkÀfer....aber es war nunmal Bauholz notwendig. Der Wald heute steht ganz gut da, mindestens mal der Wirtschaftswald.

Der Förster ist kein klimawissenschaftler und wenn du vorraussagen kannst wie Sonne und Regen in 70 Jahren sind dann mach das bitte, da warten wir in ganz Deutschland drauf das das jemand schafft.Unter der Annahme des Klimawandels werden heute ĂŒbrigens die WĂ€lder fĂŒr in 70 Jahren umgebaut.
 
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