Forst, Sauen und Hunde OT Bewegungsjagden 19/20

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#16
So lange sie das tun, müssen sie sich die Kritik gefallen lassen, für ihre Jagden einen "attraktiven" Wildbestand zu halten, der (hohe) Standgelder rechtfertigt und teilweise "suboptimale" Teilnehmer mit allen bekannten Nachteilen zulässt. Das wird sich argumentativ NICHT mit waldbaulich orientierter Jagd vereinbaren lassen. Deshalb würde ich es als Forstbetriebsleiter so nicht durchführen, aber das müssen die jeweiligen Leiter selbst entscheiden und dann die Kritik auch einstecken.
Das kennt doch hier fast jeder, deshalb ist die forstliche Argumentation von Waldumbau und Klimaretten ja so kritisch beleumdet. Du glaubst doch nicht im Ernst, daß Jäger und Bürger zwischen Forstbetriebsleitung A und Forstbetriebsleitung B unterscheiden.
 
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#18
Das kennt doch hier fast jeder, deshalb ist die forstliche Argumentation von Waldumbau und Klimaretten ja so kritisch beleumdet. Du glaubst doch nicht im Ernst, daß Jäger und Bürger zwischen Forstbetriebsleitung A und Forstbetriebsleitung B unterscheiden.
Von wem kritisch beleumdet, doch jur von teilen der Jägerschaft😉
 
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#19
Eigentlich unglaublich bei den derzeitigen Schäden in der Landwirtschaft und der ASP vor der Tür.......
Da kenn ich aber einige Privatjagden wo noch frisch fröhlich Schwarzwild gehegt wird, als geb es kein morgen. Beim eigenen Spaß hört die Verantwortung für die Allgemeinheit auf.
 
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#21
Da gibts im Südlichen Bayern auch einen Forstbetrieb, BaySF, bei dem den Begehern verboten wurde Schwarzwild zu schießen weil die Sauen ja gut für den Waldumbau sind.........
Bausaujäger
Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen. Es gibt einen klaren politischen Auftrag. Vielleicht unterläuft das ein Revierleiter "unter der Hand" aber laut darf das kein Forstbetriebsleiter sagen. Der hätte am nächsten Tag ein Mitarbeitergespräch in Regensburg. Die Zeiten unter den Forstdirektionen, wo manche Amtsleiter schon sowas wie Narrenfreiheit hatten, sind Gott sei Dank vorbei. Es gibt eine klar Linie.
Verglichen mit vielen anderen Bundesländern haben wir in Bayern zwar eine wesentlich geringere Schwarzwilddichte, aber größere "Probleme" als die anderen. Wenn ich lese was auf den Jagden wo Stöbi teilnimmt auf der Strecke liegt...:unsure:
Drückjagdnomaden würden zwar vielleicht einmal kommen, dann aber kein zweites Mal. Und hier will sie auch niemand. Man muss die Fehler anderer Bundesländer nicht nachmachen.
 
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#22
Die Jagden mit Standgeld und komplette Jagden für ausländische, zahlende Gäste, werden hier aber ausschließlich von Landes- und Stiftungsforsten durchgeführt...

Wir leben ja nun im gleichen Bundesland und ich kann Dir sagen, dass ich an nahezu allen DJ des grössten Stiftungsforsten in Niedersachsen ( es sind +-35) teilnehme. Nicht eine einzige Jagd wird verkauft, weder an Aus- noch an Inländer!! Es werden auch keine „Eintrittsgelder“ erhoben!
Auch bei den Jagden der niedersächs. Forstämter, an denen ich teilnehme, dürfen neben ausländischen Gästen immer auch deutsche Gäste teilnehmen, Eintrittsgelder werden meist nicht verlangt!
 
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#23
Nee nee FSK, die schwedischen Gäste kommen wegen der guten Luft und der freien Standwahl ohne Entgelt nach Niedersachsen:cool: und das schon seit 10+ Jahren und immer in den gleichen Forstämtern. Den Streit zwischen einem großen Deutschen Veranstalter und einem Forstamt, hier in der Nähe, hat es auch nicht gegeben... Und natürlich hat niemand Jagden an einen Automobilhersteller verkauft sondern mal so für diesen ausgerichtet, weil man selbst ja Subaru fährt...
 
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#24
Nee nee FSK, die schwedischen Gäste kommen wegen der guten Luft und der freien Standwahl ohne Entgelt nach Niedersachsen:cool: und das schon seit 10+ Jahren und immer in den gleichen Forstämtern....
Dann wäre meine erste Vermutung, dass es sich bei diesen Gästen um ausgezeichnete Jäger für Bewegungsjagden handelt, die der Forstbetrieb sehr gern wieder dabei haben möchte...
 
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#25
Wir leben ja nun im gleichen Bundesland und ich kann Dir sagen, dass ich an nahezu allen DJ des grössten Stiftungsforsten in Niedersachsen ( es sind +-35) teilnehme. Nicht eine einzige Jagd wird verkauft, weder an Aus- noch an Inländer!! Es werden auch keine „Eintrittsgelder“ erhoben!
Auch bei den Jagden der niedersächs. Forstämter, an denen ich teilnehme, dürfen neben ausländischen Gästen immer auch deutsche Gäste teilnehmen, Eintrittsgelder werden meist nicht verlangt!
Die Niedersächsischen Landesforsten und die angegliederten Stiftungen nehmen keine Standgelder?
 
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#26
einige dieser Gäste haben sich der massen daneben benommen und die Sau raus gelassen, dass 2 Deiner Kollegen sich geweigert haben noch mal eine Jagd mit diesen Gästen durchführen zu wollen. Weil die Anzahl abgegebener Schüsse in keinem Verhältnis zur Strecke stand, weil immer nicht freigegebenes Wild mit dort lag und weil man tagelang nachgesucht und immer noch verendete Stücke gefunden hat und das nicht vom Hörensagen, sondern von einem Freund, der involviert war.
 
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#27
Da gibts im Südlichen Bayern auch einen Forstbetrieb, BaySF, bei dem den Begehern verboten wurde Schwarzwild zu schießen weil die Sauen ja gut für den Waldumbau sind.........
Das halt ich für eine ausgesprochene Latrinenparole. Nenn mal Roß und Reiter, behaupten kann man viel...
 
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#28
Die verlinkte Jagd war nicht "beim Forst", sondern auf 300 ha Privatrevier.

Und es nicht "der Forst", der kein Interesse an drastisch reduzierten Schwarzwildbeständen hätte, sondern die "passionierten Saujäger", die sich ohne satte SW-Bestände in "arbeitslose Saujäger" oder "passionierte Gelegenheitsjäger" umtaufen lassen müssten. ;)
"Da gibts im Südlichen Bayern auch einen Forstbetrieb, BaySF, bei dem den Begehern verboten wurde Schwarzwild zu schießen weil die Sauen ja gut für den Waldumbau sind........ "

Mal die Zahlen in Bayern: Laut BJV-Homepage sind in Bayern 6,8 Mio ha bejagbare Fläche. Davon entfallen nur rund 0,8 Mio ha auf Staatsforsten. Das sind nach meiner Rechnung rund 11,7% (nicht 13%, wie der BJV schreibt). Dazu kommt, dass auch einige Staatsjagden an Private verpachtet sind.
Ich Jagdjahr 2018/19 wurden in Bayern insgesamt 65.455 Stück Schwarzwild erlagt. Davon 11.713 beim Staat. Das entspricht einem Prozentsatz von fast 18%. Im Schnitt fallen also im Staatswald mehr Sauen pro Fläche als bei den Privaten. Wer züchtet hier wohl Schwarzwild?
 
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#29
Wie gesagt, ich bin bei fast allen DJ des grössten Stiftungsforstes ( nahezu 30.000ha) dabei - und da werden weder Stand - noch Eintrittsgelder erhoben und auch nichts an ausländische Gäste verkauft!
Das ist definitiv so! Wenn jemand etwas anderes behauptet, sagt er nicht dieWahrheit!
Alleine finden dort in dieser Woche ab morgen jeden Tag DJ statt!
 
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