Fotosammlung von der Jagd

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Ich war als etwa zehnjähriger Treiber bei einer Treibjagd in Rheinhessen und dann auch abends beim Schüsseltreiben. Dort hat der Jagdherr dann als einen Programmpunkt den "Überjäger" von Löns vorgelesen. Die Gäste - allesamt gestandene Jäger aus gesamt Westdeutschland - haben damals sorgenvoll die Stirn gerunzelt und in ihre Weingläser geschaut. Damals habe ich sie nicht verstanden; heute schon. ;)

https://gutenberg.spiegel.de/buch/kraut-und-lot-1631/29
Dein Beitrag wär durchaus ein neues Thema wert ;). Insbesondere in Zeiten von bald (?) flächendeckendem Einsatz von WB- und Nachtsicht-Vorsatzgeräten an 365 Tagen im Jahr auf alle Schalenwildarten :unsure:...
Gruss W.
 
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Müssen wir da mitmachen? Obwohl.......hin und wieder wäre es vielleicht gar nicht schlecht, so etwas zu haben.
Na ja, manche Pächte müssen vielleicht schon, weil sie ansonsten rausfliegen. Ich fragte mal einen, warum sie das machen, worauf er mir antwortete, dass der Förster ihm das vorgibt.
Bei Wald mit reichlich Farn, weiss man, wie das ausgeht. Ob denen richtig wohl dabei ist, weiss ich nicht.
Gruss undWaidmannsheil, DKDK.
 
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Tja, da zeigt sich, wer als Junge auch mal Papas Bücherschrank mit Jagd- und Naturbüchern durchgearbeitet hat, neben Treiber- und sonstigen Diensten.
Der kennt solche Vokabeln auch noch im Jahr 2019 d.H.….:giggle:
;)Leider Fehlanzeige, mein Vater war Metzger, da standen ein paar Bücher übers Schlachten und Wursten. Habe keine Jäger in der Familie, mein Großvater musste nach dem um den 1. Weltkrieg immer als Bub einen Wilderer begleiten, der schlug die Hasen auf den Äckern mit einen Stock tot. Mein Opa musste den Sack tragen. Der Mann war sehr gewalttätig und alle hatten Angst vor ihm.
Mit 12 war ich dann selbst bewaffnet, zur Verteidigung des artenreichen Haustierbestandes. Aber ich habe gelesen was zu bekommen war, das ist richtig. Der Mordhirsch war auch dabei, Hermann Löns Pflichtprogramm. Später dann Behnke mit dem Hasenfeld.

Niemand interessierte sich damals für Laborierungen, Geschossgewichte und Flugbahnen.

Wegen der Technik ist mir nicht bange. Das die Hunde jetzt alle mit Garmin herumlaufen das stört doch auch niemand. Keine Sorge viele Käufer von Vorsatzgeräten sind "keine Jäger", haben es nicht gelernt, sie bohren auch damit keine dicken Bretter. Ich kenne inzwischen eine ganze Reihe davon, Magazinkapazität geht vor Können. Bei mir bekämen alle Jungjäger die ersten drei Jahre nur Einzellader, damit sie lernen sich zu beherrschen.

Bald ist es wieder soweit mit den Fasanen in CZ und den Vollerntern mit einem Eimer voll Patronen drin. Man muss sich nur schämen.
 
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Ich war als etwa zehnjähriger Treiber bei einer Treibjagd in Rheinhessen und dann auch abends beim Schüsseltreiben. Dort hat der Jagdherr dann als einen Programmpunkt den "Überjäger" von Löns vorgelesen. Die Gäste - allesamt gestandene Jäger aus gesamt Westdeutschland - haben damals sorgenvoll die Stirn gerunzelt und in ihre Weingläser geschaut. Damals habe ich sie nicht verstanden; heute schon. ;)

https://gutenberg.spiegel.de/buch/kraut-und-lot-1631/29
Der Mann war ein Seher!!!
 
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Jagd reduziert sich bei vielen auf die physikalische Wirkung von versch. Metallen unterschiedlicher Durchmesser bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Sorry ist nicht meine Welt, die ganzen Kaliberdiskussionen etc. Ich sehe die Jagd so wie tommy-lee, jage gern im Ausland natürlich gegen Geld. Aber man kauft eine Jagd, vielleicht das letzte Abenteuer, aber keinen Abschuss.
 
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im letzten Punkt sind wir nicht überein, sonst volle Zustimmung(y)
Habe einmal im Ausland gejagt und es kam mir , im Nachhinein, etwas wie Bordell vor. Neide es aber niemand , nur war es nicht meins;) Absolut richtig, Jagd findet weder in einem Stall noch in einem Schlachthaus statt, Garantie gibt es im Autohaus...
Aaaaber würde ich gern einmal auf Elch waidwerken und das wird in NDS eher schwierig.
 
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Ich habe es hier immer schon ein paar Mal geschrieben. Es ist eine Gratwanderung zwischen Garantie (gibt es im Gatter) und reeller Chance. Im Ausland kann man alles erleben, viele wollen das Jagdbordell. Auch das habe ich schon erlebt.
Ich fahre nie mit zu hohen Erwartungen irgendwo hin, liegt vielleicht am Alter. Das mit dem Elch verstehe ich. Hab in meinem Jägerleben einen! gesehen und erlegt. Schaufler in Estland auf Alleinjagd ohne Führer, ein unvergessliches Erlebnis. Du kannst natürlich Pech haben und bei 5 Tagen Autopirsch landen. Ich hatte Glück, der Guide testet die Klienten immer zuerst. Dann gingen wir alleine los, er schlief im Auto. Pirsch zum Hochsitz über eine längere Strecke. Mein Jagdfreund erlegte eine Kalb/Tier-Doublette, auch alleine. Erfüll Dir diesen Traum. Das Leben ist zu kurz um einen schlechten Wein zu trinken.
Oder Ihr marschiert in Schweden ein?
 
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im letzten Punkt sind wir nicht überein, sonst volle Zustimmung(y)
Habe einmal im Ausland gejagt und es kam mir , im Nachhinein, etwas wie Bordell vor. Neide es aber niemand , nur war es nicht meins;) Absolut richtig, Jagd findet weder in einem Stall noch in einem Schlachthaus statt, Garantie gibt es im Autohaus...
Aaaaber würde ich gern einmal auf Elch waidwerken und das wird in NDS eher schwierig.

Melde dich mal, vielleicht kann ich helfen!

Gruß

Prinzengesicht
 
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