Fox Geschosse

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Da sind wir uns einig, insbesondere bei offensivem Pulver. Drum ist es für mich basic, begleitende Geschwindigkeitsmessungen zu machen, wenn es Richtung Grenze geht.

Guillermo
 
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dass einem die büx nicht sofort um die ohren fliegt wenn man ausversehen mal 3-400bar überläd sollte einem klar sein.
eigentlich is es sogar relativ schwer mit den angegebenen pulvern so hart zu überladen sodass es richtig gefährlich wird.
nimmt man aber (eigentlich) viel zu schnelle dann kann das schon schnell passieren.
 
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Für das 150er Fox verwende ich RS52, einfach weil es deutlich mehr V0 erreicht mit gleichem Druck.
Hier mal die Ladedaten von Reload Swiss zu den Fox Geschossen:
Screenshot_20220123-171702_Chrome.jpg
Beste Ergebnis von 15mm Streukreis hatte ich bei 69,8mm L6 mit 45,5gr RS52.
Ergibt 850 m/s aus 53cm Lauf und 820 m/s aus 43cm Lauf.

In 30-06 waren die Ergebnisse vom Streukreis her besser mit N140 mit genau der Ladeempfehlung von Fox mit konstant 10mm Streukreis.
V0 hierbei aus 47cm Lauf sind 820 m/s.
 
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Hat hier schon jemand die 150gr Fox in der 3006 mit RS52 geladen?

In den offiziellen Ladedaten sind 56gr RS60 bei einer L6 von 79,7mm hinterlegt. Damit komme ich mit den realen Hülsenvolumen auf 100,8% Ladeverhältnis.
Da die Labo in einer Büchse mit einer realen LL von 48,5cm und SD genutzt werden soll, kam mir die Idee RS52 zu verwenden.
Mit meinem angepassten Pulvermodell für RS52 liefert die Labo mit 51gr 3570bar Pmax bei 93,2% Ladeverhältnis.
Bei einem Ladeverhältnis von unter 95% bin ich mir aufgrund mangelnder Erfahrung unsicher.
 

Wheelgunner_45ACP

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Das dürfte schon funktionieren. Ich ziehe die Grenze bei einer Ladedichte bei 85 bis 90% beim RS52 und in der 8*57IS
 
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Hatten auch mit dem RS52 aus dem 47cm Lauf der 30-06 getestet.
Müsste ich nachher zu Hause nochmal schauen mit welchen genauen Ladedaten ich die damals gebastelt hatte.
Alles über 90% Ladeverhältnis sehe ich unkritisch.
Präzision mit dem N140 war allerdings so gut, dass wir auf die zusätzliche V0 mit RS52 verzichtet haben, auch wenn der Streukreis mit dem RS52 mit ca. 20mm auch gut war.
 
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Das dürfte schon funktionieren. Ich ziehe die Grenze bei einer Ladedichte bei 85 bis 90% beim RS52 und in der 8*57IS
Vielen Dank!

Hatten auch mit dem RS52 aus dem 47cm Lauf der 30-06 getestet.
Müsste ich nachher zu Hause nochmal schauen mit welchen genauen Ladedaten ich die damals gebastelt hatte.
Alles über 90% Ladeverhältnis sehe ich unkritisch.
Präzision mit dem N140 war allerdings so gut, dass wir auf die zusätzliche V0 mit RS52 verzichtet haben, auch wenn der Streukreis mit dem RS52 mit ca. 20mm auch gut war.
Das wäre super. Dankeschön!
Gerade bei dem leichteren bleifreien Geschossen für den jagdlichen Einsatz halte ich die paar m/s schon für sinnvoll. 840m/s halte ich für realistisch. Für eine Labo mit den Fox Target wäre das N140 hingegen meine erste Wahl.
 
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@nivier Das war die Ladung mit dem RS52 in 30-06 (ca 855 m/s aus 47cm Lauf):
30-06 Fox 150gr RS52.PNG

Und das hier dann die Ladung mit N140, welche er jetzt aufgrund der etwas besseren Präzision verwendet (ca 820 m/s aus 47cm Lauf):
30-06 Fox 150gr N140.PNG
 
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Wheelgunner_45ACP

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Seit mit GRT vorsichtig, die Daten waren im Vergleich zur BA- Messung deutlich weiter weg wie bei QL. Kostenfrei hin oder her. Hatte da vereinzelt ein Delta beim Gasdruck bis zu 1000bar über Simulation. Bei QL und den absolut gleichen Vorgeben war der Gasdruck oft deutlich näher an den BA. Messungen.

Und vor allem beim RS52 . . . Die V0 lag dagegen gar ned so weit weg von der Simulation, um auf das Aufmerksam zu machen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass du alle Parameter, beispielsweise Hülenvolumen und -länge deiner Hülse der Berechnung zu Grunde legst
 
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Seit mit GRT vorsichtig, die Daten waren im Vergleich zur BA- Messung deutlich weiter weg wie bei QL. Kostenfrei hin oder her. Hatte da vereinzelt ein Delta beim Gasdruck bis zu 1000bar über Simulation. Bei QL und den absolut gleichen Vorgeben war der Gasdruck oft deutlich näher an den BA. Messungen.

Und vor allem beim RS52 . . . Die V0 lag dagegen gar ned so weit weg von der Simulation, um auf das Aufmerksam zu machen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass du alle Parameter, beispielsweise Hülenvolumen und -länge deiner Hülse der Berechnung zu Grunde legst
1000bar überdruck im grt und die messung dann drunter oder andersrum ?
 
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Seit mit GRT vorsichtig, die Daten waren im Vergleich zur BA- Messung deutlich weiter weg wie bei QL. Kostenfrei hin oder her. Hatte da vereinzelt ein Delta beim Gasdruck bis zu 1000bar über Simulation. Bei QL und den absolut gleichen Vorgeben war der Gasdruck oft deutlich näher an den BA. Messungen.

Und vor allem beim RS52 . . . Die V0 lag dagegen gar ned so weit weg von der Simulation, um auf das Aufmerksam zu machen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass du alle Parameter, beispielsweise Hülenvolumen und -länge deiner Hülse der Berechnung zu Grunde legst
Selbstverständlich passe ich Parameter, wie Hülsenvolumen, Geschosslänge, usw. immer individuell an.
Im Vergleich zu Daten aus dem DEVA Buch und Ladedaten von Reload Swiss komme ich mit den Berechnungen in GRT auf ziemlich ähnliche Werte. Frage ist da halt auch wie die Hersteller ihre Werte ermitteln, es werden mit Sicherheit nicht alle Ladungen getestet, sonder wahrscheinlich auch einfach mit QL errechnet.
Einzig die V0 ist bei mir mit dem RS52 immer ewtas höher.
Da ich aber keinerlei Überdruckanzeichen habe und in den Berechnungen unterhalb 4000 bar bleibe, sehe ich da kein Risiko.
Abgesehen davon muss es schon sehr viel drüber sein, damit es wirklich gefährlich wird.
Hab mich mit einem Sachverständingen mal unterhalten, der sich mit Unfälle mit Waffen beschäftigt und auch Lehrgänge für den Wiederladerschein gibt. Ihm ist noch nie ein Fall mit einem modernen Repetierer unter gekommen bei dem durch eine zu starke Ladung die Büchse gesprengt wurde. Wenn dann nur durch falsches Pulver oder aber zu geringes Ladeverhältnis. Die R93 lassen wir da jetzt mal außenvor.
Das soll aber natürlich nicht heißen, dass ich die Pmax ignoriere oder für unerheblich erachte.
 
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Es ist halt am Ende immer nur eine Simulation.

Bei meiner 7x65R ist es bei N150 genau umgekehrt, QL hat deutlich niedrigere Druck-Werte als GRT (mit dem Fox .284 in 130 grain) bei gleicher Ladung und auch sonst gleichen Parametern.
 

Wheelgunner_45ACP

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Da ich aber keinerlei Überdruckanzeichen habe und in den Berechnungen unterhalb 4000 bar bleibe, sehe ich da kein Risiko.
Was sind denn für dich Anzeichen von Überdruck. Ich kenne da keines, das wirklich verlässlich ist. Ob beispielsweise ein ZH flach ist oder im Schuss aus der Glocke raus kommt, kann auch andere Ursachen haben.
 
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Zündhütchen flach gedrückt, Krater um den Einschlag des Schlagbolzen, Abdruck vom Stoßboden des Verschluss es auf der Hülse, ...
Ob man daran aber erkennt ob der Druck noch bei 4000 oder schon bei 4500bar liegt, kann ich nicht beurteilen und wird von vielen anderen Faktoren außer dem Druck mit beeinflusst.
Sicher sein kann ich so aber, dass es keine gefährliche Ladung ist.
 

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