Fragen beim Lernen....

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25 Feb 2007
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#1
Ich lese Seibt und Heintges und erstelle mir Zusammenfassungen bzw schreibe mir meine eigenen Unterlagen als Merkhilfe!

Ich stelle dann immer wieder fest das sich Fragen auftun, welche ich mir mühsam aus dem Netz raus suchen kann, welche ich aber lieber kurz erfragen würde!
Blöd, ich habe keinen Jäger in der Verwandtschaft!

Kann ich hier fragen, nach dem Motto, kurze Frage - kurze Antwort?
 
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#2
Klar kannst du fragen, nicht immer sind die Antworten freundlich oder brauchbar....
In der Regel ist aber was Brauchbares dabei!
 
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#3
1.Frage (Rotwild aber gilt für alle Cerviden)

Das Folgegeweih kommt sofort nach dem Abwurf?
Also ein ewiger Kreis bzw. das Geweih fällt weil im Rosenstock sozusagen das neue bereits keimt?

Etwas muss ja den Abwurf auslösen!
Das Lichtverhältnisses der Jahreszeiten die Hormone steuern und diese den Wachstum steuern ist mir klar..

Danke!
 
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#5
Meine Frage bezieht sich eher auf den Abwurf!
Ist es wie bei Milchzähnen und endgültigen Gebiss dass der „Keimling“‘des neuen Geweih dafür sorgt dass das alten fällt?
 
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#7
Meine Frage bezieht sich eher auf den Abwurf!
Ist es wie bei Milchzähnen und endgültigen Gebiss dass der „Keimling“‘des neuen Geweih dafür sorgt dass das alten fällt?
Vielleicht erbarmt sich ja noch einer der Biologen, Tierärzte und anderer Wissenden hier, bis dahin kann ich Dir soviel sagen:

Es ist nicht wie beim Gebiss, dass da etwas "nachschiebt". Du hast Dir ja oben mit den Lichtverhältnissen und der hormonellen Steuerung eigentlich die Antwort schon selbst gegeben. Der Petschaft am Haupt ist im Grunde die Sollverbindungsstelle zwischen Geweih und Hauptknochen. Sobald die Tage dunkler werden (und die Brunft vorüber ist) löst sich diese Verbindung nach und nach auf und wird weniger fest, was dann im Abwurf der Stangen mündet. Sobald die Tage wieder länger werden, wird neu aufgebaut. So wurde es mir vor Jahren beim JS mal erklärt.


PS: Solltest Du gerade das grüne Abitur machen, finde ich es super, dass Du Bücher wälzt. Ein kleiner Tipp dazu: Besorge Dir für Dein Bundesland den Prüfungsfragenkatalog und lerne anhand der Fragen den Stoff aus dem Unterrichtsmaterial, der direkte Bezug macht das lernen leichter.

Gruß,
G
 
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#8
Vielleicht erbarmt sich ja noch einer der Biologen, Tierärzte und anderer Wissenden hier, bis dahin kann ich Dir soviel sagen:

Es ist nicht wie beim Gebiss, dass da etwas "nachschiebt". Du hast Dir ja oben mit den Lichtverhältnissen und der hormonellen Steuerung eigentlich die Antwort schon selbst gegeben. Der Petschaft am Haupt ist im Grunde die Sollverbindungsstelle zwischen Geweih und Hauptknochen. Sobald die Tage dunkler werden (und die Brunft vorüber ist) löst sich diese Verbindung nach und nach auf und wird weniger fest, was dann im Abwurf der Stangen mündet. Sobald die Tage wieder länger werden, wird neu aufgebaut. So wurde es mir vor Jahren beim JS mal erklärt.


PS: Solltest Du gerade das grüne Abitur machen, finde ich es super, dass Du Bücher wälzt. Ein kleiner Tipp dazu: Besorge Dir für Dein Bundesland den Prüfungsfragenkatalog und lerne anhand der Fragen den Stoff aus dem Unterrichtsmaterial, der direkte Bezug macht das lernen leichter.

Gruß,
G
Beobachtung: Je älter ein Stück, um so kürzer und dicker sind die Rosenstöcke.

Da schiebt kein „Zahn“ oder so von unten.

Hier die Erklärung:
https://www.google.de/amp/s/wildundhund.de/ansprechregeln-fuer-rehboecke/amp/
 
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#9
Danke...
Den Fragenkatalog habe ich... sowohl Papier als auch App!

Ich mache in NDS gerade meinen Schein, Schießen bestanden, Waffenkunde ist kein Problem, aber Haarwild will ich vertiefen!
Es geht nicht um den Schein selber, es geht darum zu wissen "warum und wie" weil ich mir in Zusammenhängen das ganze auch leichter merken kann für Fragen die in der Praktisch-mündlichen kommen können!
Außerdem will ich es eh wissen... was ich weiß, kann ich an meinen Sohn weiter geben..
Ich machen das ganze sehr wahrscheinlich eh 2 mal, einmal jetzt und einmal in 3 1/2 Jahren sobald mein Sohn 16 wird ;-)
 
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#10
Meine Frage ist in sofern schon beantwortet über das "wie" und damit das es kein Kreislauf ohne Pause ist..
 
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#11
Neue Frage.... kommt im Test aber nicht so vor:

Steinmarder und Baummarder können sich nicht kreuzen....
Schon klar, aber warum nicht?
Nur weil der eine ein Kulturfolger ist und der andere ein Kulturflüchter oder such biologisch nicht!

Zweite Frage:
Muffel und Schaf ist klar, aber wie sieht es aus mit Gams-/Steinwild und Ziegen!

Kommt zwar nicht in der Prüfung vor, interessiert mich aber...

Hoffe es erbarmt sich einer...
 
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#12
Rein theoretisch könnten sich Baum und Steinmarder kreuzen, da aus der gleichen Familie. Wurde allerdings noch nie beobachtet, auch nicht in Zusammenhaltung. Auch da wurde beobachtet, dass sich nach Eintreten der Geschlechtsreife Baum und Steinmarder meiden und sich Ihresgleichen zuwenden. Liegt wohl an der unterschiedlichen Lebensweise und dem Lebensraum.

Hybriden Steinbock/Ziege scheint es zu geben. Gibt Erfahrungsberichte aus der Schweiz.

Wird aber ganz sicher kein Thema in einer Jägerprüfung sein.
 
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#13
Hier wird wohl beschrieben, dass es keine Marderhybriden gibt:

Fritz Schmidt: Die Marder und ihre Zucht. Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 1951, S. 13–15.

Gefunden hier!

Bausaujäger
 
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