Freigängerkatzen

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Die dann vorsätzlich ignoriert wird . . Geht ja schon los, wenn die Gemeinde eine Hundeverordnung mit Leinenzwang ab einem gewissen Stockmaß oder generell hat. Oder eine ggf vorhandene Kampfhunderegelung.
Tja, heutzutage beliebt bei den Verantwortlichen. Verordnungen umsetzen macht nur Ärger und kostet Geld.
 
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Ich gebe offen zu das ich Katzen nicht ausstehen kann und auch keinerlei Verständnis für die Besitzer habe die Biester frei rumlaufen zu lassen. Es gibt mittlerweile mehrere Studien die den negativen Einfluss der Freigänger auf die Artenvielfalt belegen, am eindringlichsten ist diese:

Trotzdem schiesse ich keine Katzen, meiner Meinung nach ist das der grösste Bärendienst den wir uns selbst erweisen können - Das generiert nur Munition für Peta und Konsorten und treibt denen neue Unterstützer zu. Ausserdem sind es Haustiere und zuhause wartet jemand auf die, egal wie ignorant der auch sein mag...

Das ist etwas was der Gesetzgeber ändern muss - die sind doch sonst immer recht schnell mit neuen Gängelungen für den Bürger. Der Katzenabschuss wird uns mittelfristig auf die Füsse fallen, das ist ein hoch emotionales Thema was in jedem Talk/Doku/Artikel über die Jagd erwähnt wird und von unseren Gegnern genutzt wird noch ganz Forderungen zu stellen und evtl. durchzubekommen.
 
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21 Jan 2002
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Schreibst du darüber in der örtlichen Tageszeitung, wenn du einen Maistiger erlegt hast?
 
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15 Jul 2013
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unsere-Freigänger- liegen die meiste Zeit faul herum, drinnen und im Garten.
Mach dich mal ehrlich, du hast zwei top ernährte, medizinisch gut versorgte Spitzenpädatoren in körperlichem Bestzustand die du auf die heimischen Kleintiere loslässt. Du siehst sie faul rumliegen, evtl sehen das Vögel, kleine Säugetiere oder Amphibien aus einem komlett anderen Blickwinkel.
 
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Schreibst du darüber in der örtlichen Tageszeitung, wenn du einen Maistiger erlegt hast?
Nein, macht er wahrscheinlich oder besser hoffentlich, nicht!
Braucht er auch nicht, denn du übernimmst ja offensichtlich die Funktion des Schreiberlings hier in diesem Forum, da braucht es keine weitere Dokumentationen und Phrasen mehr durch andere!
 
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Ich gebe offen zu das ich Katzen nicht ausstehen kann und auch keinerlei Verständnis für die Besitzer habe die Biester frei rumlaufen zu lassen. Es gibt mittlerweile mehrere Studien die den negativen Einfluss der Freigänger auf die Artenvielfalt belegen, am eindringlichsten ist diese:

Trotzdem schiesse ich keine Katzen, meiner Meinung nach ist das der grösste Bärendienst den wir uns selbst erweisen können - Das generiert nur Munition für Peta und Konsorten und treibt denen neue Unterstützer zu. Ausserdem sind es Haustiere und zuhause wartet jemand auf die, egal wie ignorant der auch sein mag...

Das ist etwas was der Gesetzgeber ändern muss - die sind doch sonst immer recht schnell mit neuen Gängelungen für den Bürger. Der Katzenabschuss wird uns mittelfristig auf die Füsse fallen, das ist ein hoch emotionales Thema was in jedem Talk/Doku/Artikel über die Jagd erwähnt wird und von unseren Gegnern genutzt wird noch ganz Forderungen zu stellen und evtl. durchzubekommen.




Auf das Neuntöterweibchen das Mohrle eben elegant wie ein Tiger von der Ansitzwarte gefischt hat um zu spielen wartet aber auch jemand zu Hause....

Der Gesetzgeber muss was ändern?
Die kriegen es ja nicht mal hin die Mulchpflicht aufzuheben.
 
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Auf das Neuntöterweibchen das Mohrle eben elegant wie ein Tiger von der Ansitzwarte gefischt hat um zu spielen wartet aber auch jemand zu Hause....
Ich verstehe dich absolut und bin da komplett bei dir. Freilaufende Katzen sind eine Pest für die Natur, nur wir werden das Problem nicht lösen können.

Das grösste Problem daran ist dass wir hier nur verlieren können, jede vermisste Mohrle wird mittlerweile dem bösen Jäger in die Schuhe geschoben und der Katzenabschuss ist immer das erste Argument was unsere Gegner aus der Schublade ziehen um gegen uns zu hetzen. Ein gutes Beispiel ist das unsägliche Video mit der Katze in der Falle, das war ein PR Gau für uns der viel gute Pressearbeit der Verbände zunichte gemacht hat.
Katzen sind leider in Deutschland, eigentlich im kompletten Wertewesten, sakrosankt und durch den (wenn auch berechtigten) Abschuss spielen wir unseren Gegnern in die Karten.

Ich lasse die Finger von den Viechern, nur meine persönliche Meinung und soll auch niemanden diskreditieren der es anders sieht oder macht.
 
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Nein, macht er wahrscheinlich oder besser hoffentlich, nicht!
Braucht er auch nicht, denn du übernimmst ja offensichtlich die Funktion des Schreiberlings hier in diesem Forum, da braucht es keine weitere Dokumentationen und Phrasen mehr durch andere!
Und?
Sorry, das ständige verstecken hinter der political correctness ist zum kotzen.
Ich mache nichts illegales.
 
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Wenn du mit mich der PC meinst. Fein, du bist tatsächlich der erste der mich jemals damit in Verbindung gebracht hat - Meine Freundin lacht übrigens immer noch:D

Der Haustierabschuss wird von unseren Gegnern massiv dazu genutzt Stimmung gegen uns zu machen, einfussreiche Verbände, wie DjGT, BUND und NABU, machen massiv Druck auf die Politik das zu ändern und weiten das auch auf die Raubwildbejagung aus. Die Position der Grünen dazu, die zur Zeit mit an der Regierung sind, kennst du ja (wie ich) aus eigener "hessischer" Erfahrung.
Das hat bei mir nichts mit PC zu tun, nur in Summe bringt mir der Katzenabschuss bei einer jagdlichen "Kosten-Nutzen-Rechnung" gar nichts.
 
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Vorab, ich habe noch nie eine Katze erlegt und weiss auch nicht, ob ich es jemals machen werde.

Aber als ein Besitzer, der sein Tier in die weite Welt ohne Aufsicht entlässt, muss ich mir gewahr sein, dass dieses Tier unter Umständen nicht wieder zurück kommt. Ob das die Straße, anderes Wild, ein Hund oder auch der Jäger ist, spielt da keine Rolle.
Hier eine Schuld beim Jäger sehen zu wollen, obwohl er im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten handelt, finde ich nicht korrekt und fast schon lächerlich.
Ich kann verstehen, dass du die Freude deiner Mutter sehr hoch hältst, aber sie beinhaltet noch lange nicht das Recht, das die Katze draußen machen kann was sie will und das auch noch ohne Konsequenzen.

Das mag alles stimmen was Du schreibst. Jemand anderem quasi vorsätzlich ein kaum ertragbares Leid zuzufügen wiegt das für mich keinesfalls auf. Dabei ist es egal ob es ein kleines Mädchen, eine alte Dame oder sonstwer ist.
Die Argumentation, "Ich darf das lt. Gesetz und Du hast Dich falsch verhalten" rechtfertigt in meinen Augen niemals jemandes Haustier, an dem dieser sehr hängt, abzuschiessen.
 
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Diese sogenannten Tierschützer lassen doch eine Petition nach der anderen vom Stapel. Warum lassen wir nicht mal so was los, um den Freigang von Katzen konsequent zu regeln.
Zum einen, weil die Katzenhalter eine größere Lobby haben. Zum anderen, weil ein großer Teil der Bevölkerung nicht in der Lage ist, sich in einen anderen Standpunkt hereinzuversetzen und zu reflektieren, ob dieser Standpunkt nicht auch richtig und wichtiger ist, als der eigene Standpunkt.

Damit wäre die Petition sinnlos....
 
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Das
Das mag alles stimmen was Du schreibst. Jemand anderem quasi vorsätzlich ein kaum ertragbares Leid zuzufügen wiegt das für mich keinesfalls auf. Dabei ist es egal ob es ein kleines Mädchen, eine alte Dame oder sonstwer ist.
Die Argumentation, "Ich darf das lt. Gesetz und Du hast Dich falsch verhalten" rechtfertigt in meinen Augen niemals jemandes Haustier, an dem dieser sehr hängt, abzuschiessen.
Ist für mich nicht nachvollziehbar. Da gibt es die drei "S" und die Sache ist erledigt. Als Waidmann sollte man schon Anwalt und Gerichtsvollzieher der bedrohten Arten sein, wenn man es ernst meint mit dem Slogan "Jagd ist angewandter Naturschutz".
Nicht die Katze ist schuld und ich versichere hier ausdrücklich, wenn ich so etwas tuen MUSS, kotzt es mich jedes mal an und ich überlege es mir immer drei mal ob es gerechtfertigt ist oder nicht.
Schuldig sind ausschließlich die Verantwortungslosigkeit und Ignoranz dieser sogenannten "Tierfreunde". Damit ist es auch gerechtfertigt das sie durch Schmerz lernen müssen.
Wenn die Pirellifraktion eine Katze platt macht, was möglicherweise sogar noch mehr Katzen das Leben kostet als durch Abschuss, dann wird das offensichtlich akzeptiert.
Kommt aber der Waidmann seinem Auftrag nach und praktiziert angewandten Artenschutz, dann ist er ein "Mörder", dem es gilt zu verbieten oder sonst was an zu tuen, wie man immer wieder von sogenannten "Tierschützern" hören kann.
 
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Zum einen, weil die Katzenhalter eine größere Lobby haben. Zum anderen, weil ein großer teil der Bevölkerung nicht in der Lage ist, sich in einen anderen Standpunkt hereineinzuversetzen und zu reflektieren, ob dieser Standpunkt nicht auch richtig und wichtiger ist, als der eigene Standpunkt.

Damit wäre die Petition sinnlos....
Das ist völlig richtig was Du schreibst, aber es geht mir unter anderem auch um die Signalwirkung.
 
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