Fremdschämen {Bekleidung}

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Ich liebe meine schwedische M90 Fältbyxor (+ Schimijacke), grüntarn, saubequem, selbst beim Bäcker, Hochzeit, Beerdigung und Rigorosum - jetzt aber kaputt getragen. Daher bin ich wieder anständig gekleidet. Bis ich eine neue finde.
Bekleidungszwänge haben mich nie gekümmert, geradezu angewidert, das ist vermutlich ein Webfehler. Man muss aber genug Selbstvertrauen haben und dieses auch transportieren können, dann kann man alles tragen. Auch wenn es dem Nächsten nicht gefällt. Wer den Mann im Manne nicht erkennen will, hat in meinen Augen Pech gehabt.
Man sollte sich das aber wirklich leisten können, denn wie grosso schreibt: "Ansonsten gilt für mich, wie (fast) immer: suum cuique ... und jeder blamiert sich so gut, wie er kann."
Genau das passiert denen, die nicht korrekt gekleidet daher kommen. Könnte ich gut mitreden.
Treffen ist wichtig, nicht nur auf der Jagd ;)
sca
 
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Ich liebe meine schwedische M90 Fältbyxor
Das Vorgängermodell M59 fand ich klasse, gerade auch aus Sicht jagdl. Kleidung (inkl. des dazu passenden Parkas mit rausknöpfbarem Innenfutter). Richtig tannengrün und mit den Lederriemchen am Hosenbein sehr praktikabel.
Zusammen mit der NVA-Stiefelhose und der oliven BW-Kniebundhose wohl die einzigsten Militär-Buxen, die man auch ohne Bedenken jagdl. tragen kann.
Habe, neben Loden-Kniebundhose, Tweed-Kniebundhose und jagdl. Baumwollhose, alle drei und keiner hat mich bis jetzt gefragt, ob ich "Soldat" sei. Bei der NVA-Stiefelhose kommt hin und wieder mal die Frage, ob ich Pferde habe und bei der M59 (leider paßt sie mir nicht mehr), ob das ´ne neue Outdoorhose von Fjällräven ist.
Wenn jemand noch eine Bezugsquelle für die tannengrüne, schwedische M59 Feldhose in Gr. 58 kennt, bitte Bescheid sagen.
 
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Bis ich eine neue finde.
Bekleidungszwänge haben mich nie gekümmert, geradezu angewidert, das ist vermutlich ein Webfehler. Man muss aber genug Selbstvertrauen haben und dieses auch transportieren können, dann kann man alles tragen. Auch wenn es dem Nächsten nicht gefällt.
Na ja, unmöglich gekleidet zu sein ist keine Leistung an sich und kein Ausweis von besonderen Fähigkeiten. Manchmal ist es sogar grob unhöflich, z.B. in Shorts auf der Beerdigung.

Ich weiß auch nicht, warum ordentliche, der Situation angepasste Bekleidung immer als Zwang empfunden wird.

Wie oben schon geschrieben, ich ziehe an was mir für die Jagdart praktisch erscheint und worin ich mich wohl fühle und habe offensichtlich einen solchen Allerweltsgeschmack, dass ich damit bislang gut gefahren bin.
 
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macht doch mal wieder "Nässen auf dem Hochsitz":cool:
mit Flecktarn kann man auch gegen den Wind pieseln ohne das es gleich unangenehm sichtbar wird :ROFLMAO:. Gelb harmoniert mit Orange vielleicht ebenfalls besser wie mit grün. Bei plötzlichen Dünnschiss ist vermutlich die Erdbraune Variante die günstigste.
 
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mit Flecktarn kann man auch gegen den Wind pieseln ohne das es gleich unangenehm sichtbar wird :ROFLMAO:. Gelb harmoniert mit Orange vielleicht ebenfalls besser wie mit grün. Bei plötzlichen Dünnschiss ist vermutlich die Erdbraune Variante die günstigste.

Dann hoffen wir mal, dass die Soach an Deiner Hosn bis zum Schüsseltrieb noch ausstinkt. :cool:
Das dürften selbst die tolerantesten Gastgeber zu schätzen wissen. ;)
 
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Na ja, unmöglich gekleidet zu sein ist keine Leistung an sich und kein Ausweis von besonderen Fähigkeiten. Manchmal ist es sogar grob unhöflich, z.B. in Shorts auf der Beerdigung.

Ich weiß auch nicht, warum ordentliche, der Situation angepasste Bekleidung immer als Zwang empfunden wird.

Wie oben schon geschrieben, ich ziehe an was mir für die Jagdart praktisch erscheint und worin ich mich wohl fühle und habe offensichtlich einen solchen Allerweltsgeschmack, dass ich damit bislang gut gefahren bin.

Herren in Shorts auf meiner stöfflichen Beerdigung würde ich von oben herunter sofort polternd kritisieren, aber meine früheren Mädls oben ohne fände ich jetzt nicht verkehrt, um zu sehen, was aus ihnen geworden ist. :cool::p
 
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Ich denke, wir Jäger sollten in unserem ureigensten Interesse eine gewisse Form wahren.

Passende Kleidung ist hierbei ein Aspekt von mehreren, insbesondere dort, wo wir Nichtjägern begegnen. Sekundär ist meines Erachtens, ob sich jemand in Tweed, Loden, Leder oder einen Realtree-Tarnanzug hüllt. Militärische Tarnkleidung sollten wir aber meiden. Allzu leicht wird sonst fälschlich die jeweilige Jagd mit einem militärischen Einsatz assoziiert, was uns mittel- und langfristig schadet.

Unser Verhalten Nichtjägern gegenüber ist ein weiterer Aspekt. Egal, ob wir allein auf dem Weg zur Kanzel oder in der Gruppe auf einer Drückjagd unterwegs sind, wir sollten immer freundlich auf Nichtjäger zugehen, denen wir begegnen und ihnen den Anlass der jeweiligen Jagd erklären, anstatt mürrisch ohne zu grüßen vorbeizumarschieren.
Das ist anstrengend, ich weiß. Viele von uns sind ja schon überfordert, hier im Forum freundlich und sachlich zu bleiben, wo wir unter uns sind. Dennoch sollten wir uns im Interesse unserer geliebten Jagd immer wieder auf Neue darum bemühen.
 
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