Freunden und deren Kindern Waffen zeigen und erklären im eigenen Haus?

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#1
Hallo zusammen,

Freunde von mir haben mich gefragt, ob ich Ihnen mal in Ruhe meine Jagdwaffen zeigen könnte und ein bisschen was dazu erklären.
Bei deren Söhnen wird auch immer nach deren Erzählung viel Blödsinn über Waffen kundgetan und sie hoffen so das "Unbekannte" etwas mehr aus dem Fokus zu rücken. Zudem finden Sie das Thema schon lange interessant.

Da die Welt heute sensibel und teilweise etwas verrückt ist würde ich gerne in Erfahrung bringen, ob ich mir damit Ärger einhandeln kann.
Zeigen und erklären von entladenen Waffen am eigenen Esstisch sollte doch unproblematisch sein, oder? Für Kinder im Beisein der Eltern dürfte doch das gleiche gelten?
Ist das anfassen meiner Waffen und Munition in meinem direkten Beisein zu viel?

Vielleicht kann mir hier jemand etwas die Augen öffnen.

Besten Dank vorab.
 
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#4
Das ist soweit in Ordnung, du mußt die tatsächliche Gewalt ausüben, das ist solange gegeben wie du unmittelbar dabei bist. Gehst du aus dem Zimmer, verlässt auch die Waffe den Raum.


In einem Jagdscheinkurs muß der Aspirant die Handhabung auch üben, was im Beisein eines Oberlehrers rechtlich gedeckt ist.

(Das Beispiel welches hier mal gegeben wurde war; dem Jagdbegleiter die ungeladene Waffe zum Halten zu geben während man selbst kurz ins Gebüsch geht. Ist gedeckt.)


CdB
 
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#6
Je nach Alter der Kinder wird da nachher in Kita, Kindergarten oder Schule was ganz anderes draus, wie tatsächlich stattgefunden hat. ICH würde das nicht machen.
Das Umfeld sollte man schon einschätzen können, bei mir durfte bei Interesse geschaut und selbst angefasst werden, KiGa und Schule wissen über den Jäger/Förster bescheid.

Was allerdings nie mit im gleich Raum war - die Munition.


CdB
 
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#7
Hallo,

wem genau sollst Du die Waffen zeigen? Deinen Freunden oder deren Kindern?

Gruß,

Bernhard
 
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#8
Hallo,

wem genau sollst Du die Waffen zeigen? Deinen Freunden oder deren Kindern?

Gruß,

Bernhard
Eltern wie Kinder sind interessiert. Ich denke mal das die Söhne hier aber im Vordergrund stehen.

Danke schon mal für die Rückmeldungen. Die Bedenken von Flex teile ich auch.

Wenn ich es richtig verstehe ist es ok aber nicht unbedingt clever...
 
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#9
Kinder sind vor allem am selber tun interessiert. Sprich schießen. Kommt eh nicht in Frage. Theorie ist bäh. Wenn Du langatmig genug über Legierungen, v0 und die Vorteile einer Schlagbolzensicherung referierst, wird das als der langweiligste Abend des Jahres in die Geschichte eingehen, der Bitte ist Genüge getan und das Echo in Schule und Kiga ausbleiben.
 
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#10
da gab es mal in netz ein Foto von einem Kind was mit Papas Repetierter hinter einer erlegten Sau Posierte.
Anzeige Verfahren Jagdschein weg.
Mit Kindern das kann ungewollt nach hinten losgehen deinen Bekannten kannst die Waffen zeigen das ist unproblematisch bei den Kindern bin ich mir nicht sicher das könnte nach hinten losgehen da könnte was Reininterpretiert werden .................
 
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#11
Wir haben drei Jungens mit einem entsprechend großen Umfeld groß gezogen. Ich habe
mein Handwerkszeug jedem den es interessierte gezeigt, vorgeführt und die mit mehr
Substanz auch mit auf den Schießstand genommen. M.M. und E. nach gehört allerdings
heute außer der Munition das Eierfon nicht mit in denselben Raum.
Grasfresser brauchen natürlich keine Waffenausbildung.
 
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#12
Ich bin sehr restriktiv und zeige nur auf ausdrücklichen Wunsch ausgewählten Personen, Kindern auch nur mit persönlicher Einwilligung der Eltern. Ich mache das aber schon, zum Glück ist Waffenbesitz ja noch nicht verboten. Man kann ja auch ein bisschen Werbung machen und sachlich die eigenen Motive für Waffen erläutern. Munition bleibt außen vor, bzw. komplett getrennt. Jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt, bekommt eine Sicherheitseinweisung und macht auch eine Sicherheitsüberprüfung. Dann kann man gleich erklären, was man auf keinen Fall mit Waffen macht (Finger an Abzug, wilde Rumzielerei, etc.). Hat bisher gut funktioniert.
 
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#13
Ich bin sehr restriktiv und zeige nur auf ausdrücklichen Wunsch ausgewählten Personen, Kindern auch nur mit persönlicher Einwilligung der Eltern. Ich mache das aber schon, zum Glück ist Waffenbesitz ja noch nicht verboten. Man kann ja auch ein bisschen Werbung machen und sachlich die eigenen Motive für Waffen erläutern. Munition bleibt außen vor, bzw. komplett getrennt. Jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt, bekommt eine Sicherheitseinweisung und macht auch eine Sicherheitsüberprüfung. Dann kann man gleich erklären, was man auf keinen Fall mit Waffen macht (Finger an Abzug, wilde Rumzielerei, etc.). Hat bisher gut funktioniert.
Ich halte es auch so. (y)
 
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#14
Als meine Frau die Jägerprüfung ablegte, waren die lieben Kleinen 12, 14 und 16.
Natürlich haben sie mitbekommen, wenn wir Waffenhandhabung geübt hatten.
Dazu haben sie meine Frau mit meinem Fragenkatalog abgefragt.
Effekt: alle wussten, was das ist und was dahintersteckt. Durch den offenen Umgang damit sind sie viel unverkrampfter damit umgegangen, als wenn wir daraus ein Geheimnis gemacht hätten
Wmh
T.
 
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#15
Ich würde es (guten) Freunden zeigen, aber erstmal ohne Kinder. Und manchmal stehen auch Paare gewissen Dingen unterschiedlich gegenüber. Mein Schwager z.B. zeigt Interesse an der Materie Jagd und Waffen, seine Holde steht dem ganzen eher negativ gegenüber.
Würde Diskussionen geben, wenn er mit auf den Stand oder auf die Jagd mitkäme.
Was aber für Erstaunen sorgt ist die Auskunft über den langen Weg zur eigenen Schusswaffe und die damit verbundene Ausbildung und Überprüfung. Diesen Punkt fände ich wichtig zu erwähnen.
 
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