Fuchs bei wenig Licht

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Kurz zur besseren Einordnung: ich lebe und jage in Südtirol (Italien). Hier ist die Jagd mit technischen Hilfsmittel komplett verboten (keine Nachtsichtvorsätze etc.). Jagdzeit ist von einer Stunde vor bis eine Stunde nach Sonnenauf-/untergang. In den Bergen wird es jetzt (Oktober) relativ früh dunkel, da die Sonne zusätzlich von den Gipfeln früh verdeckt wird, außerdem ist ein Großteil meines Reviers Wald, also nochmal weniger Licht.

Ich möchte mir gerne zu meiner .308 ein kleineres Kaliber für Fuchs, Hase, Murmeltier zulegen. Das Kaliber wird .223 sein, einerseits, weil man bei uns min. Hülsenlänge 40mm braucht, andererseits, weil ich hier eine große Munitionsauswahl habe, im Gegensatz zur .222. Die Waffe vermutlich eine Sauer 100 oder eine CZ.

Es bleibt die Frage nach einem lichtstarken Glas. Die Distanzen bei uns sind kurz (max. 150m) bedingt durch Felsen und Wald. Ich möchte auch keine 1.000+€ für die Optik ausgeben. Eher hätte ich an an ein DDoptics Nachtfalke in 10x56 gedacht mit Leuchtpunkt. Aber vielleicht gibt es ja noch Alternativen? Habt ihr sonst evtl. noch einen Tipp? Möchte jetzt auch einen ordentlichen Luderplatz anlegen und dort dann hoffentlich eine gute Strecke machen.
 
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Die Vergrößerung würde ich nicht so groß wählen 6 oder 8x 56,(variabel), ansonsten genau so. (y)
Luderplatz mit hellem Sand abstreuen oder Sägespänen, als "Kontrastmittel". Wenn du eine größere Lichtung hast, reicht auch Pflöcke einzuschlagen, die werden gerne zum markieren von den Füchsen aufgesucht.

Optimal ist das im Wald aber alles nicht, wenn du wirklich Strecke machen willst, kannst du ja mal über Fallen nachdenken.


CdB
 
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Augen und Geschmäcker sind ja bekanntermaßen unterschiedlich, aber ich befürchte das dein Preislimit hier auf Dauer zu etwas Frust führen könnte. Meine Meinung dazu ist das ein Premiumglas hier den entscheidenden Vorteil bringt.
Kaliber Wahl ist denke ich top (Preis Verfügbarkeit usw.) und bedarf keiner Diskussion.
Ich würde hier lieber etwas warten und eine Rückstellung für ein Zeiss /Swarovski /S&B Premium Glas bilden.
Ein Großteil der zufrieden "low price Optik User" verwenden halt Technik und sind daher zufrieden, das geht bei dir ja leider nicht.
 
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KHH

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Es gibt immer wieder ältere Diavari 3-12x56 bei egun oder so. Danach würde ich in dem Fall schauen. Das sollte preislich passen und bietet m.E. die optische Leistung, die Du Dir wünscht. Kauf kein günstiges Glas, das dafür 6fach Zoom oder mehr und 'tolle' Absehen bietet. Kauf solide Qualität. Viel Erfolg!
 
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Wobei DD schon gut zu gebrauchen ist, den stufenlos gegen Null dimmbaren LP braucht man. Die beste Optik nützt nix wenn der LP zu grell ist und überstrahlt. Das schränkt mMn auch die Wahl der gebrauchten Optiken ein.


CdB
 

KHH

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Bei älteren ZF hat man eher das Thema, keinen Tages-LP zu haben, denke ich. Diavari ist sehr fein dimmbar. Ältere Kahles ZF wären auch eine gute Wahl. Vllt ergattert man noch ein CBX.
 
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Bei älteren ZF hat man eher das Thema, keinen Tages-LP zu haben, denke ich. Diavari ist sehr fein dimmbar. Ältere Kahles ZF wären auch eine gute Wahl. Vllt ergattert man noch ein CBX.
Äh, warum braucht man für die Tagesjagd einen Tageslicht tauglichen Leuchtpunkt?
Leuchtpunkt ist etwas für die Tageszeit vor und nach der erlaubten Jagdzeit in Südtirol.
 

FTB

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Moin,

ich nutze auf meiner .223 ein Delta Optical 2,5-15x56 Titanium HD. Komme damit bei schlechtem Licht gut klar. Auf der "großen" Büchse ist ein 56er Zeiss v6, das in einigen Punkten besser ist, die Grundfunktion erfüllt aber auch das Delta.
Ich gehe da viel mir raus und bin zufrieden. Das Ding gibt's für 750€ oder so.
 

KHH

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Äh, warum braucht man für die Tagesjagd einen Tageslicht tauglichen Leuchtpunkt?
Leuchtpunkt ist etwas für die Tageszeit vor und nach der erlaubten Jagdzeit in Südtirol.
Ich brauche ihn nicht, auch nicht in DE. Ich ging nur auf die Anmerkung ein, dass LP gerne überstrahlen. Das sehe ich bei guten Gläsern älteren Baujahres nicht. Ich hoffe, den Kontext so besser herstellen zu können - den Bezugspost hatte ich in meiner Antwort oben nicht extra zitiert.
 
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Das Thema "günstige Optik weil ja ohnehin Technik verwendet wird" kenn ich aktuell ganz extrem bei den JJ. Da werden Zielfernrohre für +/- 500 Euro gekauft, aber das ist hier eigentlich OT...

Für eine Raubwildbüchse würde ich mir auch kein Zeiss V8, Swaro Z8i etc. anschaffen,
aber grade wenn es in die Dämmerung geht ärgert man sich hinterher wenn am falschen Ende gespart hat.

Das MEOPTA R2 mit 2,5-15X56 ist in meinem Bekanntenkreis weit verbreitet, das ZF ist völlig okay und für unter 1.000 € zu haben. ASV Turm gibt es zum Nachrüsten.

Unter so etwas in der Art würde ich persönlich nicht gehen,
 
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Meopta ist nicht so mein Ding, aber dennoch, bei schwachem Licht sind sie schon brauchbar.

Unter den Vorgaben ist das Preislimit das große Problem. Das Beste was ich kenne sind die Schmidt & Bender Polar. Die sind aber eben bei dem Preislimit nicht zu kriegen.

Luderplatz für Füchse wird helfen. Es sollte aber auch das Umfeld passen. Wenn der Fuchs nächtens anfängt seine Runde zu drehen wird er Hunger haben. Insofern kann ein guter Luderplatz schon eine seiner ersten Anlaufstellen sein. (y)
Es hängt aber immer davon ab wann es dort "ruhig" wird! Spaziergänger oder Landwirte die spät noch aktiv sind auf dem Hof können den Beginn der "Fuchsrunde" verzögern.
 

Westwood

Moderator
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Ich würde bei genanntem Einsatzspektrum auch auf ein Diavari 3-12 mit dem Nachtabsehen gehen.
Zum heutigen HT ist (zumindest für mich) kein großer optischer Unterschied in der Dämmerung und lichtstark sind die Dinger ohne Ende.

Die DD Gläser die ich kenne sind allerdings auch ordentlich verarbeitet.
 
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Kurz zur besseren Einordnung: ich lebe und jage in Südtirol (Italien). Hier ist die Jagd mit technischen Hilfsmittel komplett verboten (keine Nachtsichtvorsätze etc.). Jagdzeit ist von einer Stunde vor bis eine Stunde nach Sonnenauf-/untergang. In den Bergen wird es jetzt (Oktober) relativ früh dunkel, da die Sonne zusätzlich von den Gipfeln früh verdeckt wird, außerdem ist ein Großteil meines Reviers Wald, also nochmal weniger Licht.

Ich möchte mir gerne zu meiner .308 ein kleineres Kaliber für Fuchs, Hase, Murmeltier zulegen. Das Kaliber wird .223 sein, einerseits, weil man bei uns min. Hülsenlänge 40mm braucht, andererseits, weil ich hier eine große Munitionsauswahl habe, im Gegensatz zur .222. Die Waffe vermutlich eine Sauer 100 oder eine CZ.

Es bleibt die Frage nach einem lichtstarken Glas. Die Distanzen bei uns sind kurz (max. 150m) bedingt durch Felsen und Wald. Ich möchte auch keine 1.000+€ für die Optik ausgeben. Eher hätte ich an an ein DDoptics Nachtfalke in 10x56 gedacht mit Leuchtpunkt. Aber vielleicht gibt es ja noch Alternativen? Habt ihr sonst evtl. noch einen Tipp? Möchte jetzt auch einen ordentlichen Luderplatz anlegen und dort dann hoffentlich eine gute Strecke machen.

Ich habe eine. 222 genau zum dem Zweck und darauf ein Zeiss V8 mit ASV. Dass Zeiss habe ich gebraucht gekauft. Bei einer .308 habe ich ein altes Zeiss Diavary 3-12x56 (ich glaube, dass habe ich schon 20 Jahre) Schussentfernung geht in einem Revier gut bis 200m. Die 308 ein Bastelgewehr, nicht für RW.

Für mich haben beide Gläser (das V8 ist absolut übermotorisiert, war aber günstig) in der Dämmerung immer noch wenig Unterscheide - sind aber sehr kontrastreich, was mir extrem wichtig ist. Die ca. 1500-2000€ Unterschied im heutigen Wert merkt man in der Dämmerung nicht wirklich. Tagsüber merkt man es schon.

Beim Diavary ist ein aus heutiger Sicht unvorteilhaftes Leuchtkreuz. Bei "Technikeinsatz", sowohl Wärmebild wie Röhre, ist das Diavary auch etwas schlechter.

Ich suche deshalb nur noch gebrauchte ZF oder Angebote bei Zeiss, Swarowksi und Co. Die "Dämmerungsleistung" und die gesamte Qualität über viele Jahre sind für mich ausschlaggebend.
 
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20 Sep 2019
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Äh, warum braucht man für die Tagesjagd einen Tageslicht tauglichen Leuchtpunkt?
Leuchtpunkt ist etwas für die Tageszeit vor und nach der erlaubten Jagdzeit in Südtirol.
Blödsinn !

Schon mal drangedacht dass es Jäger gibt die keine Adleraugen haben und einfach nen Leuchtpunkt brauchen ?
 
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