Fuchs in der Schonzeit geschossen

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Wir machen ein Experiment und bieten den Karpfen einen Teich mit allem was das Karpfenherz begehrt, allerdings auch mit einem Hecht. Wahrscheinlich wird der Karpfenbesatz relativ stabil bleiben.
Nun entfernen wir alle Raubfische und auch einen Teil des "schöner wohnens" indem wir das Wasser ablassen. :cry: :sad:
In naturnahen Revieren stellt sich ein Gleichgewicht ein, in der Agrarsteppe gewinnt ein opportunistischer Räuber wie der Fuchs und putzt alles weg was er bekommt, bis zum nächsten Seuchenzug.
Kann man nicht vergleichen.
 
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Alles, was nicht aufgefressen wird, hat auch in unserer heutigen Kulturlandschaft allerbeste Chancen zu überleben.
Das gilt für unser Niederwild, für sehr viele nichtbejagte Arten im Wiesenvogelschutz und auch für viele kleine Bäumchen im Wald.
Ich akzeptiere voll und ganz, dass viele Leute, denen die Waldverjüngung ohne Zaun am Herzen liegt, dass sie das wiederkäuende Schalenwild auf einem niedrigen Level halten, aber ich erwarte von genau diesen Leuten, dass auch sie akzeptieren, dass ich zum Schutz des Niederwildes und bedrohter Bodenbrüter die Populationen des Fuchses und anderer infragekommender Prädatoren auf sehr niedrigem Niveau halten muss.
Lassen die Waldbesitzer bei der Bejagung des wiederkäuenden Schalenwildes und ich bei der Bejagung bestimmter Prädatorenarten die Zügel schleifen, gibts weder im Wald noch in meinem Niederwildrevier den notwendigen Zuwachs bei den jeweiligen Zielarten.
Also, Leute, wir sitzen alle in einem Boot und sollten uns nicht gegenseitig mit Dreck bewerfen.
In diesem Sinne
rotfuchs2
 
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* Im Bereich der Deichkörper, Warften oder sonstiger Erhöhungen außerhalb der Seedeiche darf die
Jagd auf Wildkaninchen und Füchse zur Gewährleistung der Deichsicherheit und zum Schutz von Küstenvögeln
ganzjährig
ausgeübt werden.

Das ist ein Auszug aus der Jagd- und Schonzeitenverordnung des Landes Schleswig-Holstein, erlassen und in Kraft gesetzt am 11. 3. 2014, vom damaligen GRÜNEN-Umweltminister ROBERT HARBECK.
 
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26 Feb 2017
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Heißt das jetzt man schießt die zur Aufzucht nötigen Elterntiere weg? Das würde ich bei der traurigsten Verbisssituation beim Reh auch nicht machen.
 
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Hört sich bei einigen aber so an! Ich hab halt ein Problem damit Tiere zu töten und in einer Tonne zu entsorgen. Was ich töte muss ich auch sinnvoll verwerten (Fleisch, Fell, eventuell noch zur Hundeausbildung, etc.).
 
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@ äsungsfläche: Dir gehen aber schnell die Argumente aus! Ich brauche auch keine Rechtfertigung um einen Fuchs zunerlegen, das tue ich grundsätzlich nicht. Schade, dass wir keine Reviernachbarn sind, dann würden dir die Füchse niemals ausgehen😂 Außerdem schmeckt das Fleisch eines zwei-drejährigen 18kg Bockes wahrscheinlich viel besser
 
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Schade, dass wir keine Reviernachbarn sind, dann würden dir die Füchse niemals ausgehen😂
Das könnte nicht passieren, da hier nur an Jäger verpachtet wird und Verpächter sich auch vorher erkundigen. Ich könnte nicht dazu raten an einen "Experten" wie Dich zu verpachten... Also bleib im Süden, lass Dir Füchse schmecken und letztlich noch ein Tipp. Anstatt hier rum zu stänkern... Lies gute Jagdbücher da könntest Du vielleicht etwas lernen;)
 
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Danke für die Belehrung, Herr Professor😂
Hat dir jemand den Lutscher genommen, weil du so rumzickst😉
 
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Heißt das jetzt man schießt die zur Aufzucht nötigen Elterntiere weg? Das würde ich bei der traurigsten Verbisssituation beim Reh auch nicht machen.
Sagt einer der Gattung die jedes Reh das sie sehen umlegen 🤣
Sorry aber es ist doch amüsant wie gegen Welpenabschuss gemeckert wird und jedes Kitz der bösen Knospenbeisser sobald es ein paar Deka auf den Rippen hat umgelegt wird.
Wie wichtig man den Rüden zur Welpenaufzucht findet, aber führende Geisen am besten schon im September umnieten will.
 
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