Fuchs in der Schonzeit geschossen

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Das könnte nicht passieren, da hier nur an Jäger verpachtet wird und Verpächter sich auch vorher erkundigen. Ich könnte nicht dazu raten an einen "Experten" wie Dich zu verpachten... Also bleib im Süden, lass Dir Füchse schmecken und letztlich noch ein Tipp. Anstatt hier rum zu stänkern... Lies gute Jagdbücher da könntest Du vielleicht etwas lernen;)
Was erwartest du? Er ist Genussjäger mit einer einzigen Wildart.

Ich bejage ein kleines Eigenjagdrevier mit ausschließlich Rehen als Schalenwild, wo ich den allergrößten Teil des Gais und Kitzabschuss bei zwei kleinen Bewegungsjagden im Winter mache. Entspanntes Jagen mit Freunden. Die effektive Jagdzeit in dem Revier beträgt drei Monate. Ich könnte auch die 8 Monate Jagdzeit ausnutzen.
 
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Hört sich bei einigen aber so an! Ich hab halt ein Problem damit Tiere zu töten und in einer Tonne zu entsorgen. Was ich töte muss ich auch sinnvoll verwerten (Fleisch, Fell, eventuell noch zur Hundeausbildung, etc.).
Interessanterweise haben viele der "nur-noch-Schalenwild-Knaller" keinerlei Problem damit, dass das auf Bewegungsjagden z'amm geschossene Wild schon per se eine schlechtere Fleischqualität aufweist, von den tw. miserablen Treffern einmal ganz abgesehen. Dieses "ausschließliche Verwertungscredo" ist imho schlicht verlogen.
Und ja, die Erlegung bzw. der Fang von Jungsfüchsen DIENT dem Schutz der Offenlandarten - und damit derselben Biodiversität, wie Du u.a. sie aus angeblich überwiegend altruistischen Gründen für den Wald einforderst. Das alleine rechtfertigt schon diese Form der Jagdausübung!
 
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Sagt einer der Gattung die jedes Reh das sie sehen umlegen 🤣
Stimmt nicht! Mutterschutz ist undiskudierbar! Kitze ab August, kann man vorzüglich essen, und muss sie nicht entsorgen. Kleiner aber feiner Unterschied. Warum unterstellst du mir führende Gaisen im September zu erlegen? Bleib bitte bei de Fakten!
 
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@ äsungsfläche: Dir gehen aber schnell die Argumente aus! Ich brauche auch keine Rechtfertigung um einen Fuchs zunerlegen, das tue ich grundsätzlich nicht. Schade, dass wir keine Reviernachbarn sind, dann würden dir die Füchse niemals ausgehen😂 Außerdem schmeckt das Fleisch eines zwei-drejährigen 18kg Bockes wahrscheinlich viel besser
Ja das Wildbret des Rehwildes steht bei mir auch ganz oben in meinem Rezeptbuch:cool:
MfG.
 
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Stimmt nicht! Mutterschutz ist undiskudierbar! Kitze ab August, kann man vorzüglich essen, und muss sie nicht entsorgen. Kleiner aber feiner Unterschied. Warum unterstellst du mir führende Gaisen im September zu erlegen? Bleib bitte bei de Fakten!
Bist du der der sie erst im Oktober erlegt
 
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Interessanterweise haben viele der "nur-noch-Schalenwild-Knaller" keinerlei Problem damit, dass das auf Bewegungsjagden z'amm geschossene Wild schon per se eine schlechtere Fleischqualität aufweist, von den tw. miserablen Treffern einmal ganz abgesehen. Dieses "ausschließliche Verwertungscredo" ist imho schlicht verlogen.
Und ja, die Erlegung bzw. der Fang von Jungsfüchsen DIENT dem Schutz der Offenlandarten - und damit derselben Biodiversität, wie Du u.a. sie aus angeblich überwiegend altruistischen Gründen für den Wald einforderst. Das alleine rechtfertigt schon diese Form der Jagdausübung!
Auf welchen Bewegungsjagden auf Schalenwild bist du?
Wie erlegst du deine Hasen? Auf Treibjagden auf flüchtige Hasen (alles andere wäre ja unweidmännisch) mit Schrot oder am Ansitz mit der kleinen Kugel? In welchem der beiden Fälle ist das Hasenwildbret besser?
 
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hallo. dann sind wir uns ja einig(y)(y)(y) Ohne pasendem Lebensraum mit artgerechter Nahrung wirds auch ohne m Fuchs nichts mit hohem Bestand von Feldhasen!! Der Lebensraum des Feldasen reicht bis weit nach Russland. dem wirds so schnell nirgend wo kalt. er legt sich flach in den Windschatten seiner Sasse und das auch nachts wie man beim fuchsjagan in weiter Schneeflur beobachten kann. Den starken und gesunden Feldhasen kriegt der Fuchs eh nicht
Die meisten hier wollen auch den Hasen in einer möglichst hohen, sprich bejagbaren Dichte! Ein paar Waldhasen interessieren keinen.
hallo, und nun der Zusammenhang zu meiner Aussage bitte??? Hasen in nachhaltig bejagarer Dichte sorgen oftmals durch Wildschaden für Probleme. nicht immer aber das muss man regional anschauen. Im Weinberg brauch ich z.B. keine Hasendichte. wenn der Lebensraum insgesamt passt, dann passt auch der Rest. Wir können am Lebensraum allermeist nichts relevant ändern und daher schraube ich an der Prädatorenbejagung.dder nachbar tuts nicht es überlebt viel Raubwild und stirbt nicht aus. und bei mir wird oft Platz frei;););)
 
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Auf welchen Bewegungsjagden auf Schalenwild bist du?
Wie erlegst du deine Hasen? Auf Treibjagden auf flüchtige Hasen (alles andere wäre ja unweidmännisch) mit Schrot oder am Ansitz mit der kleinen Kugel? In welchem der beiden Fälle ist das Hasenwildbret besser?
Nicht ablenken, bitte! Nicht ich laufe hier rum und trage die Monstranz der essenstechnischen Verwertung vor mir her, sondern Du! Und im Gegensatz zur ach so tollen Forstpartie beschränke ich mich in Sachen Biodiversität im Offenland auch nicht nur auf die Arten, die mann essen, vulgo fostluch nutzen kann
Und dann darfst Du Dir gerne mal die sog. "Hatzfeld-Studie" ergooooglen und Dir darin mal die Vergleiche bzgl. der Treffersitze anschauen.
Tja, und bzgl. der Jagden auf die ich gehe (oder besser gesagt, gegangen bin) - das ekelhafteste in dieser Hinsicht habe ich bei einer Jagd von BaySF erlebt: (schlecht) aufgebrochen, aufgeklappt und das nächste Stück mit dem nass/dreckigen Rücken in die offene Bachhöhle gestapelt...
 
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Hört sich bei einigen aber so an! Ich hab halt ein Problem damit Tiere zu töten und in einer Tonne zu entsorgen. Was ich töte muss ich auch sinnvoll verwerten (Fleisch, Fell, eventuell noch zur Hundeausbildung, etc.).
Als seinerzeit das Atomkraftwerk in Tschernobyl hochging, wurde Skandinavien und auch Süddeutschland mehr oder weniger stark von der Atomwolke überzogen. In Skandinavien waren die Elche und in Süddeutschland das Reh- und Rotwild stark kontaminiert. Diese Wildarten waren einige Jahre lang wegen zu hoher Strahlenwerte ungenießbar und mussten verworfen werden.
Trotzdem mussten Jahr für Jahr viele Tausend dieser Tiere erlegt werden, ausschließlich zum Schutz der Wälder und eben nicht zum Verzehr. Soviel zum "sinnvoll verwerten". Neben dem Grund der Verwertung gibt es also auch noch den Grund der PRÄDATIONSENTLASTUNG, sowohl für Bäume als auch für bestimmte Tierarten.
 
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