Fuchshütte im Winter

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#1
Hallo,
ich weiß nicht, ob ich das hier im Forum mal gesehen hatte:
Eine Fuchshütte für die winterliche Jagd am Luderplatz in den skandinavischen Ländern. Dort hatte jemand eine kleine Hütte gebaut, Schlafmöglichkeit vorhanden, die Fenster waren mit Tarngardinen verblendet, nur der Lauf wurde durch eine kleine Luke herrausgesteckt. Der Jäger hatte damit schon sehr viele Füchse erlegt. Vielleicht erinnert sich ja noch der ein oder andere daran und weiß wo ich diesen Bericht finden kann.
 
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#3
Die schwed. Jäger die ich kenne, locken zudem Füchse mit der Lake, in der Sürströmning (fermentierter Hering) eingelegt ist, an. Soll sehr gut funktionieren. ;)
 
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24 Mai 2019
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#6
Gähhhn !
Was ihr immer mit den Schweden habt...:rolleyes:
Jagd aus der Luderhütte kannte man auch schon, als F. von Raesfeld die 1913 erste Auflage seines Klassikers schrieb : "Das Deutsche Waidwerk"...
Wird sogar vor dem Hochsitz empfohlen. Anlage-Beschreibung inclusive.
Auch die Karpatenjäger nutzten sowas...

solche Bücher kennen die JJ von heute nat. nicht mehr....:LOL:
 
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#9
Grad mal durchgeblättert...der Typ hatte ja nicht mal ne R8 :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Fürs Blaser-Bashing ist Manchem hier auch kein noch so an den Haaren weit hergezogener Umweg zu weit, oder was? (n)

Um ein Haar hätt ich noch was zum Thema geschrieben, aber das lass ich jetzt mal schön.
Zieh Dir Meindl an und nimm eine Sako. Den Rest lernst dann in der Praxis schon.
 
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#10
Raesfeld bringt es auf den Punkt - mit eben einmal eine Hütte hinstellen und einmal Luder ausbringen ist es nicht getan. Man muss schon sehr regelmäßig ludern. Und wenn es dann keinen Schnee gibt, oder bei Vollmond Wolken, oder man gerade dann keine Zeit hat wenn die Bedingungen stimmen ….

Weiterhin bleibt die Frage, warum man nicht gleich eine geschlossene (Schlaf-)Kanzel baut, statt "nur" einer Hütte.

Für die Krähenjagd braucht man heute keine Hütte mehr, mit Tarnnetz und Tarngardine ist man besser dran und viel flexibler.

Will man "ernsthaft" Füchse bejagen (und nicht nur aus purer Baulust eine Hütte bauen) stelle man ein paar WBRF auf - das Verhältnis von Geld und Zeit zu Erfolg ist um ein vielfaches besser.
 
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#11
Die Hütte war früher eine Verbesserung der Temperatursituation angesichts der damals noch etwas spartanischen Winterbekleidung. Ich sag nur Filzstiefel im Sack mit Haferspelzen und Schafpelzmantel (hab übrigens noch so einen, der immer als Nikolausmantel herhalten muss). Das Problem ist, dass der Fuchs solche Objekte gerne umschlägt und dann gegen den Wind anläuft. Da muss schon ein Barriere dazwischen sein, wie ein Fluß, o. ä.
Oft wurden diese Erdhütten auch für die Hüttenjagd genutzt, daher der Name. Heutzutage ist mir eine winterfeste Kanzel lieber, im Wald ist der Ansitz am Luder eh schwierig. Gut angenommene Luderplätze blieben beim Ansitz verwaist, beim Heimgehen sah ich, dass der Fuchs wieder mal mich umschlagen hatte.
Also ich würde mir die Arbeit auch sparen. Hatte auch mal ein Gartenhaus am Ortsrand. Da hatte ich sogar Strom, also -20 Grad auch kein Problem: Herrlich! Ich saß in einem Wohnzimmersessel, eingewickelt in eine Heizdecke. Vor mir das unberührte weiße Leinentuch. So nach einer Stunde kam Sandmännchen und wenig später auch der oder die Füchse. Wenn ich nach 3 Stunden wieder aufgewacht bin, war die Schneedecke mit Spuren überzogen und der Fuchs war satt und weg.
 
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