Fuchsjagd

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#61
Bei uns kann ich bei der Fuchsjagd ganz genau erkennen das sie erfolgreich ist. Wir haben bei jedem Ansitz Hasen! Die Nachbarreviere haben so gut wie keine Hasen. Rate mal welches Revier bei der Hegering Fuchswoche IMMER mit Abstand die meissten Rotröcke liegen hat. Wir! Und zum Thema Ansitz verstenkern ist hier auch schon alles gesagt worden. Habe dieses Jahr zweimal Waffe kontoll geschossen, dann kam Rehwild! Denk bitte mal drüber nach! Wäre doch schade wenn man 30 Füchse schiesst und dann ist nan dich begabt! Soviel hatte ich noch nie in einem Jahr! Wmh
Jeder der das nicht kann, hat entweder noch nie dem Raubwild richtig und ausreichend nachgestellt, oder hat schlicht kein Niederwild im Revier, weil die Lebensräume fehlen.

Wenn kein Fuchs da ist dann muss halt ausschließlich die Krähe bejagt werden.

Letztes Jahr 65 Füchse auf 1000ha und mehrere hundert Krähen. Dieses Jahr einige Fasanengesperre gesehen mit 8+ Tieren. Hasenbestand hat sich nahezu verdoppelt in den letzten 3 Jahren und kann durchaus bejagt werden.

Edit: Vorallem sind massig Junghasen zu sehen, die in den letzten Jahren oftmals fehlten.
 
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#63
Ein Thema welches mich auch beschäftigt. Was macht ihr mit den erlegten Füchsen im Sommerbalg?

Die Tage kam in den Nachrichten etwas über die Plage an Feldmäusen in Thüringen. Angeblich hätten die Landwirte dort bis zu 66% Verluste beim Weizen. Ich wohne hier im südlichen NDS sehr ländlich und ich merke das auch. Wenn ich hier die Wegränder sehe, ist dort Loch an Loch... Im Garten laufen sie einem am hellichten Tag über die Füße. Einem Freund lief vor schon eine IM Hosenbein hoch:ROFLMAO: Dazu hat sich seit Frühsommer noch das andere graue Tier mit dem langen Schwanz im und ums Dorf breit gemacht. Hatten wir vorher noch nie! Vorallem nicht zu den Zeiten als hier noch 10-15 Katzen auf dem Hof lebten. Jetzt sprachen sie in den Nachrichten vom Einsatz der Chemiekeule in Thüringen. Das killt den Feldhamster dann gleich mit...

Ich sehe das Thema deshalb von zwei Seiten. Einerseits wollen wir Niederwild haben, Füchse erlegen, reden auf Katzenbesitzer ein ihre Tiere nur noch drinnen zu halten, aber andererseits überrennen uns hier die Mäuse und anderes Ungeziefer.
 
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#64
Das Mäuse-Argument höre ich auch ständig von denen, die keine Fuchsjagd betreiben. :unsure:

Kannst ja den Füchsen erklären nur noch die Mäuse und kein anderes Niederwild mehr zu fangen....klappt bestimmt.
Und Räude, Staupe, Bandwurm etc. ist natürlich lieber gesehen als Mäuse :cool:
 
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#65
Einfach mal überlegen, wie hoch die Mäusepopulation pro Hektar ist, und dann mal dagegen rechnen, wie viele Füchse du brauchst, um da eine Reduktion zu bemerken. Die Auswirkungen des Fuchses dürfte sich im Promillebereich bewegen.
 
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#66
Wir betreiben hier sehr wohl Fuchs- und Raubwildjagd, wenn auch keine Fangjagd. Trotzdem hat es diese Mäuseplage früher nicht gegeben, und ich bin erst Mitte 30, also rede ich hier nicht von 1925... Selbst als wir noch Frucht in der Scheune liegen hatten, war es lange nicht so schlimm wie heute. Diese Seite sollte man meiner Meinung nach nicht ganz außer Acht lassen. Auch bin ich der Meinung das zumindest hier um unser Dorf die Katzen deutlich weniger geworden sind. Das liegt wohl daran, dass es immer weniger aktive Höfe gibt. Früher liefen die meisten Katzen auf den Bauernhöfen umher. Das hat hier stark nachgelassen. Dafür haben die Greifvögel zugenommen. Vorallem Mäusebussard und Rotmilan. Ich habe letztes Jahr 13 Stück auf einmal gezählt über unserem Haus. Welchen Einfluss der Fuchs auf die Mäusepopulation hat, kann ich nicht beurteilen, aber ganz vergessen sollte man den Einfluss nicht.
 
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#69
Wir betreiben hier sehr wohl Fuchs- und Raubwildjagd, wenn auch keine Fangjagd. Trotzdem hat es diese Mäuseplage früher nicht gegeben, und ich bin erst Mitte 30, also rede ich hier nicht von 1925... Selbst als wir noch Frucht in der Scheune liegen hatten, war es lange nicht so schlimm wie heute. Diese Seite sollte man meiner Meinung nach nicht ganz außer Acht lassen. Auch bin ich der Meinung das zumindest hier um unser Dorf die Katzen deutlich weniger geworden sind. Das liegt wohl daran, dass es immer weniger aktive Höfe gibt. Früher liefen die meisten Katzen auf den Bauernhöfen umher. Das hat hier stark nachgelassen. Dafür haben die Greifvögel zugenommen. Vorallem Mäusebussard und Rotmilan. Ich habe letztes Jahr 13 Stück auf einmal gezählt über unserem Haus. Welchen Einfluss der Fuchs auf die Mäusepopulation hat, kann ich nicht beurteilen, aber ganz vergessen sollte man den Einfluss nicht.
Ich bin auch nicht viel älter, in unserer Gegend war das aber wohl normal. Alle paar Jahre kam ein Mäusejahr. Früher hat z.T. die Bundeswehr dann mit Giftköder ausgelegt.
 
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#72
Wir hatten komischerweise im letzten Jahr extrem Mäuse. Da hättest im Sommer bei trockenem Boden eine Geräuschkulisse beim Nachtansitz war nicht zum aushalten.

Die Population ist dann im Winter/Frühjahr eingebrochen aktuell haben wir Verhältnismäßig wenig Mäuse.
 
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#73
Wir betreiben hier sehr wohl Fuchs- und Raubwildjagd, wenn auch keine Fangjagd. Trotzdem hat es diese Mäuseplage früher nicht gegeben, und ich bin erst Mitte 30, also rede ich hier nicht von 1925... Selbst als wir noch Frucht in der Scheune liegen hatten, war es lange nicht so schlimm wie heute. Diese Seite sollte man meiner Meinung nach nicht ganz außer Acht lassen. Auch bin ich der Meinung das zumindest hier um unser Dorf die Katzen deutlich weniger geworden sind. Das liegt wohl daran, dass es immer weniger aktive Höfe gibt. Früher liefen die meisten Katzen auf den Bauernhöfen umher. Das hat hier stark nachgelassen. Dafür haben die Greifvögel zugenommen. Vorallem Mäusebussard und Rotmilan. Ich habe letztes Jahr 13 Stück auf einmal gezählt über unserem Haus. Welchen Einfluss der Fuchs auf die Mäusepopulation hat, kann ich nicht beurteilen, aber ganz vergessen sollte man den Einfluss nicht.

Quintessenz aus deinen obigen Beitrag "Füchse und Katzen haben abgenommen,
Greifvögel, vor allem Mäusebussard und Rotmilan haben zugenommen ". Also ist doch im Umkehrschluss eh kein Feindesloch für Mäuse entstanden.
Bei uns gibt es eine Armada bestehend aus : Mäusebussarde, Milane( Rot und Schwarz), Rohr,- und Kornweihe, Hermeline, Mauswiesel, Turmfalken, Waldohreule, Schleiereule, Steinkauz, Graureiher, Neuntöter und natürlich auch( in möglichst geringer Dichte) Steinmarder, Baummarder, Fuchs, Dachs und Schwarzwild und auch Katzen.
Sicherlich ist die Aufzählung nicht ganz vollzählig.
Trotzdem haben wir Mäuse ohne Ende.
Wenn man das Raubwild ändert das an der Mäusepopulation überhaupt nichts, genauso wenn man es nicht bejagd, allerdings merkt man es beim Niederwild.
Mäusepopulationen regelt nur der Regen und der Pflug.
Du schreibst das es früher solche Mäuseplagen nicht gab aber als in Folge des DDT Einsatzes die Greifvogelbestände einbrachen und die Tollwut die Räuber( vor allem Füchse) aus den Revieren gefegt hat, hätte man doch in Mäusen ertrinken müssen?
 
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#74
Das Hauptproblem dürften wohl die milderen Winter sein. Die sollten doch eigentlich vorteilhaft für das NW sein?:unsure: Jetzt dürfen die Landwirte wohl Gift benutzen um der Plage Herr zu werden. Super Sache(y)
 
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#75
Nicht unbedingt. Am wichtigsten ist die Witterung zum Setzzeitpunkt bzw. Schlupf. Ob der Winter mild ist oder nicht ist denk ich zweitrangig, die Deckung muss im Winter halt da sein sonst nützt auch der milde Winter nichts.
Naja wär ja schön wenn die Bauern da wieder handeln dürfen, hab ich noch gar nicht gehört.
 
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