Führen der Waffen auf dem Weg zur Jagd nur noch verdeckt?

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Mit jagdlichen Bezug bin ich sicher die letzten 10 Jahre nicht kontrolliert worden. Aber da ich beruflich ziemlich viel unterwegs bin, habe ich einige Verkehrskontrollen. Meine Devise, so wenig wie möglich Quatschen.
Es geht keinen Polizisten was an, woher ich komme oder wohin ich will. Perso, Führerschein, Fahrzeugpapiere. Auf Wunsch noch Warndreieck und Verbandkasten, das war es. Kofferraum geht dem nichts an.

Robert
 
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Nun ja.........
Verbandskasten und Warndreieck werden wohl im Kofferraum sein und somit kann und darf er wohl einen Blick in selbigen werfen.
 
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Mein Auto wäre schon von außen gut als Jagdauto erkennbar, Stichwort Wildträger.
Meine Erfahrung ist aber ehrlich gesagt eher die, dass die Polizei gar keine Lust auf lange Kontrolle von Waffenbesitzern hat... Man wird ja nicht Beamter weil man wild auf Arbeit ist ;)

Angeblich gibt es ja diese jungen wilden hochmotivierten Jährlinge frisch von der Polizeischule :LOL: davon ist mir aber noch keiner in freier Wildbahn begegnet. Ich hatte schon öfter mal einen Streifenwagen hinter mir, mit oder ohne Wild auf dem Träger, angehalten wurde ich noch nie.

Die Jagdwaffe liegt in einem Futteral auf der Rückbank oder im hinteren Fussraum, ganz einfach zum Schutz des guten Stücks. Wenn ich eine Kurzwaffe bei der Jagd dabei habe, trage ich die nicht im Tiefziehholster sondern unter der Jacke oder im Innenbundholster. Bei einer Kontrolle eher nicht erkennbar.

Pro Woche bin 1 bis 2 mal vom Schießsport her unterwegs, da werden dann eben die Waffe in entsprechende Taschen/Futterale/Koffer verpackt.
 
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Auch wenn es langsam seltener wird, es soll Menschen geben, die haben noch nie einen Computer bedient, geschweige denn daß sie einen besitzen.
Die kannst Du sicherlich per Outlook übers Schmartfon antriggern. Da kann ich allerdings nicht mitreden, mein Telefon hat immer noch ne Schnur dran.
 

Fex

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Ich bin insgesamt 3x kontrolliert worden, davon 2x während Corona Ausgangsperre.

Ich musste bei keiner Kontrolle irgendwelche Papiere vorzeigen. "Bin auf dem Weg ins Revier" bzw. "fahre nach Hause"wurde mit einem freundlichen "Viel Erfolg" bzw. "Gute Nacht" beantwortet.
 
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Wie sagte der Polizist mitten im Revier als ich aus dem Wagen ausstieg, es war Sommer, die Glock gut sichtbar, nach einem Blick dahin. "Sie sehen aus, als gehören sie dazu." :ROFLMAO:
"Schönen Tag noch"
Ab und zu fahren die bei uns in der Nähe des Flughafens Objektschutz.
 
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Ich wurde noch nie mit Waffe kontrolliert. Das letzte mal das ich überhaupt angehalten wurde ist über 10 Jahre her, da suchten sie jemanden und erkannten recht schnell, daß ich es nicht war. "Allgemeine Verkehrskontrolle" habe ich bestimmt 25 Jahre nicht mehr gehört.
Ich war mal Zeuge eines Verkehrunfalls (auch nur Blechschaden) auf dem Heimweg vom Schießstand. Da habe ich halt drauf geachtet, daß mein Auto, so lange es dauerte, abgeschlossen war.
 
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Ich wurde schon öfters mit W. im Auto kontrolliert, das letzte mal war eine junge Polizistin, Sie fragte woher ich komme und ich sagte ihr von der Jagd und habe eine Waffe dabei. Die Hand vom älteren Kollegen drei Meter zurück versetzt ging sofort zum Colt, Die junge Polizistin war merklich unsicher, wollte die Papiere sehen die ich natürlich dabei hatte, worüber Sie recht froh war - glaube ich- dann das übliche haben se was getrunken geplänker (natürlich nicht) und Sie war ehr heil froh dass Sie mich weiterschicken konnte.
 
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An der Grenze Luxemburg > Deutschland sind oft Grenzkontrollen der Bundespolizei. Wenn ich da rein gerate, mache ich beim Beamten halt und sage ihm sofort dass ich meine Jagdwaffe dabei habe und im Weg in mein Revier bin. Ich wurde 2-3x nach meinem Europäischen Waffenpass gefragt und 1x nach meinem Ausländerjagdschein. Und das war es bei mindestens > 20 Kontrollen pro Jahr. Die Beamten sind immer höflich und korrekt. Damit habe ich absolut kein Problem! Somit gehe ich jeder Schwierigkeit aus dem Weg. Meine LW im Futteral, die KW im Rucksack. Beide mit Abzugsschloss und Munition in meiner Tasche. Würde ich effektiv einmal kontrolliert und ohne vorher den Beamten aufzuklären, würden sie Waffen in meinem Auto finden, dann würden sie mir das Auto bestimmt auseinander nehmen mit Oder ohne Ausländerjagdschein / Europäischer Waffenpass. Warum soll ich mich darauf einlassen? Lieber etwas mehr als weniger Voraussicht! Wenn es ältere Beamten sind, dann werde ich meistens sofort durch gewunken und mir mir Wmh gewünscht! Übrigens möchte ich an dieser Stelle einmal sagen dass deutsche Beamte durchwegs höflich und zuvorkommend sind! Da kenne ich es auch anders in anderen europäischen Ländern!
 
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Es ist doch ein völlig anderes Ding über eine Ländergrenze mit Waffen zur Jagd zu fahren, als wenn ich dreimal umfalle und im Revier bin.
Ich habe jetzt seit 40 Jahren den Führerschein, in der Zeit wurde ich im Straßenverkehr zweimal kontrolliert, davon einmal durch den Zoll weil ich damals einen Diesel hatte. Nur so nebenbei, 30km um einen internationalen Flughafen ist Zollgrenzbezirk,
 
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Ich lese hier immer "verdreckt" im Titel, und gleich nagt's an meinem Gewissen, weil ich die Plempen Ende Oktober einfach in den Schrank gestellt habe, nur 'n Büschen Öl reingesprüht, man hat ja auch noch andere Sorgen. Und Ihr habt derweil nichts besseres zu zutun, als Euch gegenseitig Anekdoten aufzutischen, wer wann wieoft wo weshalb von der Polizei kontrolliert werden durfte...
 

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