Führiger Hund mit (Raub)wildschärfe?

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Moin,

Welche Hunderasse würde am Ehesten dem Anspruch gerecht werden, sehr Führerbezogen und führig mit einer gehörigen Portion (Raub)wildscharfe zu sein?

Brandl und DJT weisen zwar eine solche Schärfe auf, sind aber doch eher eigenständig. KLM/DK fehlt es wohl häufiger an Härte und Schärfe. Über eure (gerne auch abweichenden) Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Gruß
 
A

anonym

Guest
Wenn führerbezogen im Sinne von Schutz und raubwildscharf , dann Burebull oder Rhodesian Rigdeback .
Burebull apportiert auch schon mal einen Überläufer . :biggrin:

Die kleinere raubzeugscharfe Variante heisst Parsson Russel Terrier oder Plummer Terrier . Beide wurden für die Jagd im Rudel gezüchtet und sind sozial verträglich . :biggrin:
 
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29 Nov 2011
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Dann werfe ich mal den Weimaraner ins Rennen!Habe diesbezüglich aber auch schon gute DL gesehen....Sind aber nur meine bescheidenen Erfahrungen und Ausnahmen bestätigen sowieso die Regel!
 
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Schließe mich an. Deutsch Langhaar.
Wobei Führigkeit auch eine Sache ist, die vom anderen Ende der Leine bestimmt wird.

horrido
TicTac
 
A

anonym

Guest
Würde den KLM nicht gänzlich von der Hand weisen. Hängt häufig auch mit der Prägung ab.

Hab schon KLM erlebt die was Schärfe anbelangt nicht als solche gesehen worden wären und trotzdem super führig waren. Dies trifft sicher für jede Rasse zu, ich denke es hängt vieles von den Elterntieren, der Prägung und Last but not Least vom Führer selbst ab. Bei meinem lebt kein Fuchs lange. Mag die Rasse halt einfach gerne weil sie Klasse Familienhunde sind, nicht zu groß, nicht zu klein und wenn man Glück hat kann man sie bis auf die Baujagd fast zu allem gebrauchen. Bei der Härte gebe ich zu muß man minimale Abstriche machen


So genug der Werbung, wenn man auf Schärfe und Führigkeit wert legt ist der Tipp mit dem Weimaraner sicher auch nicht on der Hand zu weisen


WMH

Zeisserl
 
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Da du scheinbar eher einen Stöberhund suchst, wäre ein DW eine gute Wahl für. Nicht zu groß, guter Familienhund und Führerbezogen und mit einem sehr guten Beutewillen ausgestattet. Die Frage ist halt, was soll der Hund sonst noch leisten, denn nur Raubwild/zeug wäre etwas wenig Beschäftigung für den Hund.
 
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Weitere Informationen... als Student habe ich z.Z. nicht das Geld für ein eigenes Revier (wohl aber die Zeit, mich schon einmal im Vorfeld mit den Hunderassen näher vertraut zu machen, um sobald ein Revier vorhanden nicht gänzlich unorientiert dazustehen); somit keine Auslastungsmöglichkeit für einen Hund - Anmerkung um abweichenden Diskussionen den Wind zu nehmen: werde bis ich ein Revier habe mir definitiv keinen Jagdhund holen! -. Mangels Revier kann ich keine genaueren Anforderungen an den Hund beantworten, als meine eigenen Präferenzen. Auch werde ich mit Sicherheit nach dem Studium (sobald Geld für ein Revier vorhanden wäre) nicht die Zeit haben, Spezialisten wie z.B. BGS voll auszulasten. Somit sollte es eher ein (ich weiß, unbeliebtes Wort) "Allrounder" sein, der kleinere Nachsuchen tätigt, apportiert, ständiger Begleiter auf der Jagd wird, und sollte man doch die Möglichkeit auf Niederwild bekommen (wird ja immer seltener), auch dort nicht negativ auffällt.
Mir wäre dabei vor allem wichtig (wie im Eingangspost hervorgehoben), dass der Hund nicht zu sehr sein eigenes Ding macht, sondern führerbezogen jagd (nicht zwangsläufig "unter der Flinte") und auch vor Schwarzwild nicht halt macht.

Anmerkung: sollte es wider erwarten ein Niederwildrevier werden, ist der DD groß im Rennen.


Wie unterscheidet sich der DL vom Weimaraner? Mein bisheriger Eindruck: Weimaraner wesentlich mehr Bedürfnis, ständig beim Führer zu sein (definitiv keine Zwingerhaltung) und noch wesentlich schärfer. Sollte dies der Fall sein, scheidet er aus zwei Gründen eher aus. Werde wohl im Beruf ihn nicht 24/7 dabei haben können und als Erstlingsführer will ich nicht ausprobieren, ob ich den Jagdhund davon abhalten kann, den Postboten o.Ä. anzugreifen.
 
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KlM , kann nur aus erster hand berichten, sehr gut zu führen, scharf wie lumpi und ein angenehmer freund zum knuddeln ...
 
A

anonym

Guest
Hmmmm......

Als Student würde ich Dir empfehlen keinen Hund anzuschaffen.
Mir ging es jedenfalls so dass ich nach meinem Studium erst mal nur im Job stand und
Karriere machte.
Damals wäre der Hund bei mir einfach zu kurz gekommen.

Aber vielleicht sind bei Dir andere Voraussetzungen.
 
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