Fußball ist pädagogisch und gesellschaftlich schädlich !

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1 Aug 2013
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Was regt man sich überhaupt auf?
Spiel verloren 😢, na und?
Im Trotz wird jetzt Spanien besiegt, damit die unangebrachte Überheblichkeit des DFB Teams wiederhergestellt wird, das wohl wegen irgendwelchen Binden nicht ganz bei der Sache war.

Um dann glorreich von Costa Rica nach Hause geschickt zu werden. 👻
 
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Sorry, aber wenn Hinweise auf Diversität und Menschenrechte eine "Moralkeule" und/ oder eine "ideologisch angehauchte Propaganda" sein sollen, dann gute Nacht! Man sollte sich vielleicht fragen, warum sowas immer noch notwendig ist. Weil es genug Bekloppte auf der Welt gibt, die sowas als nicht normal ansehen und einem oder einer das Recht auf freie Lebensführung versagen. Dagegen muss man laut werden. Und warum wird es grade im Fußball so oft gemacht? Ganz einfach, weil man mit Fußball Milliarden von Menschen erreicht.
Mich deucht, du hältst uns für die Guten und leitest davon unser Recht ab, Andersmeinende zu missionieren und zu bekehren, sie quasi „wertemäßig“ zu kolonisieren.
Wenn du glaubst, dass das regelmäßige sich zum Affen machen unserer Regierungsvertreter vor den Potentaten in Katar bzw. das kleidungstechnisch eher schoflige Auftreten unserer Ministerin bei der WM mit der komischen Binde auf ihren wurstigen Arm zur Verbesserung der Menschenrechte und der Diversität in Katar führt, dann bist du - bei allem Respekt – etwas schief gewickelt.
Diversität bedeutet vor allem auch - leben und leben lassen!
Mag sein, dass die gesellschaftliche Ordnung in Katar nicht unbedingt unserem Wertekanon entspricht, dennoch ist der erhobene Zeigefinger nicht das geeignete Mittel, um dort aus unserer Sicht positive Veränderungen herbeizuführen.
Diese Veränderungen müssen von innen kommen und nicht durch Einmischungen von außen.
Das Einzige, was man von außen tun kann, ist, ein positives, nachahmenswertes Beispiel abzugeben, so wie es der ehemalige freie, wirtschaftlich erfolgreiche kapitalistische Westen für den darbenden, unfreien kommunistischen Osten war.
Außerdem, wir hätten so viel vor eigener Türe zu kehren, dass wir eigentlich noch nicht mal in die Versuchung kommen dürften, geschweige denn uns anzumaßen, es in die Tat umzusetzen, andauernd über andere den Stab zu brechen.
Des Weiteren empfinde ich den Popanz, der um die Kapitänsbinde von Politik und den woken Medien veranstaltet wird, im Anbetracht des Umstandes, dass wir uns vor gewaltigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen oder gar am Rande des dritten Weltkrieges befinden, nur noch abartig und dekadent.
 
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Früher habe ich gerne die grossen Turniere angeschaut. EM, WM sowieso. Das war ein riesen Event und wir haben uns zu den wichtigen Spielen zusammengesetzt, gegrillt und ein paar Flaschen aufgemacht.
All das ist in Deutschland nicht mehr gewollt und genau deswegen haben wir keine Nationalmannschaft sondern DIE Mannschaft. Wenn man sich die Männer dann noch anschaut stellt man schnell fest, dass man es wohl auch "Die Männchen" nennen könnte.
Zudem kann ich die "Werte" die bei DFB vertreten werden nicht gutheissen und meinen Nationalstolz den ich durchaus mal hatte, habe ich die letzten Jahre auch verloren. Wieso soll ich mir dieses Schauspiel also noch anschauen?
 
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Alle populären Sportevents sind kommerziell. Olympia genauso wie jede Breitensport-Weltmeisterschaft oder auch der Superbowl.
Das ist per se erstmal nicht das Problem. Wir haben 2006 trotzdem ein echtes Sommermärchen erlebt, an das ich mich sehr gerne zurück erinnere.
Das es in Katar nun Proteste gegen die menschenunwürdigen Bestimmungen gibt ist grundsätzlich begrüßenswert. Ich fände es bedenklicher wenn es keine gäbe und das widerspruchslos hingenommen wird. Die Verhältnismäßigkeit in der Berichterstattung ist aber deutlich verschoben.
Allerdings schau ich WM immernoch wegen der Fußballspiele und nicht wegen des Drumherum und die Spiele waren bislang kurzweilig und werden in der K.O. Phase sicher noch hochklassiger.
Was auch der Grund ist weshalb ich kaum Frauenfußball schaue. Nur die Emotionen für die eigene Mannschaft sind mir nicht genug um da einzuschalten, ich will auch Athletik und technische Raffinesse sehen, was bei diesen taktischen Geplänkeln im Frauenfußball für meinen Geschmack zu kurz kommt.
 
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8 Mai 2020
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Mich deucht, du hältst uns für die Guten und leitest davon unser Recht ab, Andersmeinende zu missionieren und zu bekehren, sie quasi „wertemäßig“ zu kolonisieren.
Wenn du glaubst, dass das regelmäßige sich zum Affen machen unserer Regierungsvertreter vor den Potentaten in Katar bzw. das kleidungstechnisch eher schoflige Auftreten unserer Ministerin bei der WM mit der komischen Binde auf ihren wurstigen Arm zur Verbesserung der Menschenrechte und der Diversität in Katar führt, dann bist du - bei allem Respekt – etwas schief gewickelt.
Diversität bedeutet vor allem auch - leben und leben lassen!
Mag sein, dass die gesellschaftliche Ordnung in Katar nicht unbedingt unserem Wertekanon entspricht, dennoch ist der erhobene Zeigefinger nicht das geeignete Mittel, um dort aus unserer Sicht positive Veränderungen herbeizuführen.
Diese Veränderungen müssen von innen kommen und nicht durch Einmischungen von außen.
Das Einzige, was man von außen tun kann, ist, ein positives, nachahmenswertes Beispiel abzugeben, so wie es der ehemalige freie, wirtschaftlich erfolgreiche kapitalistische Westen für den darbenden, unfreien kommunistischen Osten war.
Außerdem, wir hätten so viel vor eigener Türe zu kehren, dass wir eigentlich noch nicht mal in die Versuchung kommen dürften, geschweige denn uns anzumaßen, es in die Tat umzusetzen, andauernd über andere den Stab zu brechen.
Des Weiteren empfinde ich den Popanz, der um die Kapitänsbinde von Politik und den woken Medien veranstaltet wird, im Anbetracht des Umstandes, dass wir uns vor gewaltigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen oder gar am Rande des dritten Weltkrieges befinden, nur noch abartig und dekadent.
1. Wo sage ich das wir die Guten sind? Auch wir haben noch viel Nachholbedarf in vielen Themen
2. Ob es was bringt, wenn sich unsere Innenministerin mit der Binde neben die Gurke von Fifa-Präsident setzt, sei mal dahin gestellt. Es geht darum Zeichen zu setzen und nichts weiter.
3. Die Situation dort mit der BRD und DDR zu vergleichen ist wohl sehr weit hergeholt? Wer soll denn den Leuten die in Katar das Sagen haben, in irgendeiner Weise durch ein "nachahmenswertes" Beispiel irgendwas signalisieren? Das sind Leute dir dort das Sagen und Kohle haben. Die werden wohl kaum etwas ändern wollen.
4. Sorry, aber beim Thema den Stab über andere zu brechen, gebe ich dir bei vielen Themen, die uns betreffen sicher Recht, aber nicht beim Thema Menschenrechte. Da müssen eindeutige Zeichen gesetzt werden. Hier läuft in der Hinsicht sicher nicht alles perfekt, aber hier wird niemand in den Knast gesteckt oder verfolgt, nur weil er oder sie auf Männer/Frauen steht.
5. Den Krieg in der Ukraine gegen die Hinweise auf die Situation Katar auszuspielen halte ich für sehr schwach. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die WM findet dort nun mal gerade statt, also heißt es jetzt Zeichen zu setzen.

Mich stört viel mehr der heuchlerische Auftritt mancher Medien, die jetzt permanent auf die Spieler eindreschen. Seit 12 Jahren ist bekannt, dass die WM dort statt finden wird und vorher habe ich irgendwie nichts über das ganze Thema gelesen.
 
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Ich schon. Die Vergabe an Qatar war von Anfang an umstritten.

" Die nächste große Geste: Deutsches Team verliert absichtlich im Auftaktspiel,um auf Mißstände in Katar hinzuweisen. " Das geht z.Z. viral.

Die sind vielleicht zu feige, nach der Mahnung der FIFA die Koffer zu packen, dem Infant'chen den Finger zu zeigen und abzureisen, die müssen das als Niederlagenserie tarnen.


Was auch der Grund ist weshalb ich kaum Frauenfußball schaue. Nur die Emotionen für die eigene Mannschaft sind mir nicht genug um da einzuschalten, ich will auch Athletik und technische Raffinesse sehen, was bei diesen taktischen Geplänkeln im Frauenfußball für meinen Geschmack zu kurz kommt.
Genau das war aber IMHO bei der Frauen-EM dieses Jahr viel besser und anschaulicher als im Männerfußball. Den finde ich inzwischen grottenlangweilig anzusehen.
 
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31 Mrz 2009
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Die FIFA ist eine Geschäftsorganisation mit dem Zweck möglichst viel Geld (für sich selbst) zu verdienen.
Wir Konsumenten haben die Freiheit uns das anzusehen - oder auch nicht.

Was aber heuchlerisch ist wenn ein staatlicher Sender, finanziert von Zwangsgebühren, solch ein Event mit einem riesen Aufwand überträgt und dann einen politischen Eiertanz aufführt.
Laßt künftig solche kommerziellen Events (das ist keine dringend nötige Grundversorgung) von privaten Medien übertragen, es soll derjenige zahlen, der das sehen will.

PS: die Verhaltensweisen in gewissen Ländern werden verteufelt, wenn sie dort gelebt werden, während sie hierzulande als "willkommende Buntheit" gefeiert werden.
 
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7 Jul 2019
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Die FIFA ist eine Geschäftsorganisation mit dem Zweck möglichst viel Geld (für sich selbst) zu verdienen.
Wir Konsumenten haben die Freiheit uns das anzusehen - oder auch nicht.
100 %
Was aber heuchlerisch ist wenn ein staatlicher Sender, finanziert von Zwangsgebühren, solch ein Event mit einem riesen Aufwand überträgt und dann einen politischen Eiertanz aufführt.
Jo, das ist selten dämlich! Vor allem jetzt wo das Kind im Prinzip schon seit Jahren im Brunnen liegt, ertrunken ist, ein zweites Leben von Mikroorganismen geschenkt bekommen hat, und mittlerweile den Brunnen vergiftet.
Laßt künftig solche kommerziellen Events (das ist keine dringend nötige Grundversorgung) von privaten Medien übertragen, es soll derjenige zahlen, der das sehen will.
Das ist wirklich der beste Vorschlag. War allerdings auch schon einmal im Gespräch und es gab damals heftigen Gegenwind von Fan-Organisationen. Wobei, auf die sei auch einmal gesch... Fan, kommt von Fanatic, und so benehmen sich leider viele auch.
PS: die Verhaltensweisen in gewissen Ländern werden verteufelt, wenn sie dort gelebt werden, während sie hierzulande als "willkommende Buntheit" gefeiert werden.
So willkommen ist die Buntheit auch nicht. Frag mal Leute, die noch unter dem §175 leiden mussten, was die von dem "Affenaufstand" der "Ignoranten" halten. Und welche Befürchtungen die haben, was ihre real existierenden Freiheiten angeht.
 

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