Gämse – Opfer der Forstpolitik in Bayern;

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#1
"Das Projekt „Gämse - der Konflikt in Bayern“ hat zum Ziel, die notwendigen Grundlagen für ein modernes, integratives Gamswildmanagement zu legen und Vorschläge für die zukünftige Behandlung dieser Art im alpinen bis montanen Bereich zu erarbeiten. "

https://www.deutschewildtierstiftung.de/naturschutz/gaemse-der-konflikt-in-bayern


"Skandal im Schonbezirk: Ski-Gaudi statt Gämsen
Deutsche Wildtier Stiftung fordert: Schluss mit absurden Projekten, die zu Lasten der Wildtiere gehen ..."


https://www.deutschewildtierstiftun...e/1-pressemitteilungen/dewist_pm_gams_ski.pdf
 
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#2
Jetzt kommt es ganz dick für die CSU - die Gemse schlägt zurück !
Das wird sie die absolute Mehrheit kosten und der nächste Landwirtschaftsminister heisst Aiwanger !
Das haben sie jetzt davon, dass sie sich von der Forstbürokratie haben beschwatzen lassen ... :-]]]

"Wähler in Bayern stimmen für Gams und Co. EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik
Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: In kaum einem Bundesland ist die Waldpolitik so wildtierfeindlich wie in Bayern ..."


https://www.deutschewildtierstiftun...ail&utm_term=0_ba8fd3e512-dc9751d94f-58633365

https://www.deutschewildtierstiftun...ms-und-co/180926_exposeumfrage_bayerngams.pdf
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
#3
servus

Teilzitat:

" .....

Wie verfilzt die geltende Wildtierfeindlichkeit ist, zeigt die Tatsache, dass sich keine der etablierten Parteien in ihrem Wahlprogramm für ein Ende des Grundsatzes „Wald vor Wild“ einsetzt.

Im Gegenteil: Die bayerischen GRÜNEN fordern explizit eine bayernweit konsequente Umsetzung von „Wald vor Wild“ – und damit weiterhin ganzjährige Abschüsse im Bergwald!

Allein in Oberbayern darf auf über 30.000 Hektar Bergwald ganzjährig auf Gams-, Rot- und Rehwild gejagt werden. „Die Gams und andere Wildtiere sind die Verlierer der bayerischen Landtagswahl, wenn die Politik nicht zum Umdenken bereit ist“, kritisiert Baron Münchhausen und fordert eine kritische Prüfung aller Gebiete, in denen die Schonzeit aufgehoben wurde. .... "

Teolzitat Ende

und dann ?

...sagen sie es ihren WählerInnen auch so klar ins Gesicht ?

Wenn ich als Politiker das Problem habe, dass ich Bannwälder hochbringen muss, die dem Schutz meiner Wähler dienen müssen.....

Da spielt die Parteifarbe kein große Rolle.
 
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#5
Wäre auch für Aiwanger. Wenn ich aber die letzten Umfragewerte so anschaue, wird mir Angst und Bange, daß wir in Bayern auch bald die Grünen am Umweltschalthebel sitzen habe.
 
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#12
Wie verfilzt die geltende Wildtierfeindlichkeit ist, zeigt die Tatsache, dass sich keine der etablierten Parteien in ihrem Wahlprogramm für ein Ende des Grundsatzes „Wald vor Wild“ einsetzt.
Was habt Ihr dagegen?
Wenn zu viele Elefanten ihren eigenen Lebensraum, und damit auch den Lebensraum der anderen Wildtierarten, zerstören sind hier alle für nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung durch Reduktionsabschuss.
Wieso soll das im Gebirge anders sein?

Den verfemten Spruch zitieren zwar viele, wissen aber weder, wie er in ganzer Länge lautet und von wem er stammt - wie bei "Stell' Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin ...".

Wald vor Wild und Wild vor Jagd
Ulrich Scherping
Oberstjägermeister a.D. und
Hauptgeschäftsführer des DJV​

Möchte hier jemand behaupten, der hätte von Jagd keine Ahnung gehabt oder sei kein waidgerechter Jäger gewesen?

Wer gegen die konsequente Schutzwaldsanierung ist, der soll gefälligst am Hangfuß wohnen (mit Residenzpflicht) bis die nächste Lawine oder Mure kommt - Galltür lässt grüßen! :devilish: :evil:

Wie sagte der viel zu früh verstorbene Matthias Beltz damals?!:
"Der Berg ruft nicht mehr, er komnmt gleich selbst."


WaiHei
 
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