Gänse ziehen Richtung Norden

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#2
Ein toller Anblick! Für mich gibts so etwas leider nur im Urlaub...bei uns fliegen die Gänse links und rechts vorbei ;)
 
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#5
Eigentlich noch zu früh, aber was ist schon normal in diesen Jahren?
Ja. auch weil da nicht mal 100 Stück abends zur Äsung streichen. Es ist schwer zu schätzen, aber ca. 1.000 Individuen werden es gewesen sein und das morgens um 11:00 stramm Richtung Norden, die haben schon größeres vor.
Das Wetter schlägt Kapriolen, gestern Abend hab ich mich, nach der Fasanenfütterung noch 1 Stunde mit der Flinte unter beliebte Rastbäume der schwarz-weißen "Singvögel gestellt. Hatte nur eine dickere Fleecejacke an und mir kam es vor, als könnte man den Frühling schon riechen. Heute Nacht hat es gefroren, wir haben 2 Grad+ und ab morgen Minusgrade und Schneefall:unsure:
 
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#7
Hier in OTh kommen die in nennenswerter Zahl nur vorbei, wenn mit dem Nordwind
die Kälte kommt!
 
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#9
Anfang der Woche kam halt eine Warmluftfront aus SW-Europa.
Solange man nicht in den nächsten Tagen kontinuierlich Gänse7Kraniche ziehen sieht, ist es noch kein Vorzeichen eines zeitigen Frühjahres.
 
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27 Nov 2016
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#10
Nein, aber ungewöhnlich war das gestern schon. Ich hab gestern Abend noch auf einer offenen Leiter angesessen, auch da strichen noch den ganzen Abend Gänse in R. Norden, aber in sonst "üblichen" Größenordnungen, mal 20/30, mal auch nur 5/6.
Im übrigen traue ich Tieren mehr Kenntnis vom Wetter zu, als allen Kachelmännern dieser Welt;)
Aber wir warten es einfach ab, Ende Februar wissen Wir ob Agrarwetter, oder die Gänse richtig lagen.
 
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#11
Spannend, ich hab vor 2 Wochen eine Formation mit 50-60 Gänsen nach Nord-Nord-Ost fliegen gesehen. War etwas sprachlos über den Zeitpunkt. Aber scheinen ja andere auch zu erleben
 
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#15
Guten "Abend".

Wildgänse (und auch Kraniche) sind da relativ flexibel. Sie bleiben im Herbst, durch Telemetrie bezeugt, ohne weiteres mal bis Ende Oktober/ Anfang November in ihrer Tundra, um dann bei Einsetzen des Winters/ endgültig versiegender Äsung in wenigen Tagen nach Deutschland/ Holland zu fliegen.
Ebenso können sie bei passender Witterung auch bereits früh Richtung Norden aufbrechen. Fliegen dabei aber selten sehr weit, sondern etappenweise, quasi auf gut Glück den günstigen Winden folgend. Das hat in guten Jahren den Vorteil, dass sie, wenn gegen Mitte Februar/Anfang März der wirkliche Rückzug einsetzt, bereits ein gutes Stück weiter Richtung Brutgebiete sind und im Zweifel in besserer Brutkondition dort ankommen, als wären sie die ganze Zeit im Hauptüberwinterungsgebiet geblieben, wo aufgrund der schieren Zahlen die Äsung sicherlich stärker beansprucht wird, bzw. gegen Ende des Winters weniger Ressourcen zur Verfügung stehen als in den weiter östlich/ nördlich gelegenen hauptsächlichen Durchzugsgebieten.

Diese Flexibilität auch der Kraniche beweist zB ein einzelnes Paar, dass 2018 am letzten Januartag nach einem Winter- Schnee- Eis- Einbruch über unser Dorf (Nordrand Westerwald) noch schnell nach Südwesten abzog. Nur zwei Wochen später kamen die großen Frühjahrszüge in Nordostrichtung vorbei. Gänse und Kraniche spielen in größeren Zahlen durchaus "gerne" mit den Möglichkeiten, vor der wirklichen, maßgeblich von der Photoperiode bestimmten Hauptzugzeit kann man daraus aber wirklich nichts ableiten. Zumindest heutzutage nicht mehr. Wie schon gesagt wurde, können die beobachteten großen Züge auch ein gutes Stück wieder zurück fliegen, oder sich so knapp davor wie möglich stauen, sollten sie auf eine ungünstige Witterung stoßen.

Wobei ich hoffe, dass der diesjährige Polarwirbelsplit sich nicht wie 2012 auswirkt- bis in den März hinein relativ mild, die ganze Natur schon am Anschieben, Austreiben und weit vor der Zeit erwachend, und dann binnen kaum drei Tagen von plus 5- 10 Grad auf minus 20 runter. Das wird ausbleiben, hoffe ich!
 
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