Gams 2020

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#16
@Hegechef

Waidmannsheil zur alten Geiß! Eure Gams haben hoch auf und scheinen durchgängig kapital zu sein.


grosso
 
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#17
@Hegechef

Waidmannsheil zur alten Geiß! Eure Gams haben hoch auf und scheinen durchgängig kapital zu sein.


grosso
Waidmannsdank! Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn man das so darf sagen, haben wir einen gesunden und guten Gamsbestand. Wir greifen auch sehr behutsam in den bestand ein .... weniger als 10% vom Gesamten bestand wird erlegt. Wmg
 
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#23
Erstmal Waidmannsheil an alle Erleger.

Jetzt hab ich doch mal eine Frage....werden die Trophäen der Gams nach CIC bewertet oder gibt es in Bayern noch eine andere Bewertungsart? Ich hab mich damit mal etwas beschäftigt und verschiedene Punkte in verschiedenen Medaillenklassen gefunden.
 
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#24
Erstmal Waidmannsheil an alle Erleger.

Jetzt hab ich doch mal eine Frage....werden die Trophäen der Gams nach CIC bewertet oder gibt es in Bayern noch eine andere Bewertungsart? Ich hab mich damit mal etwas beschäftigt und verschiedene Punkte in verschiedenen Medaillenklassen gefunden.
Ich bewerte ausschließlich die Fleischqualität und Menge. ;)
 
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#27
Ich bewerte das Jagderlebnis und freue mich ggf. über ein altes Stück. Das Fleisch gehört natürlich auch zur willkommenen Beute ... wenn das Stück nicht gerade sehr alt war.
grosso
Türlich!
Das Jagderlebnis zählt! Je dbesonderer die Bedingungen umso mehr zehrt man später noch davon. Ich liebe die Pirsch, das aufspüren, beobachten, selektieren und dann DEN perfekten Schuss.
Ob er perfekt ist mache ich nicht daran fest dass die Gams runtergefallen ist, sondern dass der Schuss auf den cm da sitzt wo ich ihn haben wollte. cm ist da wörtlich zu nehmen.

Man verzeihe mir dass mir persönlich weder das Alter Geschlecht noch die Trophäe wichtig ist. Ich gönne das aber selbstverständlich anderen und freue mich in dieser Hinsicht gerne auch mit.

Meine älteste Gams (18Jahre) wurde komplett zu Gulasch verarbeitet. Entsprechend lange (Niedertemperatur) gegart und ich sage nur,ein solch gutes Gamsgulasch hab ich selten gegessen.
 
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#29
Tja, die Qualität des Wildbrets von alten Gams muß regional unterschiedlich sein.
Als ich meine erste 14 jährige Geiß in den Ostpyrenäen streckte, dachte ich auch - oh jeh, Hundefutter.
Hängte die Keulen unter den Dachüberhang im Schatten auf, es war November, und säbelte den Hündchen jeden Tag was ab.
Nach einer Woche merkte ich, daß es sich wie Butter schnitt und das Wildbret dunkelrot lecker aussah.
Probierte es todesmutig roh - war ja fast wie Bündner Fleisch - mmmhhh, war ganz lecker, Hündchen bekamen nun zu ihrem größten Mißvergnügen nur noch Frolic, Herrchen den Gamsschinken.
Als ich dann mit dem größten Wilddieb - und Bürgermeister - vom Dorf drüber schwätzte, erzählte er mir, daß die alten Jäger mit Vorliebe nur alte Gämsen selber futterten.
Gams sind selektive Äser, die Alten äsen nur hier und da leckere Kräuter, die jungen Gams "schaufeln" alles rein, was vorkommt.
Also äsen die alten Gams "Kräuter der Provence" - und schmecken dementsprechend gut!

Ähnliches erlebte ich mal bei der Muffelwidder-Jagd. Hatte mit viel Mühe und Wartezeit einen Abschuß beim frz. Forst in Carroux - Südfrankreich erworben und streckte einen guten Widder. Fuhr glücklich mit dem Wildbret heim und bereitete es zu Hause zu und freute mich drauf.
Brrrrrr, war das ein ekliges Zeug, Hund war begeistert.
Im Folgejahr war ich dort wieder im gleichen Berg, streckte wieder einen Muffel, MUSSTE wieder dass Wildbret mitnehmen und dachte es gleich dem Hund zu, briet aber ein Stück und kostete vorsichtig. Mann, war das lecker!
Ein Monat später - das Wild hatte andere Äsung, das Wildbret schmeckte ganz anders...
erster Muffelwidder Carroux 2 MP.jpg

alte-geiß--dez-2 MP.jpg

18j-alt-Geiss 2 MP.jpg
 
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#30
...
Ob er perfekt ist mache ich nicht daran fest dass die Gams runtergefallen ist, sondern dass der Schuss auf den cm da sitzt wo ich ihn haben wollte. cm ist da wörtlich zu nehmen.
Zustimmung, das ist mir auch extrem wichtig, am präzisen Treffersitz mache ich auch (!) die handwerkliche Qualität meiner Jagd fest.

Man verzeihe mir dass mir persönlich weder das Alter Geschlecht noch die Trophäe wichtig ist. Ich gönne das aber selbstverständlich anderen und freue mich in dieser Hinsicht gerne auch mit.
Das Geschlecht und die Altersklasse interessieren mich in soweit, als sie in den Abschussplan passen sollten, das nimmt man auf der Pflichttrophäenschau in Tirol schon sehr genau.

Die Stärke der Trophäe ist mir auch vergleichsweise egal, meine älteste Gams, eine 17 jährige Geiß, hat die schwächsten Krucken all meiner Gams. Ich freue mich auch mal über eine starke Trophäe, kann aber nicht sagen, dass mich das - neben der teilweisen Ausprägung als Altersmerkmal - besonders abholt.

Meine älteste Gams (18Jahre) wurde komplett zu Gulasch verarbeitet. Entsprechend lange (Niedertemperatur) gegart und ich sage nur,ein solch gutes Gamsgulasch hab ich selten gegessen.
Ich hatte irgendwann einen Braten einer alten/ älteren Gams und der war nicht sonderlich gut. Mag aber auch an der Zubereitung gelegen haben.

Nachdem ich ein absoluter Gulaschfan bin, landen auch die Gams (zusammen mit Reh und/ oder Rotwild) im Gulasch und werden, nach Schubeck Rezept, 4 1/2 Stunden geköchelt. Da sind sie mir nie negativ aufgefallen.

Irgendwann habe ich auf einer Feier alten Muffelwidder gegessen, das war gruselig.


grosso
 
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