Gams im Allgäu ausrotten?

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#2
Hier haben wir mal wieder ein schönes Beispiel von Qualitätsjournalismus....

Der Name des threads suggeriert den Weltuntergang der Gams im Allgäu!

Was steckt dahinter?

Es sollen in einem!!! Revier läppische 3000 ha, 28 Gams geschossen werden,.... das normalste von der Welt.

Und der Verein "Wildes Bayern" nützt diese Gelegenheit, um seine geballte Inkompetenz & Unfähigkeit demonstrativ zur Schau zu stellen.

Diese Gams werden geschossen, darauf könnt ihr einen lassen, die Population wird dann nicht ausgerottet sein,... und die Welt wird NICHT untergehen.

Danach werden sich die Wildes-Bayer-Chaoten andernorts eine Spielwiese suchen, um dort ihren Selbstdarstellungsgelüsten zu frönen.

Hauptsache man hat mal wieder jemand in den Dreck ziehen können, mehr will man nicht, und mehr kann man ohnehin nicht.


Gruß

HWL
 
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#3
Ich hab da mal ein paar Fragen technischer Natur:

- Wie hat sich der Bestand in den letzten 10 & 20 Jahren in jenem Revier entwickelt?
- Selbe Frage bezgl. Krankheiten?
- Selbe Frage bezgl. Wildschaden durch Gämse?


Dass „beim Forst“ öfters mal ein Vernichtungskrieg gegen Rehwild geführt wird, ist ja nicht neu. Stellt sich die Frage obs bei der Gams jetzt auch soweit ist oder ob es gute & seriöse Gründe gibt.
 
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#4
Hier haben wir mal wieder ein schönes Beispiel von Qualitätsjournalismus....

Der Name des threads suggeriert den Weltuntergang der Gams im Allgäu!

Was steckt dahinter?

Es sollen in einem!!! Revier läppische 3000 ha, 28 Gams geschossen werden,.... das normalste von der Welt.

Und der Verein "Wildes Bayern" nützt diese Gelegenheit, um seine geballte Inkompetenz & Unfähigkeit demonstrativ zur Schau zu stellen.

Diese Gams werden geschossen, darauf könnt ihr einen lassen, die Population wird dann nicht ausgerottet sein,... und die Welt wird NICHT untergehen.

Danach werden sich die Wildes-Bayer-Chaoten andernorts eine Spielwiese suchen, um dort ihren Selbstdarstellungsgelüsten zu frönen.

Hauptsache man hat mal wieder jemand in den Dreck ziehen können, mehr will man nicht, und mehr kann man ohnehin nicht.


Gruß

HWL
hallo. angesichts der nackten Zahlen im Zitat:
"Der Jahresabschuss der vergangenen zehn Jahre lag in der Kürnach im Schnitt bei 9,5 Stück Gamswild. Im Jagdjahr 2018/19 wurden 19 Tiere erlegt. Wenn am 1. August die Schonzeit endet, sollen nach dem neuen Plan 28 Gämsen geschossen werden."
Auf einmal beträgt die Abschussqoute ~295% auf 9,5p.a. bezogeno_Oo_Oo_O da wird man wohl öffentlich werden dürfen. Findest du nicht???? Man weis allerdings auch nicht ob 9,5 Gams p.a. ausreichend war.
 
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#5
Dass „beim Forst“ öfters mal ein Vernichtungskrieg gegen Rehwild geführt wird, ist ja nicht neu. Stellt sich die Frage obs bei der Gams jetzt auch soweit ist oder ob es gute & seriöse Gründe gibt.
Seit ich denken kann wird dem Forst unterstellt, er würde einen Vernichtungskrieg gegen das Rehwild führen.

Nirgendwo ist das Rehwild ausgerottet worden!!!

Da darf man sich schon die Frage stellen, was sind das für Menschen, die den "Vernichtungskrieg" seit Generationen unablässig an die Wand malen?


Gruß

HWL
 
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#6
Ist dieser Verein Wildes Bayern nicht durch diese Tante Chr. Miller repräsentiert, die andernorts massenhaft eingegangene Kälber gefunden hat ? :oops:

achja, sehs selbst- keine weiteren Kommentare.
 
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#7
...
Es sollen in einem!!! Revier läppische 3000 ha, 28 Gams geschossen werden,.... das normalste von der Welt.
...
Gruß HWL
du kannst es also nicht lassen, öffentlich zu demonstrieren, dass du von der Situation nicht die geringste Ahnung hast.

Danke für deine fundierte Einschätzung....
...sonst noch Argumente?
Gruß
HWL
Mehr muss man dazu erst mal nicht sagen, das wäre reine Zeitverschwendung.
Aber zu gegebener Zeit folgt noch was.
 
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#8
hallo. angesichts der nackten Zahlen im Zitat:
Wir sind uns sicher einig, dass angesichts der nackten Zahlen im Zitat die "prognostizierte Ausrottung des Gamswildes im Allgäu" nicht zu befürchten ist.

Klar kann man über jeden Abschussplan diskutieren, ob's nun viel oder wenig ist.

Aber das ist gar nicht das Ziel von "Wildes Bayern".

Deren Ziel ist einzig und allein die Erweckung medialer Aufmerksamkeit.

Das Wild ist denen scheißegal, wäre es nicht so, würden sie Reviere pachten und dort vorführen wie's gemacht wird.

Noch nicht auf einem einzigen Quadratmeter Revierfläche haben die irgend etwas geleistet.


Gruß

HWL
 
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#10
Seit ich denken kann wird dem Forst unterstellt, er würde einen Vernichtungskrieg gegen das Rehwild führen.

Nirgendwo ist das Rehwild ausgerottet worden!!!

Da darf man sich schon die Frage stellen, was sind das für Menschen, die den "Vernichtungskrieg" seit Generationen unablässig an die Wand malen?


Gruß

HWL
Wild verteilt sich immer wie Wasser in der Fläche!

Bei uns ist das so, dass das Wild sich besonders im Herbst und Winter im Forst sammelt, weil dort dann mehr Deckung ist. Und dann wird geschossen auf Teufel komm raus.

Wild ist zwar Herrenlos, aber letztlich schiesst man das Wild der Privatreviere!
Ich habe es selbst in meiner Zeit in Bayern erlebt. An der Grenze zum Forst brauchte man nicht sitzen, absolut kein Anblick.

Die Forst sollte ihre versuchtsweise Flächen einzäunen. Dann würden sie es schnell merken, dass sie kein "eigenes" Wild mehr haben.

Förster und Wild harmoniert wie Feuer und Wasser.

Ich bin froh, dass es bei mir weit und breit einen Forst gibt.

TH
 
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#11
Wir sind uns sicher einig, dass angesichts der nackten Zahlen im Zitat die "prognostizierte Ausrottung des Gamswildes im Allgäu" nicht zu befürchten ist.

Klar kann man über jeden Abschussplan diskutieren, ob's nun viel oder wenig ist.

Aber das ist gar nicht das Ziel von "Wildes Bayern".

Deren Ziel ist einzig und allein die Erweckung medialer Aufmerksamkeit.

Das Wild ist denen scheißegal, wäre es nicht so, würden sie Reviere pachten und dort vorführen wie's gemacht wird.

Noch nicht auf einem einzigen Quadratmeter Revierfläche haben die irgend etwas geleistet.


Gruß

HWL
hallo. Nein damit bin ich mit dir nicht enig weil ich die Situation vor Ort nicht kenne. Ich lese hier Zitat:
"Schauplatz ist die Kürnach, ein kleiner, bewaldeter Höhenzug westlich von Kempten, der sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg liegt. In diesen den Alpen vorgelagerten Bergen hat auch die Gämse einen natürlichen Lebensraum. Ins Schussfeld der Kritik geraten ist jetzt der Forstbetrieb Sonthofen, der auf bayerischem Terrain eine Fläche von knapp 3.000 Hektar bewirtschaftet. "
Es geht also für mich als Leser um eine lokale Gamspopulation in die für Aussenstehende zu verstehen übermäßig stark mit nahezu 295% Abschussplan eingegriffen werden soll.
Was die Baden Württemberger dazu sagen wissen wir nicht. Ich würde mich hüten deswegen ein Fass auf machen wollen. Wie viel Gams/100Ha äsen den dort????
 
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#12
@TopHunter :
Da Du selber anmerkst, dass Wild herrenlos ist, schreibst Du Blödsinn. Natürlich schiesst man in Winter im Wald das Wild, das die Feldjäger übers Jahr nicht erwischen, weil es zu dem schon im Wald vorhandenen dazukommt und die Schäden hochtreibt. Wir hatten in einem früheren Revier im Winter in einigen Waldparzellen fast 100 Rehe / 100 ha, weil die "Bauernjäger" rundrum damals nicht besonders intensiv gejagt haben, aber die Feldflur im Winter "schwarz" und damit äsungs- und deckungslos war. Wir haben dann im Winter einen möglichst waldangepassten Bestand hergestellt. :rolleyes: Die "Bauernjäger" haben ja nichts dafür bezahlt, dass wir im Winter mit den teuren Jungbäumen "ihre" Rehe durchgefüttert haben ... :cool:
 
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#13
Bei uns ist das so, dass das Wild sich besonders im Herbst und Winter im Forst sammelt, weil dort dann mehr Deckung ist. Und dann wird geschossen auf Teufel komm raus.
Vielleicht sollten die Privaten auch mehr schießen, dass bei ihnen auch mehr Verjüngung durchkommt und dann sich das Wild in paar Jahren dort in den Dickungen wohl fühlt ;)

Eine Win-Win-Situation, denn:
-das "eigene" Wild wird nun im Herbst noch in den Privatrevieren erlegt
-den Förster freuts, wenn weniger "fremdes" rüberzieht und zusätzlichen Verbissdruck ausübt
und bis in paar Jahren zieht nichts mehr rüber, da die Attraktivität (bei identischer Deckung, Äsung, Ruhe) der Revier gleich ist.
 
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#14
hallo. Nein damit bin ich mit dir nicht enig weil ich die Situation vor Ort nicht kenne. Ich lese hier Zitat:
"Schauplatz ist die Kürnach, ein kleiner, bewaldeter Höhenzug westlich von Kempten, der sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg liegt. In diesen den Alpen vorgelagerten Bergen hat auch die Gämse einen natürlichen Lebensraum. Ins Schussfeld der Kritik geraten ist jetzt der Forstbetrieb Sonthofen, der auf bayerischem Terrain eine Fläche von knapp 3.000 Hektar bewirtschaftet. "
Es geht also für mich als Leser um eine lokale Gamspopulation in die für Aussenstehende zu verstehen übermäßig stark mit nahezu 295% Abschussplan eingegriffen werden soll.
Was die Baden Württemberger dazu sagen wissen wir nicht. Ich würde mich hüten deswegen ein Fass auf machen wollen. Wie viel Gams/100Ha äsen den dort????
Dir ist schon klar, dass niemand das Wild wirklich zählen kann, folglich auch niemand deine Frage beantworten kann, wie viele Gams dort pro 100 ha äsen.

Selbst der BJV kann keine belastbare Zählergebnisse liefern, und versucht das auch erst gar nicht .... weil's auch dort Menschen mit Hirn gibt.

Anerkannte Grundlage für Abschusspläne sind Vegetationsgutachten.

Wir können davon ausgehen, dass es auch dort ein Vegetationsgutachten gibt.

Wir können davon ausgehen, dass die Verbissbelastung dort sehr hoch ist, sonst wären die Verantwortlichen nicht so einen Schritt gegangen.

Wir wissen, das noch niemals irgendwo auf der Grund der Abschussvorgaben eines Verbissgutachtens eine Population ausgerottet worden ist, oder auch nur der Bestand gefährdet worden wäre.

Wir wissen aber auch, dass hohe Abschüsse immer von Besserwissern &-könnern verbal begleitet werden.

Was solls...

Gruß

HWL
 
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