Gams im Allgäu ausrotten?

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#17
Also Gams und Rehwild sind zwei VÖLLIG verschiedene Paar Schuhe!
Gams sind tagaktive Tiere, die man viel leichter ausrotten kann. Kein Problem mit Treibjagd und Hunden - dann stellen sie sich auf die - eventuell wenigen - Felsen oder prominente Erhöhungen und schauen, wo die Gefahr ist. Bumm, Abschuß erfüllt.
Und der Verein Wildes Bayern ist HOCHSERIÖS. Der hat es NICHT nötig, mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Genauso seriös und extrem fachkompetent ist Dr. Christine Miller. Ihren Namen in den Schmutz zu ziehen - in einem Jagdforum!- ist eine Schande. Wenn Frau Miller sich für eine Sache engagiert, hat das Hand und Fuß
Ich habe auch im Allgäu gejagt und erlebt, wie dort die Gams radikal reduziert wurden.
 
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#18
@TopHunter :
Da Du selber anmerkst, dass Wild herrenlos ist, schreibst Du Blödsinn. Natürlich schiesst man in Winter im Wald das Wild, das die Feldjäger übers Jahr nicht erwischen, weil es zu dem schon im Wald vorhandenen dazukommt und die Schäden hochtreibt. Wir hatten in einem früheren Revier im Winter in einigen Waldparzellen fast 100 Rehe / 100 ha, weil die "Bauernjäger" rundrum damals nicht besonders intensiv gejagt haben, aber die Feldflur im Winter "schwarz" und damit äsungs- und deckungslos war. Wir haben dann im Winter einen möglichst waldangepassten Bestand hergestellt. :rolleyes: Die "Bauernjäger" haben ja nichts dafür bezahlt, dass wir im Winter mit den teuren Jungbäumen "ihre" Rehe durchgefüttert haben ... :cool:
Jedem das Seine, kann ich dazu nur sagen, hier ist es genau umgekehrt. Die Bauern bezahlen die Schäden durch das Schwarzwild, weil der Bundesforst es nicht für nötig hält, es mit Nachdruck zu bejagen. Die angrenzenden Reviere werden inzwischen derart heimgesucht, daß Schäden im 5-stelligen Bereich keine Seltenheit sind. Die Bauern sind auch schon darauf sitzen geblieben, denn die Reviere werden sonst gar nicht mehr bejagt, denn die will keiner mehr. So ist die schöne, kleinkarierte Welt von heute in Deutschland. Meine, deine, seine. Nicht mehr miteinander (Gleichschaltung - igitt, wie anrüchig, klingt extrem rechts oder links, nein nein, daß wollen wir nicht) sondern immer schön gegeneinander arbeiten, so haben wir alle immer eine Beschäftigung.
Und außerdem : wie wär es denn mal mit gattern ? Ging doch früher auch ! Aber nein , heute will man nur noch ernten, wenn ich überlege wie viele Leute hier früher im Wald arbeit fanden. Heute besteht die Forstwirtschaft aus Abschuss und Harvester. Schöne neue Welt.
 
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#19
du kannst es also nicht lassen, öffentlich zu demonstrieren, dass du von der Situation nicht die geringste Ahnung hast.
Bitte sag mir Bescheid, wenn das Gamswild im Allgäu ausgerottet ist,.... dann komm ich und schau mir das an.

Bis dahin wär es ok, wann auch du ganz entspannt bleibst, und der Gefahr tapfer ins Auge schaust.

Ich versprech dir, auch die nächsten 250 Jahre passiert nichts, zumindest nichts von dem was du befürchtest.


Gruß

HWL
 
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#20
Seltsam, aufregen tun sich nur unbeteiligte, die von der Situation allesamt 0 Ahnung haben.

Die beteiligten 6 Reviere, die eine recht gute Vorstellung von diesem Gamsvorkommen haben dürften, haben offenbar kein Problem mit dieser Abschußhöhe.

Da darf man sich schon fragen, ob da nicht nur ein Skandal herbeigeredet werden soll, wo keiner ist. Erinnert sehr an die toten Kälber, die Gemsen waren.
 
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#23
Und der Verein Wildes Bayern ist HOCHSERIÖS. Der hat es NICHT nötig, mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Genauso seriös und extrem fachkompetent ist Dr. Christine Miller. Ihren Namen in den Schmutz zu ziehen - in einem Jagdforum!- ist eine Schande. Wenn Frau Miller sich für eine Sache engagiert, hat das Hand und Fuß
HOCHSERIÖS wird man ganz sicher nicht dadurch, dass man es in einem Forum verkündet.

Und wenn man sich die Presseverlautbarungen der Vergangenheit so anschaut, verglichen mit dem was effektiv für das Wild Bayerns erreicht wurde, dann bleibt nichts, außer dem Hecheln nach medialer Aufmerksamkeit.

Das mein Lieber sind die harten Fakten.

....und es ist keine Schande, wenn in einem Forum diese Fakten genannt werden.

Und wenn du anderer Ansicht bist, dann benenn bitte Ort und Zeit und Umstände, wo durch die Arbeit dieser Truppe was besser geworden ist.

Gruß

HWL
 
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#24
Ich war da schon des öfteren zur Jagd . Und es werden wohl nicht viel mehr Gams zu erlegen sein , auch wenn sich der zuständige Berufsjäger noch mehr ein Bein ausreisst .
Papier ist geduldig .
 
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#25
Immer wieder interessant, wie der Eine staatlich alimentierte Dummschwätzer dem Anderen staatlich alimentiertem Dummschwätzer beispringt wenn`s mal eng wird.
Mir persönlich fehlt noch der Dritte im Bunde.
Unglaublich!
Entweder bekommen wir dieses unglaublich arrogante Gebaren unserer "Staatsdiener" in absehbarer Zeit in den Griff, oder wir enden wie weiland vor 74 Jahren, da waren diese Typen ja auch schon Systemrelevant.
Für unsere Kinder wäre der Klimawandel dagegen pille-palle.
 
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#26
Seltsam, aufregen tun sich nur unbeteiligte, die von der Situation allesamt 0 Ahnung haben. ...
Seltsam, Du scheinst nicht einmal eine Ahnung davon zu haben, wer eine Ahnung davon hat.
Ich kenne die Situation dort z.B. aus eigener Anschauung ziemlich gut und auf jeden Fall WEIT besser als Du, oder fragt doch mal den früheren langjährigen dortigen Berufsjäger dazu.

Die Gemse ist in Anhang V der FFH-Richtlienie enthalten, deshalb gilt für die Art die Verpflichtung, den Bestand in einem günstigen Erhaltungszustand zu gewährleisten.
Eine Bejagung dieser Art darf nicht dazu führen, dass es zu einem lokalen Verschwinden oder einer ernsten Störung von deren Populationen kommt.

Damit verstossen die Abschussplanung und die forstlichen Ausrottungsphantasien mutmasslich gegen geltendes Recht.
 
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#27
Damit verstoßen die Abschussplanung und die forstlichen Ausrottungsphantasien mutmaßlich gegen geltendes Recht.
Wenn dem so wäre, warum gehst du nicht morgen Früh um 08 00 Uhr zu deiner zuständigen Polizeidienststelle und machst eine Anzeige.

Sich hier in einem Forum mit Leuten rum zu schlagen, denen du Ahnungslosigkeit attestierst,
ist doch reine Zeitverschwendung.

Ich sag dir, was geschehen wird,... ein Staatsanwalt wird deinen Anzeige prüfen, und man wird sie als offensichtlich unbegründet einstampfen.

Damit wird man dir, so ganz nebenbei, deine ganz persönliche Ahnungslosigkeit attestieren - das war's dann.


Gruß

HWL
 
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#28
Wenn dem so wäre, warum gehst du nicht morgen Früh um 08 00 Uhr zu deiner zuständigen Polizeidienststelle und machst eine Anzeige. ...
HWL
Das "Wilde Bayern", das WIR ALLE im Sinn der Weidgerechtigkeit und des Tierschutzes unterstützen sollten, kümmert sich doch schon um den Fall.
Der ist da ganz sicher in guten Händen.
 
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#30
Aha!
Der Staatsanwalt ist also Richter über Ahnung oder Ahnungslosigkeit.
Ich bezweifele seine Kompetenz.
Er ist sicherlich in diesem verqueren System relevant.
So stützt man sich in seiner Argumentation auf Vertraute.


Einstein
 
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