Gamsjagd Bayern oder Österreich

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#1
Servus zusammen,

meine Holde wünscht sich, einmal im Leben auf Gamsjagd zu gehen. Ich würde ihr den Wunsch als Geburtstagsüberraschung gerne erfüllen.
Da ich in der Hinsicht völlig ahnungslos bin, wäre ich aber auf Tipps angewiesen, wo sowas zu erschwinglichen Preisen machbar ist, sowohl beim Forst als auch evtl. über einen Privatkontakt. Interessant wäre auch mal das Preisniveau so über den Daumen zu kennen.

Vielen dank schon mal!
 
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#2
Also wenn ich hier in De eine erlegen könnte würde mir persönlich das mehr Freude bereiten!
 
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#3
Servus,

würde einfach mal bei den Österreichischen Bundesforsten (ÖBF)nachfragen, die vergeben Einzelabschüsse mit Pirschbegleitung. Zu den Preisen kann ich nichts sagen. Gamsabschüsse sind ja in der Regel nicht so günstig. Slowenien wäre auch noch ein Tip, wenn es um einen Gamsabschuss geht

WMH
 
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#4
Servus zusammen,

meine Holde wünscht sich, einmal im Leben auf Gamsjagd zu gehen. Ich würde ihr den Wunsch als Geburtstagsüberraschung gerne erfüllen.
Da ich in der Hinsicht völlig ahnungslos bin, wäre ich aber auf Tipps angewiesen, wo sowas zu erschwinglichen Preisen machbar ist, sowohl beim Forst als auch evtl. über einen Privatkontakt. Interessant wäre auch mal das Preisniveau so über den Daumen zu kennen.

Vielen dank schon mal!
Da wendest du dich an einen der bayrischen Staatsforstbetriebe. Sehr gute Erfahrungen hab ich mit Schliersee und Oberammergau gemacht.
Die Preise variieren etwas zwischen den einzelnen Betrieben, ein Jahrling kostet zwischen 150 und 300 Euro und bis 80 Punkte 400.-€ (80 Punkte ist schon ein ordentliches Gamserl).
Die Führung durch einen Berufsjäger kostet pro Tag 350.-€. bis dato hab en wir nie mehr als einen halben Tag gebraucht (die Berufsjäger kennen ihr Revier) wodurch sich die Führungsgebühr halbiert.
Ein 80 Punkte Gams kommt so auf ca. 700.-@ incl. Steuer.
Fit müßt ihr halt werden (ich denk, du wirst die Gelegenheit auch nutzen wollen). 500 Höhenmeter sollten in einer Stunde überwunden werden können.
Wenn du mehr wissen willst, PN.
 
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#5
Da wendest du dich an einen der bayrischen Staatsforstbetriebe. Sehr gute Erfahrungen hab ich mit Schliersee und Oberammergau gemacht.
Die Preise variieren etwas zwischen den einzelnen Betrieben, ein Jahrling kostet zwischen 150 und 300 Euro und bis 80 Punkte 400.-€ (80 Punkte ist schon ein ordentliches Gamserl).
Die Führung durch einen Berufsjäger kostet pro Tag 350.-€. bis dato hab en wir nie mehr als einen halben Tag gebraucht (die Berufsjäger kennen ihr Revier) wodurch sich die Führungsgebühr halbiert.
Ein 80 Punkte Gams kommt so auf ca. 700.-@ incl. Steuer.
Fit müßt ihr halt werden (ich denk, du wirst die Gelegenheit auch nutzen wollen). 500 Höhenmeter sollten in einer Stunde überwunden werden können.
Wenn du mehr wissen willst, PN.
Genau so hat es meine damalige Holde mit mir gemacht. Sie hat mich in Oberammergau angemeldet. Bei einer sehr netten Jagdsachbearbeiterin. Die Hüttenbenutzung war sogar inklusive. Da hätte ich lieber die Holde als den Schweißhund mitgenommen. Sehr romantisch gelegene Hütte, mit dem Auto erreichbar und von dort ging´s los. Der "halbe Tag" hat auch bei mir gereicht und die darauf folgende Nacht durfte ich auch noch in der Hütte bleiben. Bei Hund und Mäusen. Ein 95-Punkte Bock kam dabei heraus, 4 Jahre alt. Der Berufsjäger sagte mir, dass es ein IIb ist, weil er so enggestellte Krucken hat. War ein sehr schönes Erlebnis! Österreich- Gams kann halt jeder;)
 
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#7
Fit müßt ihr halt werden (ich denk, du wirst die Gelegenheit auch nutzen wollen). 500 Höhenmeter sollten in einer Stunde überwunden werden können.
Wenn du mehr wissen willst, PN.
Respekt!
Ich jager im Gebirg un ned nua oan Gams m Joa. Diese Höhenleistung schaffe ICH jedoch nicht.
( Is ja au ned nötig. ;))
 
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#8
Respekt!
Ich jager im Gebirg un ned nua oan Gams m Joa. Diese Höhenleistung schaffe ICH jedoch nicht.
( Is ja au ned nötig. ;))
Dann solltest du schnell an deiner Fitness arbeiten. 500 Höhenmeter in einer Stunde, dafür muß man mittelmäßig fit sein. Das ist auch eine ganz normale Leistung und nichts besonderes.
 
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#9
Dann solltest du schnell an deiner Fitness arbeiten. 500 Höhenmeter in einer Stunde, dafür muß man mittelmäßig fit sein. Das ist auch eine ganz normale Leistung und nichts besonderes.
Ach, ich denke meine Fitness ist soweit ganz ok, jedenfalls wenn ich mir die Richtwerte des DAV und SAC ansehe. :rolleyes:

Normal!
ist für einigermaßen geübte Wanderer auf normalen Wandersteigen eine Steigzeit von 300m/h fortgeschrittene Wanderer + Bergsteiger liegen bei 400m/h !SEHR fitte! darüber.
Je nach Ausrüstung und Wegezustand kann das auch deutlich weniger sein.

Habs mir nicht aus den Fingern gezogen
https://de.wikipedia.org/wiki/Marschzeitberechnung

PS:
Bisher musste (in meiner Altersklasse) meist ich auf meine Begleiter warten. :LOL:
 
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#10
@ Brackenmann,

wir sollten aber schon deutlich differenzieren, ob man ohne Gepäck/ Rucksack auf einem Weg/ Steig unterwegs ist und final 'nur' 500 Höhenmeter gehen will oder, im anderen Extrem, mit Rucksack, abseits der Wege unterwegs ist und das Ziel möglicherweise 1.500 Höhenmeter höher liegt.

Wenn ich fit bin und einen guten Tag habe, gehe ich meine Trainingsstrecke (ohne Gepäck) von 1.000 Höhenmetern in ~ 1 Stunde und 40 Minuten. Manchmal bin ich aber auch nicht fit, zu dick und habe einen schlechten Tag und dann ... :LOL:


Grosso
 
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#12
... 500 Höhenmeter sollten in einer Stunde überwunden werden können.
Lasst Euch keinen Grausen einreden. 110% der Bergjäger schaffen das selber nicht.

300 Höhenmeter pro Stunde sind gutes Wandermaß. Dabei ist man nur am Hatschen, beim Pirschen braucht man deutlich länger.

Das ist genau so wie die Mär von den großen Schussdistanzen. Was bei der Gamsjagd aber zutrifft: Der Schuss erfolgt in der Regel nicht vom Ansitz aus, sondern irgendwo im Gelände. Da ist es von Vorteil, wenn man ein Aug' dafür gewonnen hat, wo und wie man sich schnell eine gute Gewehrauflage zurechtrichten kann.
 
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#13
Lasst Euch keinen Grausen einreden. 110% der Bergjäger schaffen das selber nicht.

300 Höhenmeter pro Stunde sind gutes Wandermaß. Dabei ist man nur am Hatschen, beim Pirschen braucht man deutlich länger.

Das ist genau so wie die Mär von den großen Schussdistanzen. Was bei der Gamsjagd aber zutrifft: Der Schuss erfolgt in der Regel nicht vom Ansitz aus, sondern irgendwo im Gelände. Da ist es von Vorteil, wenn man ein Aug' dafür gewonnen hat, wo und wie man sich schnell eine gute Gewehrauflage zurechtrichten kann.
Na dann kann ich ja zufrieden sein. Die 500 Höhenmeter schaff ich trotz meines Alters mit Gepäck für drei Tage auf dem Buckel. Allerdings auf Wandersteigen und nicht im freien Gelände.
Eine Mär ist der weite Schuß auch nicht grundsätzlich. Von 50 bis 250m (und mehr) ist alles drin und sollte man beherrschen. Auch und besonders von ungewohnten Schießstellungen und Gewehrauflagen aus.
 
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