Gamsjagd Bayern oder Österreich

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#17
Es gibt ja nicht nur Gratgams ...

Der junge Bock auf dem Foto hat die nächsten sechs Jahre von den hiesigen Jägern nichts zu befürchten. Das seint er zu wissen und dementsprechend gering ist die Fluchtdistanz.

DSC_1881.jpg
 
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#18
Meine leichtesten Gamsjagden waren die deutschen in Garmisch. Da waren meine Tiroler Jagden deutlich anstrengender.
 
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#19
Nachdem ich ja noch nie am Berg jagdlich unterwegs war. Wie wird denn da auf "weitere" Distanzen meist geschossen? Ich nehm mal an liegend, da seltenst von einem Sitz aus. Aufgelegt dann vom Rucksack, oder haben da Zweibeine auch schon Einzug erhalten?
 
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#20
Lasst Euch keinen Grausen einreden. 110% der Bergjäger schaffen das selber nicht.

300 Höhenmeter pro Stunde sind gutes Wandermaß. Dabei ist man nur am Hatschen, beim Pirschen braucht man deutlich länger.
300 Höhenmeter pro Stunde sind im Gebirge vollkommen normal. Man kann sich natürlich vorher trainieren. Mal ein paar Touren mit 1000 Höhenmeter plus machen (wer sichs geben will, macht den Hochiss vom Tal aus mit einmal rund oben - 1700 Höhenmeter).
 
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#21
Nachdem ich ja noch nie am Berg jagdlich unterwegs war. Wie wird denn da auf "weitere" Distanzen meist geschossen? Ich nehm mal an liegend, da seltenst von einem Sitz aus. Aufgelegt dann vom Rucksack, oder haben da Zweibeine auch schon Einzug erhalten?
Das kannst du halten wie ein Dachdecker, denke da hat der Rucksack noch immer die Nase vorn weil auch ein Zweibein hat ein Gewicht und muss hochgetragen werden.

Wichtig! Höhenunterschied - Winkel und Entfernung nicht außer Acht lassen! Da musst du anders anhalten weil die Kugel anders fällt! Sonst hast schnell mal vorbeigesemmelt.
( Empfehle entsprechende YT Videos, die zeigen das recht schön!)

Und: Auch bedenken wie die Kugel den Wildkörper durchschlägt. Wenn du im Flachland schießt geht die Kugel ja auf der einen Seite der Kammer rein und (theoretisch) auf der anderen Seite, gleicher Höhe der Kammer wieder raus. Bei entsprechendem Winkelschuss muss man nicht nur bedenken wie die Kugel abfällt und anders anhalten, man muss auch bedenken, dass die Kugel vielleicht auf "meiner" Seite schön in der Kammer reingeht, diese aber nicht komplett einmal durchquert sondern dann oben einfach zB die Wirbelsäule demontiert. An sich jetzt auch nicht das Problem - dürfte kaum Flucht geben - aber wenn einer dabei zu hoch abkommt dürfte das Ergebnis nur ein Kratzer im Fleisch sein der das Tier im besten Fall ein paar Haare kostet und im schlechtesten Fall das Fleisch von den oberen Rippen zieht.
 
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#22
Hallo,

Gams gibt es auch im Südschwarzwald, in Rumänien (Südkarpaten, Rodnear-Gebirge), Slowenien (Alpen), Schweiz (Alpen), Italien (Südtirol), Frankreich (Alpen,Vogesen, Zentralmassiv, Pyrenäen) und Spanien (Pyrenäen). Die Tatra-Gams in der Slowakei/Polen steht wohl unter Schutz. Evtl. auch mal in den betreffenden Ländern nachfragen und Preise vergleichen.

Grüße
Sirius
 
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#23
sind leicht die deutschen Gemsen schwerer zu bejagen, haben deren Trophäen haben daher einen höheren Prestigewert? :unsure:

lg Sepp
Ob deutsche Gams schwieriger sind, kann ich nicht beurteilen. Mir war die einzige schwierig genug, mit meiner Höhenangst. Deutsche Gams sind halt seltener, daher ist es für den Normalsterblichen schwerer, an eine Abschussgelegenheit zu kommen, denke ich. Für mich als Deutscher hat der deutsche Gams einen höheren Stellenwert. Man muss nicht alles erklären können.
 
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#24
Ob deutsche Gams schwieriger sind, kann ich nicht beurteilen. Mir war die einzige schwierig genug, mit meiner Höhenangst. Deutsche Gams sind halt seltener, daher ist es für den Normalsterblichen schwerer, an eine Abschussgelegenheit zu kommen, denke ich. Für mich als Deutscher hat der deutsche Gams einen höheren Stellenwert. Man muss nicht alles erklären können.
Ich denke, dass es ggf. einfacher und billiger ist, sich an den Reduktionsbemühungen der Bayerischen Staatsforsten zugunsten der Schutzwaldsanierung zu beteiligen, als einen Abschuss beispielsweise in Tirol zu ergattern. Nach meinem Kenntnisstand, reißen die auch auf alles Funken, was sich bewegt und wie Gams aussieht. Verzicht auf Selektion sollte die Chancen erhöhen. ;)


Grosso
 
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#25
@ Brackenmann,

wir sollten aber schon deutlich differenzieren, ob man ohne Gepäck/ Rucksack auf einem Weg/ Steig unterwegs ist und final 'nur' 500 Höhenmeter gehen will oder, im anderen Extrem, mit Rucksack, abseits der Wege unterwegs ist und das Ziel möglicherweise 1.500 Höhenmeter höher liegt.

Wenn ich fit bin und einen guten Tag habe, gehe ich meine Trainingsstrecke (ohne Gepäck) von 1.000 Höhenmetern in ~ 1 Stunde und 40 Minuten. Manchmal bin ich aber auch nicht fit, zu dick und habe einen schlechten Tag und dann ... :LOL:


Grosso
Mit Tagesausrüstung Kraxe und Waffe geh ich ~ca 300-400 Hm die Stunde auf "guten" Wegen.
Denke das ist brauchbares Mittelmaß um Erfolgreich an einer Gamsjagd teilnehmen zu können.
 
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#27
Ich denke, dass es ggf. einfacher und billiger ist, sich an den Reduktionsbemühungen der Bayerischen Staatsforsten zugunsten der Schutzwaldsanierung zu beteiligen, als einen Abschuss beispielsweise in Tirol zu ergattern. Nach meinem Kenntnisstand, reißen die auch auf alles Funken, was sich bewegt und wie Gams aussieht. Verzicht auf Selektion sollte die Chancen erhöhen. ;)


Grosso
Den Eindruck hatte ich nicht, keinesfalls. Ich wurde von einem Berufsjäger der Bayerischen Staatsforsten geführt und es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir einen passenden Gams fanden. Gesehen habe ich genug andere Gams, da ging es keineswegs nur ums Umschießen.
 
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#28
Nachdem ich ja noch nie am Berg jagdlich unterwegs war. Wie wird denn da auf "weitere" Distanzen meist geschossen? Ich nehm mal an liegend, da seltenst von einem Sitz aus. Aufgelegt dann vom Rucksack, oder haben da Zweibeine auch schon Einzug erhalten?
Fast alle in meinem Umfeld schießen vom Zweibein aus.
Die meisten Gamsen schieß ich bei der Pirsch im liegen.
 
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#29
Ich denke, dass es ggf. einfacher und billiger ist, sich an den Reduktionsbemühungen der Bayerischen Staatsforsten zugunsten der Schutzwaldsanierung zu beteiligen, als einen Abschuss beispielsweise in Tirol zu ergattern. Nach meinem Kenntnisstand, reißen die auch auf alles Funken, was sich bewegt und wie Gams aussieht. Verzicht auf Selektion sollte die Chancen erhöhen. ;)


Grosso
Bevor du eine Möglichkeit kriegst im Sanierungsgebiet einen Gams zu erlegen bei den BAYSF, hast du in Tirol schon dreimal einen vom Berg geholt.
 
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