Gehörschutz gegen Mucken

Anzeige
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
28.847
Gefällt mir
2.904
#126
Auf der Jagd kommt halt da das Wild und die sich ständig verändernden Umstände hinzu, die das teilweise erschweren oder vereiteln.

Geeenau - aber wer z.B. ein Stück "einbremst", dass es für den sicheren Schuss verhofft, muss schon drauf sein und nicht erst das Gewehr aus der Ecke holen, mit dem Riemen wo hängen bleiben und dann noch esoterische Atemübungen machen wollen.
Zumindest auf eigenen Ansitzeinrichtungen sollten sich die Bedingungen so darstellen, dass es für den aufgelegten Schuss sogar besser ein kann, als auf dem Stand.


#135
Hat's schon jemand geschrieben?
Ich empfehle das Üben auf dem Stand mit einer Waffe mit Stecher. Stand war lange Zeit der Horror für mich. Nicht wegen mir, sondern wegen der anderen Schützen.


Dann müssten sich Mucker ja erst mal Waffen mit Stecher zulegen. Stecher ist ein Krücke für seeehr hart stehende Abzüge.
An einen Stecher den Finge "anlegen" geht schon ohne Handschuhe schlecht und mit gar nicht. Außerdem ist nach geschwundener Schussgelegenheit wieder zu entstechen.
Stecher ist ein Relikt aus der Steinzeit (pardon Steinschlosszeit).
Stecher ist was für erfahrene Jäger und nicht für Hektiker, Mucker und andere Problemiker.
Sportschützen schießen auch ohne Stecher und vermissen ihn auch nicht, auch wenn die Feuerstutzen bei Traditionsschießen noch 5-fach übersetzte Stecher haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
2.634
Gefällt mir
3.593
10 Seiten lang hat er drum gebettelt es möge ihm einer den Stecher bringen.
Bromisch, Du bist der Held der Woche!(y)
Jetzt endlich ist der Erhalt eines Thread-Refugiums für alle gesichert die der Welt erklären wollen was einfach das wichtigste auf diesem Planeten ist
 
Mitglied seit
10 Mrz 2003
Beiträge
3.715
Gefällt mir
275
Hat's schon jemand geschrieben?
Ich empfehle das Üben auf dem Stand mit einer Waffe mit Stecher.........Stecher (nicht zu fein einstellen) hilft, beim langsamen Durchziehen nicht doch noch zu verreißen, weil der Schuss noch nicht bricht und die Konzentration wieder auf die Waffe geht und damit weg vom Ziel.
Ich komme auch auf dem Stand mit Stecher sehr gut zurecht, auf der Jagd benutze ich ihn nicht, da der Finger dann vielleicht doch nicht so "feinfühlig"ist.
 
Mitglied seit
9 Sep 2013
Beiträge
2.421
Gefällt mir
1.523
Das wird jetzt ziemlich OT mit Stecher, ich habe auch eine Waffe damit, mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal ob ich eine Waffe mit Stecher oder vernünftigem Abzug nutze (bevorzuge wg. Handhabung jedoch ohne), mein Finger bleibt grade bis ich schießen will und geht nur dann an den Abzug wenn es passt. Früher als ich noch "nur" Schütze war hab ich auch ewig im Abzugsbügel rumhantiert, dann praktisches Schießen gelernt und dabei geblieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
761
Gefällt mir
1.765
@Bromisch

Was hat das mit dem Stecher zu tun?
Lesen kannst Du ja offensichtlich. Jetzt musst Du nur noch das von mir Geschriebene auch verstehen.
Noch mehr erklären als oben, kann ich es nicht.

Und an alle, die meinen Stecher geht garned, die können es ja sein lassen.
ICH hab MICH damit für die vorher extrem hampelige Standschiesserei prima geheilt bekommen.

Nehme seither auch wirklich gern mal die Waffe mit Stecher für den Ansitz mit. Sogar zwei Füchse, wo es ja bekanntlich schnell gehen sollte, bereits mit Stecher erlegt.
 
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
2.634
Gefällt mir
3.593
Das wird jetzt ziemlich OT mit Stecher,
Es sind genügend andere Kirrungen längst gelegt um nur ja alles loswerden zu können was auch immer man möchte.
Vom Gewehrriemen über den Sportschützen bis hin zu "wer nicht kann was ich sage braucht keine Hilfe sondern einen Jagdschein-Entzug".
An den Kirrungen wird jetzt geduldig angesessen und wenn das Revier - Pardon: Der Thread - leergeschossen ist und die Duftmarken gesetzt sind wird weitergepilgert.

Dem Threadstarter wird nicht geholfen. Warum auch?

Edit meint: Der unausweichliche "Weitschuss" sollte noch eingebaut werden.
 
Mitglied seit
9 Sep 2013
Beiträge
2.421
Gefällt mir
1.523
Lesen kannst Du ja offensichtlich. Jetzt musst Du nur noch das von mir Geschriebene auch verstehen.
Noch mehr erklären als oben, kann ich es nicht.
Ich verstehe es auch nicht, du schreibst

Stecher (nicht zu fein einstellen) hilft, beim langsamen Durchziehen nicht doch noch zu verreißen, weil der Schuss noch nicht bricht und die Konzentration wieder auf die Waffe geht und damit weg vom Ziel.
Das geht m.E. mit einem vernünftigen trockenden Direktabzug besser bzw. genauso wie mit "härter" eingestellem Stecher.
 
Gefällt mir: cast
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
761
Gefällt mir
1.765
10 Seiten lang hat er drum gebettelt es möge ihm einer den Stecher bringen.
Bromisch, Du bist der Held der Woche!(y)
Jetzt endlich ist der Erhalt eines Thread-Refugiums für alle gesichert die der Welt erklären wollen was einfach das wichtigste auf diesem Planeten ist
Wo erkläre ich, dass der Stecher das wichtigste auf dem Planeten ist?
Immer schön auf dem Teppich bleiben.
Ich habe geschrieben, was MIR geholfen hat, MICH auf dem Stand auf MEINEN Schuss und nicht auf den des Nachbarn zu konzentrieren.
Da steht noch tonnenweise mehr als das Ping-Wort 'Stecher'.
Und es ist erklärt, wieso MIR der Stecher geholfen hat. Aber das ist ja alles völlig egal, nachdem das böse Wort gelesen wurde, setzt das Hirn offenbar aus.

Für mich ist das Thema damit durch.
Ich hab das Problem für mich gelöst, wie beschrieben.
Vielleicht hilft es dem TS.
 
Mitglied seit
9 Sep 2013
Beiträge
2.421
Gefällt mir
1.523
Zum Thema, habe noch mal überlegt wie sich das bei mir im Ohr ungeschützt anfühlt. Das ist vergleichbar mit dem Gefühl im Ohr wenn man einen Ball drauf bekommen hat, so ein Druck und danach irgendwie gedämpft mit Geräusch, oder auch im Flugzeug wenn der Druckausgleich nicht so ganz klappt. Mit dem MSA oder SD jagdlich habe ich das nicht. Ich gebe aber gerne zu empfindlich bei Geräuschen zu sein, einer meiner Kärcher Sauger "heult" seit ich den beim Bau genudelt habe, da stecke ich mir auch was in die Ohren.

Den MSA habe ich jetzt ca. zehn Jahre, mit Batterie geht er sehr sparsam um (wechseln ist auch etwas fummelig), der war schon klatschnass, wurde jahrelang im Rucksack mitgeschleppt, m.E. ein sehr robustes Gerät und von der Form her auch sehr gut zu tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
2.634
Gefällt mir
3.593
Du hast mich nicht verstanden.
Du hast eine Kirrung angenommen - für andere die (immer wieder) ihre gleichen Themen beackern wollen. Was für sie eben das Wichtigste überhaupt ist.
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
28.847
Gefällt mir
2.904
In einem anderen Dredd geht es um Mündungsbremsen.
Auch etwas für harte Männer mit Gehörschaden.
Was im Freien noch halbwegs angeht, ist auf Schießständen sehr lästig. Bei potenten Kal9ibern bekommt man neben dem Knall auch noch die Gasschwaden mit
 
Mitglied seit
24 Nov 2010
Beiträge
3.248
Gefällt mir
1.936
.., vor allem die Verbrennungsrückstände und Pulverreste. Fühlt sich wie Nadelstiche an:mad:
Als ich dies letztens bei einem Standnachbarn monierte, durfte ich mir einen Kommentar, ähnlich dem aus meiner frühen Jugendzeit anhören.
Damals als Treiber bei einer Dezember-Treibjagd unterwegs: Hase steht auf, flüchtet quer, ich rufe "Hase", der Schütze fährt auf, ich blicke kurz in die Laufmündung, starken Schlag am rechten Unterschenkel und Knall nahm ich gleichzeitig. Ich schrie vor Schmerz. :cry: :sad: Drei Schrote hatten meinen Gummistiefel perforiert. :mad:
Kommentar des ca. 55 - 60-jährigen Schützen: "Wennst einen dreieinhalber Schrot nicht verträgst, hast auf der Treibjagd nichts verloren." :mad::sick::sick::sick: Hört sich im Dialekt noch viel einprägender an. :eek:
Der Onkel Doc holte später 2 Schrote raus, die mit meinem Schienbein Kontakt gesucht hatten.
 
Mitglied seit
4 Jun 2019
Beiträge
546
Gefällt mir
247
Als ich dies letztens bei einem Standnachbarn monierte, durfte ich mir einen Kommentar, ähnlich dem aus meiner frühen Jugendzeit anhören.
Damals als Treiber bei einer Dezember-Treibjagd unterwegs: Hase steht auf, flüchtet quer, ich rufe "Hase", der Schütze fährt auf, ich blicke kurz in die Laufmündung, starken Schlag am rechten Unterschenkel und Knall nahm ich gleichzeitig. Ich schrie vor Schmerz. :cry: :sad: Drei Schrote hatten meinen Gummistiefel perforiert. :mad:
Kommentar des ca. 55 - 60-jährigen Schützen: "Wennst einen dreieinhalber Schrot nicht verträgst, hast auf der Treibjagd nichts verloren." :mad::sick::sick::sick: Hört sich im Dialekt noch viel einprägender an. :eek:
Der Onkel Doc holte später 2 Schrote raus, die mit meinem Schienbein Kontakt gesucht hatten.
wenn der noch lebt würde ich ihm heute noch nen Strafschuss verpassen.
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben