Geht Deutschland bald der Strom aus?

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23 Mai 2009
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Und was machen wir dann mit den Ideen ?
Vorschläge an die Politiker?
Beurteilen, ob "die da oben" funktionieren?
Alles besser, als immer nur alles Käse zu finden.
Wenn ihr jemanden wählen wollt, müsst ihr doch eine gewisse Ahnung von euren Vorstellungen haben, die dann der Gewählte annähernd vertreten sollte.
 
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4 Dez 2018
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Und was machen wir dann mit den Ideen ?
Zum Beispiel darüber diskutieren.

Was ist denn bitte der Sinn einer Diskussion, wenn man über Dinge spricht, die man selbst nicht ändern kann?

Imo ist das der gedankliche Austausch und ggf. die Veränderung des Blickwinkels bzw. Schärfung des Problembewusstseins und / oder das Interesse am Thema.
 
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17 Feb 2016
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Ich persönlich finde das Politiker Bashing ala die Elite da oben auch eher als Armutszeugnis für diejenigen die sich beschweren. Frag dann immer ob und wie sie sich selbst auf lokaler Ebene politisch engagieren oder ehrenamtlich was für die Verbesserung unserer Gesellschaft tun.
Meist folgt dann Stille….
 
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19 Aug 2005
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hatten wir neulich schon mal, das schrieb hier einer das, wenn man sich vor ort einbringe, die wahl in den bundestag fast schon sicher sei da die parteien kaum kandidaten finden
 
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30 Jul 2011
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Mit Videos usw in den assozialen Medien zu diskutieren ist aber auch nicht gerade produktiv.
 
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28 Mrz 2015
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Zum Beispiel darüber diskutieren.

Was ist denn bitte der Sinn einer Diskussion, wenn man über Dinge spricht, die man selbst nicht ändern kann?

Imo ist das der gedankliche Austausch und ggf. die Veränderung des Blickwinkels bzw. Schärfung des Problembewusstseins und / oder das Interesse am Thema.
Nun, dass hört sich erst mal ganz gut an. Ich persönlich diskutiere lieber mit dem Ziel einer Veränderung und nicht zum Selbstzweck. Ok, Meinungsbildung, auch in Ordnung. Am Ende hätte dann aber jede Diskussion den selben Effekt als wenn ich mich mit der Wand unterhalten würde.
Deshalb auch meine ketzerische Frage. Auch finde ich es vollkommen daneben, wenn man immer wieder die Frage stellt, was der Einzelne denn in seinem Umfeld für ein politisches Engagement
entwickelt hat, um dies und das zu ändern. Das sind echte , billige Totschlagargumente.
Bis man sich in der erforderlichen Position befindet, um eine Veränderung herbeizuführen, bedarf es manchmal eines halben Lebens. Die Praxis beweist es , aber meistens scheitert man an den einfachsten Dingen , oder der nötige "lange Atem" fehlt, oder das nötige Umfeld, um nicht zu sagen die nötigen Beziehungen dazu fehlen. Viele Menschen können auch nichts ändern, da sie mit den Dingen des Alltages einfach so beschäftigt sind, dass ihnen einfach nur "meckern" übrig bleibt.
Ist das schlimm, wenn Menschen sich ein Ventil suchen um ihrem Herzen Luft zu machen ?
Und wenn es in diesem Forum ist, so ist es meiner Meinung nach völlig ok zu meckern, zeigt meckern doch wenigstens die Haltung zu einem Sachverhalt.
Das sind Realitäten. Machen wir uns doch nichts vor , Menschen mit unbequemen Meinungen werden heutzutage doch meistens ausgegrenzt, um sich nicht mit ihnen auseinandersetzen zu müssen.
Insbesondere dann, wenn sie recht haben. Denn eine sachlich falsche Ansicht, ließe sich ja durchaus allgemeinverständlich widerlegen. Da dem aber oft nicht so ist, grenzt man sie heutzutage einfach aus und macht so weiter, als wäre alles im Lot.
Meinungsbildung, schön.
Ich habe eine Meinung und die entspricht nicht mehr dem was hierzulande geschieht. Und wenn ich mit anderen Menschen darüber spreche, muss ich feststellen das es immer mehr werden.
Aber zum Thema nur so viel : Das sich theoretisch die Stromerzeugung auch ohne Zwischenfälle sicherstellen ließe, ist sicher richtig. Aber eben nur theoretisch. Nicht alles was theoretisch und technisch machbar ist , ist auch praktisch durchführbar.
Dazu sind die Dinge viel zu komplex.
Insofern bin ich vom Scheitern der sogenannten "Energiewende" zu tiefst überzeugt, und erst recht davon, was sich alles in diesem Land um das ganze Theater um CO2 und die Klimaveränderung dreht.
 
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9 Jul 2019
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Wer findet, dass alles falsch läuft, sollte wenigstens ein einige fundierte Vorschläge machen, wie es richtig gehen könnte.

Zunächst müsste man aus dem sog. „Atomausstieg“ aussteigen, und zwar in mehrfacher Hinsicht: einerseits die bestehenden KKW weiterlaufen lassen, denn diese grundlastfähige Energie ist CO2 frei.
Je nach Bedarf gilt das selbe für die Kohle. Da ist es aus CO2 Sicht natürlich besser, modernere Kraftwerke laufen zu lassen.

Dann wäre ein Wettberwerb um die besten Alternativen zu starten. Und zwar ohne ideologische Vorgaben, mit Ausnahme der CO2 Vermeidung. Spontan fallen mir Dinge ein wie salzgekühlte Thoriumreaktoren, CO2 Abscheidung bei Kohle und Bioenegergie aus Pflanzenresten (Strassenbegleitgrün etc.) als Beispiele ein.

Begleitend dazu müssten natürlich Genehmigungsverfahren gekürzt, Forschungsgelder erhöht und Protest- und Einspruchsmöglichkeiten auf ein Mindestmaß reduziert werden. Gegner aller Art müssten als Klimasünder gebrandmarkt werden und in keiner Weise vom Steuerzahler profitieren.

Erst wenn das Stromnetz mit den neuen Verfahren stabil und sicher gefahren werden kann, weil eben genügend Ersatz vorhanden ist, dürfen Abschaltungen vorgenommen werden. Oder genauer: jedes KW Grundlast, das abgeschaltet wird, muss durch ein KW grundlastfähiger „Neuer Technologie“ gedeckt sein.

Und selbstverständlich brauchen wir einen EU-weiten CO2 Zertifikatehandel für alles, was CO2 produziert - der auch importierte Güter umfasst.
 
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13 Mrz 2009
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Früher hat man mit Manpower und Milliarden, Projekte voran getrieben. Siehe auch das ganze Thema Kernenergie/spaltung generell. Heute soll es die Verwaltungsebene und die Digitalisierung "richten"....
 
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27 Aug 2012
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967
Ich plane momentan für die Firma eine Blockkraftwerklösung mit Methan, welches aus Biogasanlagen und in Erdgasqualität in das Gasnetz eingespeist wird, bin CO2 neutral und kann in Insellösung autark fahren. Ich bin mir schon bewusst, dass ich nicht das Methan bekomme, welches eingespeist wurde, aber dass ist ja bereits bei dem Strom genau so.
 
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