Geldvermögen sichern - wie?

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#16
Aber vermutlich weiss Graf Olaf Rat. Der hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, was mit dem Vermögen der Baudelaire-Waisen anzufangen ist.

(Serie! Netflix!)

 
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#18
Da es um Vermögenserhalt für dessen Nachkommen geht & nicht um möglichst schnelle Gewinnmaximierung/

- Kassenobligationen von staatlichen Banken
- Gold
- CHF / Kronen
- Aktien von grossen Playern die möglichst wenig volatil sind
- Grundstücke welche in 10 Jahren für Neubauten interessant werden.

Breit streuen ist optimal 👍


Ich persönlich würde von Aktien & Fonds die Finger lassen, ich kenne zuviele, welche damit böse auf die Schnauze gefallen sind.


Edit: Es schadet nicht sich bei 4-5 Vermögensberatern mal unabhängig voneinander beraten zu lassen 😉
Man muss nicht immer gleich unten rechts unterschreiben.
 
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#19
Hallo zusammen,
ein JF von mir hat eine sehr traurige Aufgabe. Ein Freund von ihm, der Unternehmer war, ist mit knapp über 50 an Krebs verstorben. Mein JF wurde als Testamentsvollstrecker eingesetzt. Der Verstorbene hat drei Kinder im Alter von 8 - 13 Jahren hinterlassen. Noch zu Lebzeiten hatte er den Verkauf eines Betriebsgrundstücks eingefädelt, der aber erst jetzt abgewickelt wurde und knapp 2 Mio € gebracht hat. Dieses Geld soll den Kindern später einmal als Vermögensgrundlage dienen. Die laufenden Kosten für Ausbildung usw. können aus dem anderen Vermögen gedeckt werden. Die 2 Mio müssen also möglichst sicher angelegt werden. Früher, also zu DM-Zeiten hätte man sie wohl bedenkenlos auf Festgeldkonten gepackt. Aufgrund der Tatsache, dass seit der Wirtschaftskrise 2009 ohne wirtschaftliche Deckung ständig neues Geld geschaffen wird und die im Umlauf befindliche Geldmenge abstruse Höhen erreicht hat mein JF allerdings Angst vor einer Inflation. Er fragt sich daher, was er tun kann, um den Wert des Geldes möglichst risikoarm für die nächsten 10 -20 Jahre zu erhalten. Mir kam dann die Idee, Fremdwährungskonten in vier oder fünf Hartwährungen zu eröffnen und das Geld und damit auch das Inflationsrisiko gleichmäßig zu verteilen. Ist das ein guter Ansatz? Wenn nein: warum nicht? Wenn ja: welche Währungen sollte man nehmen? Franken, $, Yen? Ich bin aber nur blöder Jurist und kein Volkswirt und wenn ich Geld habe, stecke ich es in Sachwerte. Daher kenne ich mich mit solchen Währungsgeschäften nicht aus und wäre für sachdienliche Hinweise dankbar.

Horrido, Bo

Er sollte es wie der Terminator machen: Streuung ist Trumpf.

Mit "Harten Währungen" wäre ich vorsichtig. Warum? Die Coronahysterie zeigt überdeutlich wie schnell Fakten unter Propaganda zerschossen werden, die zur Turbulenzen von ganzen Wirtschaften führen-Rationalität ist dann wenig hilfreich.

Also: Acker.

Wohnungen (nicht zu große Mietwohnungen)

Gold.

Kunst.

exquistite Oldtimer

Ausgewählte Unternehmensbeteiligungen /Schuldverschreibungen (nicht nur Aktien!)
 
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#20
Mir kam dann die Idee, Fremdwährungskonten in vier oder fünf Hartwährungen zu eröffnen und das Geld und damit auch das Inflationsrisiko gleichmäßig zu verteilen. Ist das ein guter Ansatz?
Gerade Währungen kämen mir bei dem Ziel Werterhalt überhaupt nicht in den Sinn. Die mögliche politische Einflußnahme auf Wechselkurse wäre mir ein viel zu hohes Risiko. Wohin die derzeitige massive Ausweitung der Geldmengen führt, ist auch noch offen.

Für Freunde des CHF erinnere ich beispielhaft an 2015 mit der Aufhebung des Mindestkurses und den dann folgenden Verwerfungen. Ist ja noch gar nicht so lange her.
 
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#21
@Boris

Bei 2 Mio. liquides Anlagevermögen würde ich einen Termin bei Flossbach von Storch machen. Die bieten ab 1 Mio. Anlagevermögen eine individuelle Vermogensverwaltung an. Je nach dem würde ich da 1-1,5 Mio reinstellen. Mit 500.000 kann man dann selbst individuell etwas gestalten.

Bei der Summe selbst Hand anlegen? Da musst Du viel Ahnung und noch mehr Zeit haben.
 
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#22
Immobilien

Singlehaushalte sind jetzt schon der Trend der Zeit und diese Situation wird sich auch zukünftig noch weiter verstärken.

Daher ist der Kauf von Ein- oder besser Zweizimmer Eigentumswohnungen in guten Lagen und in nicht zu großen Wohnanlagen eine sehr gute Investition.

Der Kapitalbedarf ist im Verhältnis zu 3 oder 4 Zimmerwohnungen deutlich geringer. Diese kleineren Wohneinheiten lassen sich sehr gut vermieten und auch ebenso wieder schnell veräußern wenn man Geld benötigt.

Am besten da kaufen wo man zu Hause ist oder nicht weit entfernt selber wohnt.
 
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#23
@Boris

Bei der Summe selbst Hand anlegen? Da musst Du viel Ahnung und noch mehr Zeit haben.
Ich sowieso nicht, ich habe ja nur indirekt damit zu tun. Ansonsten: Vielen Dank für die vielen Tips, ich wäre allerdings für mehr konkrete Antworten zum Thema: "Kaufkraftsicherung für 10 - 20 Jahre durch Umtausch von € in harte Fremdwärungen" dankbar. Immobilien, Oldtimer und sonst alles, was Arbeit macht kommt nicht infrage, Aktien wegen des Kursrisikos auch nicht, so "blue" die chips auch scheinen mögen. Heute weiß ja keiner mehr, ob z. B. VW, Facebook oder Google in zehn Jahren noch eine relevante Rolle spielen, weil alles so schnelllebig und disponibel geworden ist, siehe wirecard. Mich interessiert z. B., ob man in Ruhe in Schweizer Franken gehen kann oder ob das keine gute Idee ist weil die Schweizer ihre Währung faktisch - z. B. um ihren Außenhandel aufrecht erhalten zu können - auch abwerten müssen wenn der € krachen geht usw.
 
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#24
Ich sowieso nicht, ich habe ja nur indirekt damit zu tun. Ansonsten: Vielen Dank für die vielen Tips, ich wäre allerdings für mehr konkrete Antworten zum Thema: "Kaufkraftsicherung für 10 - 20 Jahre durch Umtausch von € in harte Fremdwärungen" dankbar. Immobilien, Oldtimer und sonst alles, was Arbeit macht kommt nicht infrage, Aktien wegen des Kursrisikos auch nicht, so "blue" die chips auch scheinen mögen. Heute weiß ja keiner mehr, ob z. B. VW, Facebook oder Google in zehn Jahren noch eine relevante Rolle spielen, weil alles so schnelllebig und disponibel geworden ist, siehe wirecard. Mich interessiert z. B., ob man in Ruhe in Schweizer Franken gehen kann oder ob das keine gute Idee ist weil die Schweizer ihre Währung faktisch - z. B. um ihren Außenhandel aufrecht erhalten zu können - auch abwerten müssen wenn der € krachen geht usw.
Man geht mit dieser Summe nicht nur in Währungen. Das ist evtl. ein Teil der Anlage. Flossbach von Storch streut das Vermögen und managed es aktiv. Es kann ja auch ein anderer Vermögensverwalter sein. Dort spricht man mit dem Anleger und stimmt die Strategie (also ob dynamisch oder eher konservativ) angelegt werden soll ab. Diese Gespräche finden regelmässig statt. An den Kapitalmärkten kommt man nicht vorbei. Auf lange Sicht ist das Risiko aber recht gering.

Ich bleibe dabei, bei der Summe müssen Profis ran. Wichtig ist denen genau zu vermitteln was man will, damit die ihre Strategie darauf abstimmen.
 
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#25
Ich sowieso nicht, ich habe ja nur indirekt damit zu tun. Ansonsten: Vielen Dank für die vielen Tips, ich wäre allerdings für mehr konkrete Antworten zum Thema: "Kaufkraftsicherung für 10 - 20 Jahre durch Umtausch von € in harte Fremdwärungen" dankbar. Immobilien, Oldtimer und sonst alles, was Arbeit macht kommt nicht infrage, Aktien wegen des Kursrisikos auch nicht, so "blue" die chips auch scheinen mögen. Heute weiß ja keiner mehr, ob z. B. VW, Facebook oder Google in zehn Jahren noch eine relevante Rolle spielen, weil alles so schnelllebig und disponibel geworden ist, siehe wirecard. Mich interessiert z. B., ob man in Ruhe in Schweizer Franken gehen kann oder ob das keine gute Idee ist weil die Schweizer ihre Währung faktisch - z. B. um ihren Außenhandel aufrecht erhalten zu können - auch abwerten müssen wenn der € krachen geht usw.
Wer soll dir denn bitteschön auf diese Frage eine Antwort geben können? Wenn das einer mit Bestimmtheit vorhersehen könnte, wäre er ein Orakel. Wertbeständig seit Jahrtausenden ist mMn nur Gold. Aber auch diese Anlageform ist alles andere als sicher. Streuung ist mMn unabdingbar.
 
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#27
Flossbach von Storch streut das Vermögen und managed es aktiv.
Wer Aktienanlage wegen Kursrisiken ausschließt, benötigt auf jeden Fall professionelle Beratung. Denn da müssen womöglich größere Zusammenhänge erklärt werden. Ich schätze, auch bei Flossbach von Storch käme mindest. eine 70% Aktienquote raus. Anders läßt sich das Vermögen gar nicht absichern. Auch nicht mit Gold oder Beton.

Vielleicht würde sogar eine Familienstiftung für jedes Kind empfohlen.
 
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#28
Wer Aktienanlage wegen Kursrisiken ausschließt, benötigt auf jeden Fall professionelle Beratung. Denn da müssen womöglich größere Zusammenhänge erklärt werden. Ich schätze, auch bei Flossbach von Storch käme mindest. eine 70% Aktienquote raus. Anders läßt sich das Vermögen gar nicht absichern. Auch nicht mit Gold oder Beton.

Vielleicht würde sogar eine Familienstiftung für jedes Kind empfohlen.

MAn kann die Aktieninvestments auch gut über Optionsscheine absichern...oder lassen...
 
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#29
Definitiv wäre das bei FvS so. Der hat aber auch die Fähigkeit die entsprechenden Titel rechtzeitig aus dem Portfolio zu entfernen. Gerade zu Beginn der Corona Krise wieder unter Beweis gestellt.
Ohne Aktien geht halt nix, wenn man ne vernünftige Rendite will.
 
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#30
Wer Aktienanlage wegen Kursrisiken ausschließt, benötigt auf jeden Fall professionelle Beratung. Denn da müssen womöglich größere Zusammenhänge erklärt werden. Ich schätze, auch bei Flossbach von Storch käme mindest. eine 70% Aktienquote raus. Anders läßt sich das Vermögen gar nicht absichern. Auch nicht mit Gold oder Beton.

Vielleicht würde sogar eine Familienstiftung für jedes Kind empfohlen.
Selbst für die breite Masse haben die ja Fonds, die mit Gold abgesichert sind. Man sah jetzt deutlich, als die Kapitalmärkte runter gingen, das die Fonds von denen weniger in die Knie gingen als der Markt.

Aber bei 2 Mio Anlagevemögen sind alle Türen offen. Ich würde mit mehreren sprechen und mir ein Bild machen. Wie will man ohne gute Beratung z.B. eine Stiftung hinbekommen?

Letztendlich ist ja auch die Frage inwieweit man sich da (zeitlich) mit einbringen will.

Mensch, sind das Luxussorgen 😀
 
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