Geldvermögen sichern - wie?

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#91
Denke auch, dass Aktien in jedes Portfolio gehören. Im Moment sollte der Anteil an Sachwerten und Bargeld aber überwiegen.
Die Börsen sind weltweit durch Helikoptergeld überhitzt.

Gold und Silber sind immer noch relativ günstig.
 
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#92
Nach Inflation sind brutto 4% nur noch die Hälfte. Da die meisten Euro-Länder zu hoch verschuldet sind um das jemals wieder zu tilgen, kommt früher oder später eine große Inflation, die die Euro-Zone ja schon seit Jahren durch negative Zinsen anzuheizen versucht. Deshalb sind nur Anlagen in Sachwerte und damit auch Aktien vor dieser kommenden Inflation sicher.
 
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#93
Wobei der Ansatz / Vorschlag von Robert schon mehr als fair ist.

Einer verspricht 6% und mehr.
Man will jedoch nur 4%, der darüberliegende Mehrertrag geht komplett an den Anlageberater, er haftet jedoch mit seinem Privatvermögen für den Deal.

Wenn sie dann den Schwanz einziehen sind sie in meinen Augen nur Betrüger, da sie offensichtlich wissen dass sie ihr ursprüngliches Versprechen nicht halten können.
 
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#94
So ein Versprechen kann seriös niemand geben weil keine Anlage mit geringem Risiko heute fest so hoch verzinst. Auch Unternehmensanleihen sind risikobehaftet. Je höher der Zins, umso größer das von der Schwarmintelligenz des Marktes eingeschätzt Risiko. Ein Anlageberater, der so ein Modell verspricht, zockt also. Er finanziert mit dem Geld des Anlegers seine Spekation und bezahlt magere 4% Zinsen für dieses Darlehen. Ob das so seriös ist?
 
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#95
Wobei der Ansatz / Vorschlag von Robert schon mehr als fair ist.

Einer verspricht 6% und mehr.
Man will jedoch nur 4%, der darüberliegende Mehrertrag geht komplett an den Anlageberater, er haftet jedoch mit seinem Privatvermögen für den Deal.

Wenn sie dann den Schwanz einziehen sind sie in meinen Augen nur Betrüger, da sie offensichtlich wissen dass sie ihr ursprüngliches Versprechen nicht halten können.
Das Ganze ist auf längere Sicht ok, aber Du hast vergessen, dass Robert ein Zeitlimit eingebaut hat! (Die Hälfte in 30 Tagen!) DAS macht es unmöglich.

Erfolgreiche Geldanlagen musst Du immer langfristig sehen.
 
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#96
Wir kaufen einfach Aktien von Firmen, die Kopfkissen für die Aufbewahrung von inflationssicheren (garantiert!) Fremdwährungen anbieten.
 
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#97
Ein langfristiger Vermögensaufbau mit monatlich zur Verfügung stehendem Geld ist relativ einfach.

Eine grössere Summe „auf ein mal“ anzulegen ist dagegen relativ schwer.

Wenn man seinen Bankverkäufer (nennen sich Berater) kennt, kann es auch eine Strategie sein genau das Gegenteil vom dem was empfohlen wird zu tun!
 
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#98
@Bollinger
wenn die Voraussetzungen jedoch im Vorhinein kommuniziert wurden und die 6+% in Aussicht gestellt wurden ist das Angebot von Robert mehr als fair.

Dass darauf nicht eingegangen wurde zeigt die Qualität der Beratung.

Mit Verspreche(r)n Kundschaft ködern und wenn es nicht so läuft ist alles und jeder Schuld nur man selber nicht .....
 
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#99
@Bollinger
wenn die Voraussetzungen jedoch im Vorhinein kommuniziert wurden und die 6+% in Aussicht gestellt wurden ist das Angebot von Robert mehr als fair.

Dass darauf nicht eingegangen wurde zeigt die Qualität der Beratung.

Mit Verspreche(r)n Kundschaft ködern und wenn es nicht so läuft ist alles und jeder Schuld nur man selber nicht .....
Ich habe es so verstanden, dass Robert 6% angeboten wurden, er dann seine „4% Bedingungen“ nannte und das dann abgelehnt wurde.

Fakt ist, das 4% heutzutage ein Riesenzins ist, zudem für eine sichere Anlage. In 2019 nannten mir 2 Banken 2% für eine sicher Anlage als unmöglich.

Wie soll das gehen, wenn 50% der Summe innerhalb von 30 Tagen verfügbar sein sollen? Mit dem Geld kannst Du nichts machen. Eine solide Geldanlage ist immer auf breiter Basis aufgestellt und langfristig angelegt.

Zudem, wie soll es funktionieren, wenn jeder Finanzberater mit seinem kompletten Vermögen haftet? Klar wünscht sich jeder Anleger das. Fragt mal ob der Autoverkäufer persönlich haftet, wenn dein Neuwagen eine Reparatur benötigt.

Es muss sich ja keiner beraten lassen. Man kann sein finanzielles Glück auch in eigene Hände nehmen. Kostet nur viel Zeit (und Nerven).
 
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Grundsätzlich:
Sich jetzt von Sachwerten zu trennen ohne die Liquidität zielgerichtet zu nutzen ist eine schlechte Idee, aber so ist es halt in der geschilderten Situation.

Den Wert des Geldes für andere risikoarm zu erhalten ist aktuell kaum möglich. Ich würde für allem zu Strategien tendieren, die für mich persönlich aus Haftungsgründen risikoarm sind (Bundesschatzbriefe?). Für eigene Investitionen würde ich andere Ansätze verwenden. Warum sollte ich mir soetwas ans Bein binden, wo mich die undankbare Brut in 20 Jahren so oder so verklagen will?

Bei zuviel Liquidität ist es immer noch besser in Sachwerten zu investieren (von wegen blöder Jurist ;)), auch wenn die jeweiligen Blasen offensichtlich sind. Aktien, Silber, Immobilien und Gold. Edelmetalle hauptsächlich physisch, was bei Silber halt irgendwann richtig schwer wird.

Von Fremdwährungen zu dem Zweck halte ich nichts (außer als kleine Beimischung). Da gibt es zuviel politische Entscheidungen, die schlicht nicht vorhersehbar sind. Wenn, dann würde ich eher nach offensichtlicher Stabilität der Länder gehen. Spontan wäre das für mich:
Top: Kanada, Norwegen, Schweiz
Mittel: Japan, Australien
vielleicht sogar noch China zusammen mit US in der Hoffnung, dass sich deren Interessen die nächsten Jahre noch austariert werden.

Wer bietet andere Länder? :)

Beim Bedarf an Euro-nahe Währungen vielleicht Polen und/oder Ungarn? Oder was meint ihr?
 
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