Geschossgewicht Drückjagd

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#78
Mit Sharps in 45/70 wurden auf ziemliche Distanzen Bison erlegt und zwar ziemlich effektiv
Mit der 7,62×39 mm wird auch noch reichlich (richtig schweres) Wild erlegt. Auch ziemlich effektiv. (Wenn auch nicht besonders schön)

Wenn man richtig trifft ist das Kaliber Nebensache.

Das oben verlinkte Video war beeindruckend, zeigt aber auch dass man auch mit einer .45-70 nur bedingt durch Geäst schießen sollte, obwohl in dem Fall die Richtungsstabilität besser war als mit der .308win mit dem verwendeten Geschoss.
Interessant wäre noch ein Vergleich mit einem .308 180grain Round Nose gegen ein 150gr Spitzer.
 
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#82
.... selbst mit der 9,3 ist die Einschußseite meist zu mit Feist.
So ein 11.2mm Flachkopfgeschoss fängt da an aufzupilzen, wo ein 7mm nie hinkommt.....
Also noch besser ein Kal. 12 FLG, das hat sogar 18,53 mm Einschussloch?

Wie viele Crack-Drückjagdschützen, damit meine ich z. B. einige Adlige, die 200 – 300 Drückjagdsauen p. a. schießen, hast Du schon erlebt, die Kaliber über 9,3 schießen? Ich noch keine. Eher .270 als 8x57.

......und Vorhaltemaß auf 50m ist wohl eher eine Witz.
Hast Du schon mal Deine .450 im Vergleich zu einer .270 oder 7x64 auf den laufenden Keiler geschossen und bei gleichem Abkommen die Einschläge verglichen? Und der laufende Keiler ist mit 3m/s deutlich langsamer als eine rennende Wutz mit bis zu 12 m/s, bei der sich die Unterschiede nochmal mit Faktor bis 4x bemerkbar machen.

Konkret erfordert eine .270 mit Vo 930 m/s auf den lfd. Keiler rund eine Hand breit weniger Vorhaltemaß als eine .450 mit Vo 678 m/s. Bei schnellen Sauen im Jagdbetrieb kann es also 20 – 30 cm Unterschied ausmachen und das ist sehr wohl praxisrelevant, wenn man weiß, dass bewegtes Wild häufig zu weit hinten getroffen wird. Es unterscheidet den Kammerschuss vom Weidwundschuss oder den Lebertreffer vom Keulenschuss.
 
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#83
....Spielt aber eigentlich keine Rolle. Wenn man sein Vorhaltemaß kennt,......
Tja, eigentlich, aber wer kennt schon immer das richtige Vorhaltemaß?
Einfach mal ein Jahrzehnt das erlegte Wild anschauen, das nach Bewegungsjagden auf der Strecke liegt und bei den weniger gut getroffenen Stücken nachsehen, wo die meisten Einschläge sind: zu weit hinten!
 
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#84
Man trifft auch mit Schrot nicht zu weit hinten und das fliegt mit 400 m/s.
Wer beim flüchtigschießen anfängt nachzudenken hat verloren.
Egal wie schnell das Geschoss unterwegs ist.
Was juckt mich mit was so ein Popanz mit Titeln jagt.
FLG ist zu unpräzise. Meine Marlin setzt 3 Schuss auf 100 m unter 3cm.

Icn habe keine Probleme mit der Geschwindigkeit.
Zu weit hinten trifft auch bei schnellen Patronen zu und hat NICHTS mit dem Kaliber zu tun.
 
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#86
Das liegt docn an dir das abzustellen. Egal ob das Geschoss mit 900 oder 600m/s unterwegs ist.
 
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#90
Bringen wird doch den Faktor Entfernung mit hinein. ;)
Kann man noch von zielen sprechen, wenn man bereits außerhalb des Absehens ist?
Geschwindigkeit ist ein erheblicher Faktor.
Bei uns wird genau ausgewählt, wer mit was wo positioniert wird. An einigen Wechseln verbieten sich ganz einfach langsame Geschosse.
Und dann muss eben Arbeit im Ziel verrichtet werden. Sprich Energie umgesetzt werden.
 
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