Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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#1
Hallo zusammen.

Wie sehen bei Euch die Planungen für die Gesellschaftsjagden aus? Gibt es bereits Absagen, ist alles unter Vorbehalt und wie soll mit den Vorgaben der Schutzverordnung umgegangen werden?

Wir haben seit dem Frühjahr alles geplant und eingetütet. Leider war für uns damals nicht absehbar, wie es im Herbst ausschauen wird mit der Pandemie. Eigentlich weiß ja heute noch niemand wie es im Oktober sein wird.
Aktuell befassen wir uns mit der Frage, wie man

- die Jagdscheinkontrolle halbwegs vernünftig durchführen kann
- die Ansprache entsprechend macht
- die Schützen und Treiber im Revier bewegt bekommt ohne das sie dicht zusammenhocken

Mich interessieren Eure Ansätze und Entscheidungen. Wie lange
kann man warten um eine Entscheidung zur Durchführung der Jagd zu treffen?
Wie wird die Problematik in den Staatsforsten angegangen?

Bin gespannt!

wipi
 
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#2
werde persönlich DJ dieses Jahr weitesgehend meiden. Habe aber auch nichts wirklich konkretes gehört bis jetzt.
 
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#4
Also beim Forst gibt es bis dato zumindest bei mir keine Absagen. Natürlich ist es bei allen etwas fraglich ob und wie genau das ganze statt finden kann.

Ich geh zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, das sie stattfinden können. Allerdings halt kurz und bündig. Großes Trara danach halte ich für unwahrscheinlich. Ansonsten wie gehabt: Mindestabstand einhalten, oder Maske anziehen (ich muss mir vorsorglich mal noch eine grüne Maske besorgen...).
 
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#6
Nachdem ich keiner von den Gockeln bin die am Sammelplatz schon in full blaze orange rum rennen (oder in camo...), werd ich einen Teufel tun. :devilish: :evil: Am Stand kann sie ja dann sowieso runter.
 
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#7
Geplant wird ganz normal. Einladungen sind schon längst verschickt.
Was wir jetzt schon mit berücksichtigen ist das fahren vom Sammelplatz ins Revier. Eventuell muss man halt schauen wie's mit dem parken dort ist. Das auch 1 oder 2 Autos mehr da stehen können.

Da ja keiner weiß was bis dahin sein darf, oder nicht, waren wir der Meinung wir planen ganz normal und schauen was bis dahin ist. Ist es umsetzbar findet die Jagd statt wenn nicht sag ich sie ab. Das ist 10x besser wie auf kurz und knapp eine aus dem Boden zu stampfen.
 
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#8
Nachdem ich keiner von den Gockeln bin die am Sammelplatz schon in full blaze orange rum rennen (oder in camo...), werd ich einen Teufel tun. :devilish: :evil: Am Stand kann sie ja dann sowieso runter.
Das muss nichtz unbedingt "Gockelei" sein, bei manchen schriftlichen Sicherheitsbelehrungen ist vermerkt: Alle Schützen tragen Warnjacke und Warnkopfbedeckung bereits vor der Jagd am Sammelplatz. (So kann ohne Aufsehen eine Kontrolle durchgeführt werden, leider gibts nimmernoch Gockel die ihre Warnweste bei der Jagd dann nur an den Stand hängen)
 
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#10
Bei uns werden ohnehin nur Niederwildtreibjagden gemacht, und hier sind bei uns im Revier 6 geplant heuer. Sollten Sie nicht stattfinden können, muss man sie halt absagen. Allerdings wirds dann mit den Wildschäden für uns dieses Jahr leider sehr sehr teuer werden. Ich hoffe mal es kann alles wie geplant stattfinden 🙄.
 
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#11
Grosse Herausforderungen und Aufgaben hat dieses Pandemie-Jahr schon für fast alle von uns bereit gehalten.
Ich hoffe, dass alle gesund, oder wenn erkrankt gewesen dann doch wieder gesundet durchs Jahr gekommen sind.
Nach dem Sommer steht nun die Zeit der Gesellschaftsjagden vor der Tür. Einige von Euch planen Vlt schon, andere planen Vlt dieses Jahr nicht.
Wie handhabt ihr es mit den Gesellschaftsjagden dieses Jahr.
Im eigenen Revier wird es dieses Jahr keine große Drückjagd geben, es wird 1-2 Jagden im kleinen bekannten Kreise geben, je nach Wetter werden Evt kurzfristig Dickungen abgestellt.
Um die Drückjagdstrecke zu kompensieren setzten wir dieses Jahr auf mehr Gemeinschaftsansitze, wobei ein jeder der das Revier kennt direkt zu seinem zugewiesen Sitz fährt/läuft und wir uns nur „persönlich“ sehen wenn er/sie was erlegt hat. Revierfremde Gäste fahren im eigenen PKW zum Sitz und werden dort auch wieder abgeholt. Jagdscheine werden abfotografiert und vorab geschickt. Kontaktadressen/Handynummer liegen eh bei allen die bei mir jagen vor.
Ob das Ganze übertrieben ist weiß man natürlich vorher nicht, ich für meinen Teil kann es mir aber nicht leisten in Quarantäne zu wandern oder an Corona zu erkranken, selbst und ständig spricht dagegen. Außerdem will ich nicht der erste sein, der in der Jagdpresse steht: Coronahotspot am Sammelplatz.

Allen ein kräftiges Waidmannsheil
 
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#12
Nachdem es nicht danach aussieht als wurde uns der Virus kurzfristig in Ruhe lassen wird, finde ich das Thema sehr intressant, bei uns wird es wohl auch keine große Jagd geben, und die Klüngeljagten werden auch ohne Schüsseltreiben auskommen.:(
 
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#13
Bei uns liegen die Pläne wohl schon in der Schublade, wahrscheinlich lassen wir unsere Drückjagd wohl ausfallen.
Die meisten sind schon etwas Älter (Risikogruppe) und das muss dann doch nicht sein..
 
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